Beiträge von Matt

    Es gibt keine unterschiedlichen Leistungskennfelder für Fahrprofile im G8R. Du fühlst ggfs. Getriebestrategie, Gaspedalkennlinie oder sonstwas. Das kann allerdings auch subjektiv deutlich das Fahrverhalten beeinflussen....in "D" komme ich mir immer vor, als wenn irgendwer zwei Zylinder ausgeknipst hat.

    Moin, Fahrwerk in Eco hat keine Änderungen gegenüber FPA Komfort. Motorseitig hast du vorrangig eine nochmal weiter drehzahlreduzierte Schaltstrategie. Leistung/Drehmoment ist in allen FPA gleich.


    S+ wird aktiviert, wenn du z.B. in FPA Special gehst. Dann kannst du auch am Schalthebel durchschalten zwischen S+, M+ (kein automatisches Hochschalten im Drehzahlbegrenzer) oder S.
    S+ hat nochmal eine verschärfte Rückschaltstrategie und macht imho fast nur auf Rennstrecken oder sehr ambitionierter Rumkurverei Sinn. Auf der Nordschleife passen die automatischen Schaltpunkte dann z.B. fast perfekt. Beim Anbremsen wird er je nach Verzögerungsleistung so z.B. möglichst früh probieren, in einen möglichst tiefen Gang zu kommen.

    Du kannst davon ausgehen, dass jeder von einem OEM freigegebene und vor allem entwickelte Reifen für ein Fahrzeug keine Eigenschaften hat, die dem Fahrverhalten schaden. Es kann allerdings sein, dass die Produktion vom Reifen-Hersteller mal wegläuft und es nicht schnell genug erkannt wird. Dann kann es durchaus mal ne Charge geben, die mies fährt, laut ist oder sonstige Ausreißer zeigt.

    Das steht in dem Quote, Johnny.


    Aleva: Nein, kein Mittelwert, aber ein robuster Algorithmus aus allen vier Raddrehzahlen und den 6-Achs-Beschleunigungswerten. Ist weiterhin genauer und unempfindlicher als GPS, allerdings wird das mittlerweile auch gerne als weitere Referenz genutzt und eingearbeitet.

    Man vergleicht Radgeschwindigkeit fahrsituativ mit Fahrzeuggeschwindigkeit und bei Abweichungen oberhalb der Applikationsparameter wird Bremsdruck radselektiv erhöht oder reduziert.

    Ok, dann erklär' mir das doch mal.


    Viel Text

    Was ich erklärt haben wollte war die Info, warum das ABS schlechter regeln sollte bei gleich großen Kolbenflächen, was ja deine ursprüngliche Aussage war.

    Was ich NICHT wollte, ist eine leider ziemlich falsche Beschreibung der Wirkweise von ABS und ESC.


    Wie schon erwähnt - ABS regelt primär radschlupfbasiert. Genauer gesagt guckt es auf die Differenzen in der Radbeschleunigung pro Rechentakt pro Rad, errechnet sich u.a. eine mittlere Fahrzeuggeschwindigkeit und einen radbezogenen Reibwert. Andere Bremsbeläge, andere Kolbenflächen oder größere / kleinere Reibringe spielen dabei keine große Rolle, da das alles über den Radschlupf - der nur eine Beziehung zwischen Fahrzeug-Geschwindigkeit und Raddrehzahl ist - eingeregelt wird. Deswegen bekommt man auch mit anderen Räderdimensionen --> Umfangsänderung ein Problem, weil dann der fix eingeschriebene Radumfang nicht mehr zum genutzten Rad passt.


    Was an Unterschied für den Fahrer zu spüren ist bei z.B. anderen Reibpaarungen Belag/Reibring oder größeren Bremsscheiben, das ist das Feedback vom Bremskraftverstärker im ungeregelten Fall, weil sich eben die Kräfte und Momente im System ändern. Sobald aber in den ABS-Regelbereich gefahren wird, kompensiert das System das wieder Schlupfbasiert (wird sich aber trotzdem anders anführen, weil in den meisten Fahrzeugen (e)BKV und ESC voneinander unabhängige Aggregate sind).

    Schön, dann wundern mich die Aussagen :D ne AP Pro5000R Bremst im Winter um keinen Zentimeter besser als ne TTRS, denn auf die Bremsleistung ist das G8 ABS gar nicht vorbereitet. Bei warmen Reifen und hoher Traktion mit nem A052 oder nem Cup2 macht das nen unterschied aber auf Winterreifen, Nässe oder sonst was wird das ABS da ganz anderer Meinung sein. Gibt sogar einige Faktoren das die AP da schlechter Bremst weil das ABS die nicht so fein einregeln kann. Dazu kommt, das die AP nen Wartungsintervall hat und das nicht ohne Grund, hab auch schon die ein oder andere Pro5000R gewartet und selbst bei trockenen Bedingungen machen Staubmanschetten durchaus Sinn, die werden nicht ohne Grund eingebaut. Also alles in allem, cool wenn du die Dinger fährst und richtig cool wenn du eingetragen bekommenst, würd mich brennend interessieren wie und wo.

    Ach Johnny. Ob das Golf8R ABS mit dem anderen Sattel klar kommt, hängt primär an der kombinierten Kolbenfläche. Das kann zwischen dem 2k Schwimmsattel und einem 4-6k Festsattel durchaus gleich bzw. sehr ähnlich sein. Ist die Fläche ähnlich genug (+/- 10%), kommt das Regelmodell da recht gut mit klar, auch wenn Feinheiten hier und da etwas anderes eingeregelt werden können.

    Generell ist die Regelung aber primär schlupfbasiert und die Berechnung dafür hängt rein an den Differenzsignalen der vier ABS-Sensoren und hat mit der Bremsenhardware am Rad nichts zu tun, das ist nur der dumme Aktor, der den Druck über die Bremsdruckleitungen vom Hydraulikaggregat in ne Kolbenbewegung bzw. dann einen Druck zwischen Belag und Reibring umsetzt.


    Ihr solltet vielleicht generell unterscheiden, wofür die Bremse bzw. das Fahrzeuge genutzt werden soll. Auch die Serienbremsanlage kann technisch gesehen in jeder Fahrsituation und jeder Geschwindigkeit jedes Rad quasi sofort zum stehen bringen; es ist also KEIN Bremsleistungsthema. Nachrüstbremsen haben idR. den Vorteil, fadingresistenter zu sein durch größere Belagflächen, bessere Kühlung, bessere Druckverteilung, bessere thermische Trennung zwischen Reibring und Bremsflüssigkeit, sinnvollere Reibpaarungen etc. Die reine Bremsleistung steigt damit evtl. auch, aber es bringt dir nichts, weil das ABS sowieso viel früher den Druck wegregelt, als die Sättel selbst aufbauen könnten.

    Jan, wie gesagt, für dich und deine Bedürfnisse ist das ST XA mit H&R Stabis die beste Lösung!

    Du brauchst keinen Sturz weil du den nicht nutzen wirst und es dir deine Reifen innen auffrisst auf dem Strassengegurke in HH.

    Dazu deine 8.5x19 und 235-35 Conti7 oder PS4s, dann hast alles gut gemacht für dich.

    Das ist nicht korrekt. Reifenverschleiß im Alltagsbetrieb ist bei Serienbereifung R19 und identischen Bedingungen sogar minimal besser (über die gesamte Reifenbreite) mit rund -2° Sturz als mit den -1°22' Seriensturz.

    Brauche Eure Hilfe. Hat jemand von euch Erfahrungen beim Golf 8 R (Bj. 2025) mit schneekettentauglichen Winterkompletträder (225 40 18)? Sind die Bergamo schneekettentauglich? Brauche ich RDKS? Freue mich auf eure Hilfe.

    Ja, Bergamo ist voll winter- und Schneekettentauglich. Brauchst keine RDKS-Sender; Golf 8R PA hat 100% RKA+. Die VW Standardbereifung auf dem Rad ist von Bridgestone oder Pirelli; beide sind gut auf Schnee / Nässe / trockener Straße; würden den Bridgestone (LM005) aber bevorzugen.

    Aktueller Audi 5-Ender hat bzw. kriegt keine EU7 Homologation (Lambda 1 in jedem Betriebszustand wird Pflicht); ab dem 01.07.26 muss jedes neue Fahrzeug die aber nachweisen. Damit darfst du als gegeben ansehen, dass kein Cupra mit dem alten 5-Zylinder in 2027 auf den Markt kommen wird.

    Angeblich kommt er dieses mal wirklich.


    Hier wird da was erwähnt:


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    Der Schnacker hat halt keine Ahnung und reisst gerne die Klappe auf mit "Fakten", für die er keinerlei Belege hat. Das gilt so ähnlich auch für Leuchter, der macht es nur etwas geschickter.

    Magste mal eine Rückmeldung nach ein paar Wochen da lassen, wie du das KW DCC Fahrwerk im Vergleich zum Serien DCC Fahrwerk jetzt so wahrnimmst? Spricht, wo gefällt es dir besser, wo war das Serienfahrwerk auch schon ok etc. - danke!

    Ist eher die Applikation als dass es die Grenze der technischen Möglichkeiten abbildet. Das DQ501 kann im Prinzip genauso fein eingestellt werden wie das DQ381 in seiner aktuellsten Ausprägung. Aber...was des koschd.