Beiträge von CS_

    Soeben die diesjährige Autotour in Südtirol storniert. Der Organisator hat seine Webseite auch schon angepasst, keine Rede mehr von Touren, sondern nur noch für Tips, die Urlauber für ihren Urlaub dort erhalten können. Also ab jetzt jeder für sich selbst und mit dem Risiko, Ärger zu bekommen. Da wir immer mit 3 Autos unterwegs waren die letzten Jahre, wäre auch das uns zu heiß. 3 Autos, Funkgeräte und alle vorher überlegte Route und Ziele => organisiertes Fahren. Bäm, tot.

    Schade. Aber es waren 7 gute Jahre. Mit vielen Erinnerungen. Die bleiben ja. Und wir werden uns vielleicht zu der Zeit dann im Harz einfinden und dort einen ruhigen Urlaub mit Sportwagen verbringen. Wird sicherlich auch schön. Anders schön.

    Mal was ganz Anderes vom Sonntag:


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Also, wenn man das alles mal versucht, nüchtern zu betrachten, war es das wohl gewesen.
    Vermutlich werden wir die diesjährige Tour stornieren. Bis 2 Monate vor Reiseantritt geht das ohne Verluste.

    Ja, uns tut das unheimlich leid für das tolle Hotel und die ganze Familie & Mannschaft, aber am Ende ist das deren Problem, ein Problem von Südtirol, und nicht unseres. Wir können es auch nicht zu unserem machen. So lieb und nett das alles über die letzten 8 Jahre geworden war, am Ende ist es auch eine bezahlte Dienstleistung. Diese kann nicht mehr erbracht werden, wie es ausschaut.


    Eine Ära geht zuende. Bedauerlich. Aber wir hatten einige schöne Jahre, die Erinnerungen bleiben uns.

    Ich bin alt genug, um zu wissen, dass man keinen Kampf aufnimmt, den man nicht gewinnen kann. Und selbst bei individuellen Gruppen, es würde durchgängig die Angst mitfahren, wegen irgendwas kassiert zu werden. Das hätte keinen Erholungswert mehr. Kann und sollte man sich dann besser sparen.

    Das, was ich bisher erlebt habe, war, dass sich in bewohnten Bereichen immer ganz klar an alle Vorschriften gehalten wurde. Man rollt ruhig durch, ich schalte auch meistens die Abgasklappen zu. Weil man eben nicht negativ auffallen will. Dafür ging es die Pässe rauf und runter robust schnell zu, nahe dem Limit. Aber es gab nie Unfälle, höchstens mal Probleme mit der Technik. Alle Teilnehmer, die ich bisher kennengelernt hatte, waren auch gestandene Sportfahrer. Man war unter sich, ein gutes Gefühl. Und niemand hat es übertrieben, jeder wollte ja immer auch heile wieder nach hause kommen, inklusive Material.


    Wir werden mal abwarten, wie sich das entwickelt. Und ich denke, wir fahren im Oktober hin. Und schauen, dass wir nichts machen, was uns Geld, Fahrerlaubnis oder Fahrzeug kosten könnte. Notfalls macht man individuelles Sightseeing, drei Autos, gemütlich die Gegend abfahren, anhalten wo und wie lange man will, filmen, fotografieren, Drohnen nutzen. Auch das wäre am Ende ein schönes Erlebnis. Wir hatten ja die letzten beiden Jahre schon jeweils einen vierten Tag nur für unsere kleine Gruppe angehängt. Und diese Tage haben bleibende Erinnerungen hinterlassen, großartig.

    Niemand zwingt dich zu irgendwas. Aber sich aus Angst oder nur um Ärger aus dem Weg zu gehen immer allem zu beugen, obwohl etwas offensichtlich fragwürdig ist, halte ich definitiv für den falschen Ansatz.


    Genau das spiegelt meiner Meinung nach auch ein Stück weit unsere Gesellschaft in Deutschland wider, lieber die Schnauze halten und alles hinnehmen, anstatt Dinge zu hinterfragen oder sich zu wehren, wenn man überzeugt ist, dass etwas nicht richtig läuft.

    Vielleicht ist es ja auch einfach Altersweisheit, sich nicht mit Dingen auseinanderzusetzen, die man eh nicht beeinflussen kann?
    Das hier ist die Angelegenheit der Menschen in Südtirol. Wir sind dort nur Gäste. Das müssen die dort selbst klären. Ich weiß, dass sie das auch bereits versuchen, vorhin Kontakt gehabt.
    Es ist vielleicht auch ein Zeichen der Gesellschaft in Deutschland, sich ohne Grund solche Vorwürfe zu machen, den Anderen nur noch als Idioten oder Feind zu betrachten. Der Zusammenhalt ist längst flöten gegangen. Durch solche Äußerungen wird das nicht besser, sondern schlimmer.

    Habe persönlich überhaupt keine Lust auf so einen Ärger. Stelle mich also auch nicht vor Andere und versuche, dagegen vorzugehen. Mal davon abgesehen, das als Kampf mit Windmühlen einzuschätzen, habe ich keinerlei Bock auf so einen Ärger. Auch nicht ein bisschen.
    Werde weitere Infos einholen, speziell auf Antwort vom Hotel warten, und ggfs. die Buchung spätestens Anfang August stornieren.
    Habe gerade bereits das Gefühl, auf Instagram ist aktuell kaum mehr ein Beitrag diesbezüglich zu sehen, wo Personen, Autos oder gar Kennzeichen zu sehen sind. Das kommt mir gerade in dem Zusammenhang nicht mehr wie ein Zufall vor.

    Na schauen wir mal.

    Wenn man sieht, dass die Carabinieri dort Geschwindigkeiten schätzen dürfen und für "unangemessenes Fahren" Geld nehmen, bei Schneiden der Kurven auf den Serpentinen ein Fahrverbot aussprechen, würde ich mich nicht auf eine für mich angenehme Interpretation verlassen wollen. Das geht imho nach hinten los.

    Wenn sich drei Freunde verabreden und gemeinsam eine Tour fahren, sind sie weder Veranstalter noch haben sie automatisch eine Veranstaltung organisiert.

    Genau das ist der Punkt. Sich zur gemeinsamen Ausfahrt treffen und die durchführen, ist organisiert. Die haben das sehr schön formuliert, um genau keine entsprechenden Grauzonen entstehen zu lassen. Individualverkehr bleibt erlaubt. Bedeutet: genau ein Auto fährt für sich allein eine Strecke. Fährt noch ein Bekannter hinterher => organisiertes Fahren.

    Na klar. Das Getriebe läuft auch in vielen Dieselmotoren. Allein aufgrund der geringeren Enddrehzahl müssen da die Gänge anders übersetzt sein. Würde mir aber zweite Meinung einholen, z.B. direkt von VW. Sollte sich herausstellen, dass nur die Mechatronik einen Hieb hat, wäre das mit deutlich geringerem Aufwand verbunden.

    Wegen der dynamischen Achslastverteilung. Beim Bremsen vorwärts arbeitet im Normalfall nur die Bremse an der Vorderachse richtig, einmal wegen des Motors über der Vorderachse (Auto hinten leicht, vorne schwer) und des Eintauchens der Karosserie an der Vorderachse, weil der Massenschwerpunkt höher liegt als die Achsen.

    Bremst man stark rückwärts, sorgt der hohe Schwerpunkt dafür, dass die Karosserie hinten eintaucht und dadurch dynamisch mehr Gewicht auf die Hinterachse drückt. Damit wird die Hinterachse in eine echte Bremsung gezwungen. Und damit kann man Scheiben und Beläge wieder "aufwecken".
    Alter, einfacher Trick. Ich mache sowas bei Bedarf in einem Gewerbegebiet, sonntags oder spät abends, wenn nichts los ist dort.


    Man kann sich dabei auch die Oberfläche der Bremsscheibe anschauen, vorher und nachher. Die sollte dadurch wieder blank werden, eventuell vorhandene Flugrostrückstände werden schön weggeputzt.

    Möglicherweise Bremseingriff vom Torque Vectoring. Wenn die hintere Bremse durch lange Zeit ohne Vollbremsungen und Fahrten ohne starke Beladung etwas angegammelt sind, kann es durch die Bremseingriff zu Geräuschen wie "Tuten" oder "Rubbeln" kommen.
    Würde - wenn man sich das zutraut - mal auf einer passenden Fläche, ein paar starke Bremsungen im Rückwärtsgang durchführen, um Scheiben und Beläge hinten zu "aktivieren". Möglicherweise sind die Geräusche dann auch wahrnehmbar, sie sollten nach einigen Rückwärtsbremsungen verschwunden sein.

    Conti SC6 sowohl auf Golf als auch auf dem TT, sehr zufrieden damit, großartige Sportreifen mit dicker Flanke, sehr führig. Aber sie verschleißen nicht unbedingt langsam, aber das Eine bedingt eben zumindest teilweise das Andere. Ist es aber wert, wenn man auf Performance wert legt.


    Eben mal nachgeschaut:


    Golf R, Reifen gekauft 12/20, Einsatz ab 4/21, bei 38.500km, aktuell 53.800km, Restprofil reicht wohl noch ein paar tausend Kilometer, aber nicht mehr ewig. Und im Winter fahre ich andere Räder. Also durchaus kein sparsamer Reifen, er nutzt sein Material aus und dabei bleibt dann immer auch was auf der Straße kleben.

    TT RS, Reifen gekauft 08/20, Einsatz ebenfalls ab 4/21, bei 15.900km, aktuell 35.800km, Restprofil recht nah der Verschleißgrenze, müssen definitiv im Sommer getauscht werden, für Südtirol im Oktober taugen die nicht mehr, sonst steigen einem die Carabnieri auf's Dach. Also ziemlich genau 20.000km gehalten, wobei deutlich mehr als die Hälfte davon Autobahn und Berge waren.


    Werden dann beide durch den Conti SC7 ersetzt. Ich bin mit den Contis top zufrieden. Ja, Michelin wird immer wieder genannt, wenn es um "DEN Sportreifen" geht. Die Welt ist aber auch hier bunt, nicht schwarz und weiß. Und ich hatte die letzten Jahre auch mit ein paar Leuten in Südtirol gesprochen, die vom Conti auch überzeugt waren.



    Was mich so ein wenig stört sind Ansagen wie "was kaufst du dir ein sportliches Auto, wenn du die Reifen nicht schnell weg rasierst". Was bitte sollen denn solche Sprüche? Weder helfen die irgendjemandem weiter in dem Thema noch kann es ja wohl keinen Zwang geben, sich bestimmte Autos nicht anschaffen zu dürfen, wenn man damit nicht permanent fährt wie ein Besengter. Es gibt Leute, die kaufen sich einen Porsche und genießen das unglaublich, ohne dazu damit permanent rumballern zu müssen wie Verstappen. Lasst doch bitte Jeden so machen, wie es ihm gefüllt. Wir sind doch alle hier und haben eines gemeinsam: wir lieben Autos. Da muss man jetzt nicht verschiedene Klassen von Autofahrern schaffen, die Einen sind es wert, die Anderen nicht. Mein Golf R ist mein Daily und so wird er auch überwiegend bewegt, das ginge auch mit einem Basismotor. Das Geniale ist aber eben die abrufbare Reserve. Für die wenigen, aber denkwürdigen Momente im Alltagsverkehr. Hält Stress niedrig und Fahrfreude hoch. Isso.


    Ach ja, Nachtrag: beides Garagenfahrzeuge. Das ist für die Haltbarkeit der Reifen ein entscheidender Vorteil. War mal mit 7 Jahre alten Pirellis in Südtirol. Mit den ganzen Porsches zusammen gut unterwegs gewesen. Rein vom Alter her möchte man meinen "Holzreifen", aber auch das muss nicht so sein. Von daher tu ich mich mit meinen inzwischen 6 Jahre alten SC6 auch nicht schwer.

    Die Videos aus Südtirol 2025 sind online:


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Fahre die Pretoria auf dem 7R mit 8 mm hinten und vorne ohne Distanzen.
    Die 8 mm kann man bedenkenlos montieren, sind stabil. (meine sind von H&R)

    Mir ging es allein um den optischen Makel der weiter im Radhaus stehenden Hinterräder, ich wollte optische Symmetrie erreichen. Hatte zuerst 3 mm an der HA, das half aber nicht wirklich optisch. 5 mm wären Zieltreffer gewesen, würde aber nicht funktionieren auf den Naben der HA, also nächste Größe genommen, also 8 mm. So sieht das klasse aus.


    An der VA hätte ich bereits bei 8 mm Bedenken, dass die Reifen Kontakt mit den Radhauskanten bekommen könnten. Ich fahre Reifen mit "Felgenschutz", Conti Sport Contact 6, die bauen recht breit. Andere Reifen sind ggfs. schmaler und da könnte es dann wohl noch funktionieren. Ich brauche das für mich aber nicht herausfinden, liebe die Optik so, wie sie aktuell ist.


    Hatte vor etwa 1,5 Jahren meinen TT RS umgeölt auf Ravenol RUP 5W-40 und nach 3.000 km Pässeballern unter ordentlich Last eine Ölanalyse machen lassen. Diese bestätigte, dass der Motor (Audi DAZA) damit gut klarkommt. Aber es kam dabei auch heraus, dass bereits ein gewisser Kraftstoffeintrag enthalten war, rund 1,6%. Was in Folge die Warm-Viskosität von 40 auf 30 heruntergezogen hatte, also auf das Niveau des LL-Öls 5W-30. Das ist überhaupt kein Problem. Für mich aber eben auch Anlass, das Öl spätestens alle 5.000 km zu wechseln.


    Letzte Woche dann Inspektion beim 7R und auch dort jetzt umgeölt auf RUP 5W-40. Die Motoren sind sich technisch recht ähnlich, weshalb ich da keinerlei Bedenken mehr habe.

    Dazu haben beide Motoren inzwischen Ravenol Ceramix Pro bekommen, einfach als zusätzliche Lebensversicherung. Additiv bleibt erkennbar in der Schwebe im Öl, setzt sich auch nach mehreren Wochen Stillstand nicht ab. Kostet ein wenig Überwindung, so eine weiße "Milch" in das Öl zu tun, und dann zu sehen, dass das Öl nicht mehr komplett transparent ist, sondern etwas milchig. Aber das ist alles in Ordnung so. Und bestätigt auch die Aussage von Ravenol, dass die Nanopartikel filtergängig sind.



    Aussehen recht frisches Öl mit hBN-Additiv (hex-Bornitrid), paar hundert Kilometer gelaufen