Beiträge von CS_

    Wegen der dynamischen Achslastverteilung. Beim Bremsen vorwärts arbeitet im Normalfall nur die Bremse an der Vorderachse richtig, einmal wegen des Motors über der Vorderachse (Auto hinten leicht, vorne schwer) und des Eintauchens der Karosserie an der Vorderachse, weil der Massenschwerpunkt höher liegt als die Achsen.

    Bremst man stark rückwärts, sorgt der hohe Schwerpunkt dafür, dass die Karosserie hinten eintaucht und dadurch dynamisch mehr Gewicht auf die Hinterachse drückt. Damit wird die Hinterachse in eine echte Bremsung gezwungen. Und damit kann man Scheiben und Beläge wieder "aufwecken".
    Alter, einfacher Trick. Ich mache sowas bei Bedarf in einem Gewerbegebiet, sonntags oder spät abends, wenn nichts los ist dort.


    Man kann sich dabei auch die Oberfläche der Bremsscheibe anschauen, vorher und nachher. Die sollte dadurch wieder blank werden, eventuell vorhandene Flugrostrückstände werden schön weggeputzt.

    Möglicherweise Bremseingriff vom Torque Vectoring. Wenn die hintere Bremse durch lange Zeit ohne Vollbremsungen und Fahrten ohne starke Beladung etwas angegammelt sind, kann es durch die Bremseingriff zu Geräuschen wie "Tuten" oder "Rubbeln" kommen.
    Würde - wenn man sich das zutraut - mal auf einer passenden Fläche, ein paar starke Bremsungen im Rückwärtsgang durchführen, um Scheiben und Beläge hinten zu "aktivieren". Möglicherweise sind die Geräusche dann auch wahrnehmbar, sie sollten nach einigen Rückwärtsbremsungen verschwunden sein.

    Conti SC6 sowohl auf Golf als auch auf dem TT, sehr zufrieden damit, großartige Sportreifen mit dicker Flanke, sehr führig. Aber sie verschleißen nicht unbedingt langsam, aber das Eine bedingt eben zumindest teilweise das Andere. Ist es aber wert, wenn man auf Performance wert legt.


    Eben mal nachgeschaut:


    Golf R, Reifen gekauft 12/20, Einsatz ab 4/21, bei 38.500km, aktuell 53.800km, Restprofil reicht wohl noch ein paar tausend Kilometer, aber nicht mehr ewig. Und im Winter fahre ich andere Räder. Also durchaus kein sparsamer Reifen, er nutzt sein Material aus und dabei bleibt dann immer auch was auf der Straße kleben.

    TT RS, Reifen gekauft 08/20, Einsatz ebenfalls ab 4/21, bei 15.900km, aktuell 35.800km, Restprofil recht nah der Verschleißgrenze, müssen definitiv im Sommer getauscht werden, für Südtirol im Oktober taugen die nicht mehr, sonst steigen einem die Carabnieri auf's Dach. Also ziemlich genau 20.000km gehalten, wobei deutlich mehr als die Hälfte davon Autobahn und Berge waren.


    Werden dann beide durch den Conti SC7 ersetzt. Ich bin mit den Contis top zufrieden. Ja, Michelin wird immer wieder genannt, wenn es um "DEN Sportreifen" geht. Die Welt ist aber auch hier bunt, nicht schwarz und weiß. Und ich hatte die letzten Jahre auch mit ein paar Leuten in Südtirol gesprochen, die vom Conti auch überzeugt waren.



    Was mich so ein wenig stört sind Ansagen wie "was kaufst du dir ein sportliches Auto, wenn du die Reifen nicht schnell weg rasierst". Was bitte sollen denn solche Sprüche? Weder helfen die irgendjemandem weiter in dem Thema noch kann es ja wohl keinen Zwang geben, sich bestimmte Autos nicht anschaffen zu dürfen, wenn man damit nicht permanent fährt wie ein Besengter. Es gibt Leute, die kaufen sich einen Porsche und genießen das unglaublich, ohne dazu damit permanent rumballern zu müssen wie Verstappen. Lasst doch bitte Jeden so machen, wie es ihm gefüllt. Wir sind doch alle hier und haben eines gemeinsam: wir lieben Autos. Da muss man jetzt nicht verschiedene Klassen von Autofahrern schaffen, die Einen sind es wert, die Anderen nicht. Mein Golf R ist mein Daily und so wird er auch überwiegend bewegt, das ginge auch mit einem Basismotor. Das Geniale ist aber eben die abrufbare Reserve. Für die wenigen, aber denkwürdigen Momente im Alltagsverkehr. Hält Stress niedrig und Fahrfreude hoch. Isso.


    Ach ja, Nachtrag: beides Garagenfahrzeuge. Das ist für die Haltbarkeit der Reifen ein entscheidender Vorteil. War mal mit 7 Jahre alten Pirellis in Südtirol. Mit den ganzen Porsches zusammen gut unterwegs gewesen. Rein vom Alter her möchte man meinen "Holzreifen", aber auch das muss nicht so sein. Von daher tu ich mich mit meinen inzwischen 6 Jahre alten SC6 auch nicht schwer.

    Die Videos aus Südtirol 2025 sind online:


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    Fahre die Pretoria auf dem 7R mit 8 mm hinten und vorne ohne Distanzen.
    Die 8 mm kann man bedenkenlos montieren, sind stabil. (meine sind von H&R)

    Mir ging es allein um den optischen Makel der weiter im Radhaus stehenden Hinterräder, ich wollte optische Symmetrie erreichen. Hatte zuerst 3 mm an der HA, das half aber nicht wirklich optisch. 5 mm wären Zieltreffer gewesen, würde aber nicht funktionieren auf den Naben der HA, also nächste Größe genommen, also 8 mm. So sieht das klasse aus.


    An der VA hätte ich bereits bei 8 mm Bedenken, dass die Reifen Kontakt mit den Radhauskanten bekommen könnten. Ich fahre Reifen mit "Felgenschutz", Conti Sport Contact 6, die bauen recht breit. Andere Reifen sind ggfs. schmaler und da könnte es dann wohl noch funktionieren. Ich brauche das für mich aber nicht herausfinden, liebe die Optik so, wie sie aktuell ist.


    Hatte vor etwa 1,5 Jahren meinen TT RS umgeölt auf Ravenol RUP 5W-40 und nach 3.000 km Pässeballern unter ordentlich Last eine Ölanalyse machen lassen. Diese bestätigte, dass der Motor (Audi DAZA) damit gut klarkommt. Aber es kam dabei auch heraus, dass bereits ein gewisser Kraftstoffeintrag enthalten war, rund 1,6%. Was in Folge die Warm-Viskosität von 40 auf 30 heruntergezogen hatte, also auf das Niveau des LL-Öls 5W-30. Das ist überhaupt kein Problem. Für mich aber eben auch Anlass, das Öl spätestens alle 5.000 km zu wechseln.


    Letzte Woche dann Inspektion beim 7R und auch dort jetzt umgeölt auf RUP 5W-40. Die Motoren sind sich technisch recht ähnlich, weshalb ich da keinerlei Bedenken mehr habe.

    Dazu haben beide Motoren inzwischen Ravenol Ceramix Pro bekommen, einfach als zusätzliche Lebensversicherung. Additiv bleibt erkennbar in der Schwebe im Öl, setzt sich auch nach mehreren Wochen Stillstand nicht ab. Kostet ein wenig Überwindung, so eine weiße "Milch" in das Öl zu tun, und dann zu sehen, dass das Öl nicht mehr komplett transparent ist, sondern etwas milchig. Aber das ist alles in Ordnung so. Und bestätigt auch die Aussage von Ravenol, dass die Nanopartikel filtergängig sind.



    Aussehen recht frisches Öl mit hBN-Additiv (hex-Bornitrid), paar hundert Kilometer gelaufen

    Zuerst direkt an der Batterie messen, wieviel Strom dort bei Busruhe noch fließen. Dafür am besten eine gute DC-Stromzange verwenden, die auch wenige Milliampère noch messen kann.
    Wenn der Ruhestrom im Bordnetz nur wenige Milliampère betragen sollte, wäre die Batterie zu ersetzen. Wenn als Beispiel eine 65Ah-Batterie nach nur einer Woche leer wäre, müsste im Mittel ein Ruhestrom in der Größenordnung 200-300 mA fließen. Sollte tatsächlich in dieser Größenordnung Strom fließen, beim Sicherungskasten jede Sicherung mal kurz ziehen und sehen, ob der Strom dann wieder normal ist. Dann hätte man den Fehlerzweig und könnte gezielt schauen, welche Komponente hinter der betreffenden Sicherung fehlerhaft arbeitet.

    Ich habe für solche Fälle diese beiden Messgeräte hier:
    https://www.amazon.de/PeakTech…pr%C3%BCfer/dp/B01M0AQ0UE

    https://www.amazon.de/dp/B01LX1IC8K
    Das größere kann sogar dazu verwendet werden, den Anlassstrom von Fahrzeugen zu messen.


    Wichtig: Auto sollte mindestens 15 Minuten stehen, bevor man Messungen durchführt, wegen besagter Busruhe. Dabei müssen alle Türen und Klappen unverändert bleiben, damit das Bordnetz keine neuen Triggersignale erhält und weiter wach bleibt. Ein Öffnen von Hauben oder Türen führt dazu, dass das Bordnetz wach bleibt, weshalb man dann erneute rund 15 Minuten warten müsste. Man sieht auch, wie der Ruhestrom sich dann irgendwann in einem Minimum einpendelt.

    Hallo liebe Mitstreiter,

    bei der Planung der nächsten Haldex-Services fiel mir eben auf, dass es für die Haldex Gen.5 offenbar unterschiedliche Öle gibt:


    G 065 175 A2

    siehe auch
    https://www.autodoc.de/vaico/20481991
    laut Autodoc für Haldex im Golf 7 (MJ. 2015)


    G 060 175 A2

    siehe auch

    https://www.autodoc.de/vaico/17018401

    laut Autodoc für Haldex im Audi TT (MJ. 2018)


    Die Allradkupplungen sind bei beiden Fahrzeugen identisch. Daher frage ich mich, wo bei diesen beiden Spezifikationen die Unterschiede zu finden sind?
    Google lieferte keine Erklärungen dazu. Kennt jemand von Euch die Hintergründe? Sind die Öle gleichwertig?
    Die Abfragen bei Autodoc wurden mit meinen Modelljahren gemacht, beim Golf 2015, beim TT 2018.


    Hatte vor 2 Jahren tatsächlich das G 060 175 A2 im Golf eingefüllt, also eigentlich das Öl für den Audi.


    Von den angebotenen Produkten scheint jeweils das gleiche Vaico VA-HLX enthalten zu sein. Also ich sehe da Null Unterschied.

    War eben zur Kontrolle mit meinem R unterwegs, und tatsächlich, sobald man fährt, kommen auch da vergleichbare Fehler:



    VIELEN DANK für die Hinweise. Auf einmal ist der Tag wieder schön. Was dazugelernt.

    "Elektrische Fehler" sollen normal sein? Mir fehlt der Glaube.


    Was ich ja spannend finde, dass wirklich nichts davon zu merken war und ist bis hier. Zudem wurde beim Scan aller Steuergeräte in der Liste die Zeile des Getriebes nicht rot markiert, wie das sonst geschieht, wenn Fehlercodes gefunden wurden. Dennoch bis zu 11 Fehler gespeichert.

    Hallo liebe Freunde,


    heute habe ich mal ein großes Problem. Es betrifft das DQ250-DSG im Touran meiner Frau, bei dem ich heute einen DSG-Service durchgeführt hatte. Vor 2 Jahren machte ich das bereits bei meinem 7 R, ohne Probleme, aber heute kam es anders:


    Ich hatte leider vor dem Tausch von Filter und Öl keinen Diagnoselauf durchgeführt, da das Fahrzeug keinerlei merkliche Auffälligkeiten zeigte. Der letzte DSG-Service war bei etwa 60.000km durch die VW-Werkstatt, Auto hat jetzt 103.000km runter und da das in etwa die Zeit ist, wo man bereits an einen Wechsel denken sollte, zog ich das heute gleich im Rahmen meiner Frühjahrsinspektion mit durch.


    Am Ende der Inspektion ging ich mit VCDS ran, setzte das WI zurück und ließ einen Scan aller Steuergeräte laufen. Einige Fehler, die nichts bedeuten, die man bereits kennt (Funkschlüssel zu hoher Strom als Beispiel), OK. Beim zweiten Scan nach dem Löschen aller Fehler (rote Zeilen in Stg.-Liste) ließ ich einen 2. Scan laufen, um alles leer zu sehen. Dabei fiel mir auf, dass hinter dem Fenster für das aktuelle Steuergerät im durchlaufenden Protokoll Getriebefehler durchliefen. Die Zeile für das Getriebe war aber gar nicht rot. Also manuell in das Getriebesteuergerät und dann das:



    Oh Schreck, alle gelöscht, erneut geprüft, keine Fehler mehr.


    ABER: sobald man auch nur einen Meter fährt, kehren sofort Fehler zurück, teilweise auch weitere:



    Längere Probefahrt, immer wieder mal anhalten, Fehler wieder da, Fehler gelöscht, weiter. Ließe sich ewig so weitermachen, es ändert sich leider überhaupt nichts mehr daran.


    Das Getriebe verhält sich vollkommen normal!

    Auto fährt, wie es das immer tat. Keinerlei Auffälligkeiten. Nur diese ganzen Fehler.


    Der DSG-Service wurde mit einem Febi-Bilstein-Komplettsatz durchgeführt, Filtertausch und Getriebeölwechsel. Mehr nicht. Kein Kabel abgezogen, nichts dergleichen.


    Meine Vermutungen gehen jetzt in folgende Richtungen:

    1. Am DSG-Service lag es nicht, Fehler sind zufällig aufgefallen, da ja auch jetzt noch scheinbar alles funktioniert.

    2. Die Mechatronik dürfte wohl das Problem sein, wenn man sich die Fehler anschaut.


    Fragen:

    Kennt jemand solche Probleme?

    Mechatronik defekt, obwohl alles bestens funktioniert im Fahrbetrieb?


    Bitte mal fachkundige Tips.
    Vielen Dank. ?(


    Also wenn ich die ganzen Fehlercodes bei Google eingebe, antwortet mir die Gemini KI sehr ausführlich, dass es sich wohl um einen schwerwiegenden Defekt der Mechatronik handeln soll. Diese Fehler sollen anfangs nur sporadisch von der Elektronik wahrgenommen werden und das Getriebe weiter funktionieren. Soll dann aber irgendwann schlimmer werden und dann einzelne Gänge ausfallen etc..

    Wäre auch meine Vermutung.

    Damit war mein DSG-Service heute für die Tonne, da eh jemand die Mechatronik demnächst anfassen wird und dann wieder neues Getriebeöl hinterher kommen muss. Klasse. <X


    Seit vielen Jahren ATE SL.6 DOT 4. Problemlos. Auch unter hartem Einsatz die Berge runter mit Messer zwischen Zähnen. Was im übrigen auch für das gilt, was VW/Audi standardmäßig einfüllen. Sofern man regelmäßig wechselt, sobald die BF nennenswert Wasser gezogen hat, funktioniert das alles. Für mich sind Zahlenwerte für die Siedepunkte trocken/nass weniger wichtig als der Umstand, dass das Bremspedal auch dann noch hart bleibt, wenn aus den Radhäusern bereits Rauchzeichen kommen nach dem Anhalten. Erprobt in Ordnung.

    Beim "Ampelstart" auf nasser Straße kann ich speziell bei Nässe die Winterreifen gut testen, bei Trockenheit die Sommerreifen: sollte die ESP-Lampe flackern, weil Räder durchdrehen, ist es entweder richtig glatt irgendwo oder die Reifen sind langsam zu alt und sollten getauscht werden.
    Bei Regen mit guten Reifen Hochstart machen, flackert nichts, Karre zieht einfach los.

    Darf man spekulieren, dass man das nur noch für Klicks macht, es ansonsten überhaupt keinen Sinn mehr macht?

    Also ich weiß ja nicht... Hatte speziell bei den letzten Minuten des Videos einen Cringe-Anfall.