Beiträge von Fox906bg

    Frage: Liegt die Eisplatte auf der Fahrbahn und der Vorfahrende schleudert sie hoch, vergleichbar eines Steins, liegt die Schuld auch bei dieser Person?

    Kann jetzt nur für die österreichische Situation sprechen.

    Da ist es grundsätzlich so, dass der Fahrer die Verantwortung für alles trägt, was quasi direkt vom Auto fällt, d.h. Eisplatten, Karosserieteile etc.

    Grundsätzlich auch im Reifenprofil klemmende Steine, die sich lösen - aber sowas ist leider kaum nachweisbar.


    Teile, die bereits auf der Fahrbahn liegen und durch´s Überfahren hochgeschleudert werden, liegen grundsätzlich nicht in dieser Verantwortung.

    Da müsste dann schon nachgewiesen werden, dass ein Teil mit Absicht überfahren wurde, aber auch das wird äusserst schwierig werden.

    Ja, sowas sollte man auf jeden Fall bedenken, wenn man öfter mal weitere Strecken fährt.

    Oder sagen wir so, man muss dazu bereit sein, sich etwas umzustellen (aber das muss jeder für sich selbst entscheiden).


    Grundsätzlich mache ich bei längeren Fahrten um die 400-500km sowieso eine kurze Pause dazwischen.

    Während ich auf Toilette gehe und meinen Kaffee etc. trinke, vielleicht eine Kleinigkeit esse, hängt die Kiste halt an der Steckdose.

    Ich hab da erst letztens am 300kW-Lader grade mal 13min verbracht, um von ca. 18 auf 78% zu laden.

    Z.B. der EV6 lädt dank 800V-Netz grob 100km in 5min nach, das ist schon ok.


    ABER: Für hin und wieder ist das für mich völlig in Ordnung und klappt auch sehr entspannt.

    Aber z.B. mehrmals die Woche, gerade wenn man beruflich fährt, bräuchte ich das dann auch nicht, sag ich ganz ehrlich.


    Die andere Sache ist halt natürlich, dass man seinen Gasfuß etwas zähmen muss.

    So ein BEV fühlt sich bei Geschwindigkeiten bis ca. 100km/h richtig wohl, da kann man richtig gute Verbrauchswerte erzielen.

    Wenn man sich auf der AB allerdings permanent im Bereich 150km/h+ bewegt, geht die Reichweite ordentlich runter.


    Wobei man das Ganze mit der Reichweite eh etwas differenzierter betrachten muss.

    Z.B. die 84kWh Akkukapazität meines EV6 entsprechen ca. 10L Benzin.

    Kenne keinen Verbrenner, der mit 10L Benzin im Normalbetrieb ca. 350km, geschweige denn >400km weit fährt. ;)

    Aber man kann mit der heutigen Technik halt keinen 500kWh-Akku in einem PKW mitschleppen - vielleicht kann man das auch nie.

    Ich hatte mein GFB DV+ im 6R über ca. 4 Jahre drin, auch mit verschiedenen SW-Ständen, regelmäßig Rennstrecke usw.

    Hat nie Probleme gemacht.

    Ich hatte im Gegenzug hier und da Probleme mit dem OEM-Ventil. ;)


    Was beim GFB aber wichtig ist:
    Von Zeit zu Zeit sollte man es schon öffnen und die Bauteile kontrollieren, ggf. auch mal einen Tropfen Öl für den Kolben gönnen, wobei das Öl in der Ladeluft eigentlich für die Schmierung ausreichen sollte.


    Flattern/Schnattern beim Lastwechsel kann eigentlich eh nur zwei Ursachen haben:

    1. Der Kolben klemmt und das Ventil kann nicht öffnen.

    Dadurch kann beim Lastwechsel, wenn die Drosselklappe schließt, der Überdruck zwischen Verdichterrad und Drosselklappe nicht abgelassen werden und der Druck wird über das rotierende Verdichterrad abgebaut.

    Dadurch entsteht das Schnattern.


    2. Du hast eine offene Ansaugung verbaut, dann ist die Geräuschkulisse aber völlig normal.

    Zumindest solange es nur kurz schnattert, bei einem langen Schnattern über mehrere Sekunden siehe Punkt 1.

    Glückwunsch, richtig geiles Auto! 8) :thumbup:

    Die Farbkombi ist ziemlich funky, aber ich mag sowas eigentlich ganz gerne und finde es auch super, wenn ein Hersteller da etwas mutiger rangeht.


    Viel Freude damit! :)

    AHA :) welche Farbe?

    Wenn man den nicht gerade als Neuwagen , sondern als Jahreswagen sich holt, liegt der etwa auf NP Niveau, wie damals mein R.

    Wieder eine schwarze Perle geworden. ;)

    Muss bei Gelegenheit mal schöne Fotos machen, dann wird er auch hier vorgestellt.

    Wollte eigentlich einen Weissen, aber der stand grad beim Händler (aber Neuwagen) und hat gut gepasst.

    Händlernachlass knapp 15%, dazu eben noch Vorsteuerabzug und zusätzlich noch der in Ö aktuell gewährte Investitionsfreibetrag von 20%.

    Am Ende waren es quasi ein paar Tausender Aufzahlung zum 8R, da bin ich einfach schwach geworden. :saint:


    Optisch polarisiert das Auto sicherlich, das muss man entweder so mögen oder man hasst es. ^^

    OT Coolhard :

    Ich hab mir besagten EV6 GT geholt und muss sagen, dass die Koreaner da echt ein tolles Auto gebaut haben.

    Ich hätte die Leistung nicht gebraucht, aber der GT ist innen einfach richtig schön geworden, dazu fährt er sich richtig knackig.

    Die grob 350km Reichweite im Winter reichen mir eigentlich vollkommen, aber ich fahr täglich vielleicht um die 50km, an manchen Tagen auch gar nicht bzw. mit einem der Firmenautos.

    Muss halt einfach zum Fahrprofil passen.


    Und als Unternehmer kommt man auch in ganz andere Preisregionen mit teilweise größeren Rabatten und Vorsteuerabzug.

    Ansonsten muss man einfach sagen, dass die Kisten noch immer sauteuer sind, sofern man etwas mit bisschen Leistung, annehmbarer Optik und Ausstattung bzw. Verarbeitungsqualität haben will.

    Aktuell sind die Wertverluste für BEV´s enorm, ja.

    Aber auch nur, weil die meisten - ich sag es einfach mal salopp - die Hosen voll haben, sich ein gebrauchtes BEV zu kaufen.

    Da kursieren leider noch immer viel zu viele Stammtischgeschichten, dass die Akkus nach 3 Jahren dahin wären usw.

    Habe einige Kunden, die mit ihren E-Autos schon über 400tkm runtergeschrubbt haben und die Akkukapazität liegt nach teilweise 7-8 Jahren noch immer bei +-90%.

    Kommt aber natürlich auch auf die "Pflege" an, permanent Schnelllader und/oder auf 100% vollladen ist natürlich nicht förderlich für die Lebensdauer.

    Aber der Verbrenner leidet bei ungünstigen Fahrprofilen und schlechter Pflege genauso.

    Ausserdem kann man bei solchen Laufleistungen mit seeehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass man zwischendurch mal richtig Kohle für die Motor- und/oder Getriebeinstandsetzung auf den Tisch legen musste.

    Die erwähnten laufenden Kosten für Wartung und Verschleissteile kommen da noch on top.


    Für mich waren am Ende einfach die hohen Unterhaltskosten des R (bzw. das damit verbundene schlechte P/L-Verhältnis) ausschlaggebend für den Wechsel.

    Ich habe das Auto wirklich geliebt, aber es macht in meiner Situation einfach zu wenig Sinn, davon abgesehen hat mir bei meinem hohen Kurzstreckenanteil einfach das Herz geblutet, wenn ich den jedes Mal kalt starten musste.

    Da gab es am Ende einfach so viele Dinge, die ich mir einfach nicht mehr schönreden konnte.


    Und es ist ja nicht so, dass +600-Elektro-PS nicht auch Spaß machen würden... ;)

    Ein Auto für 50/60/70.000 Euro fahren und wegen ein paar Cent beim Benzin herumjammern. Genau mein Humor. :D

    Glaub da geht´s weniger um den Preis ansich, sondern dass die arbeitende Bevölkerung hier in Europa immer mehr gemolken wird und viele sich jetzt schon das Leben kaum leisten können.

    Auf der anderen Seite wird dieses Steuergeld naiv in die ganze Welt verteilt und versandet teilweise in den Taschen korrupter Regierungen, während es hierzulande dringendst für oftmals grundlegende Dinge (medizinische Versorgung, Familienbeihilfen etc.) benötigt würde.


    Mir könnte es grundsätzlich "egal" sein, ich und meine Frau fahren beide daily elektrisch, laden günstig über die hauseigene Photovoltaik usw.

    Aber dieses Privileg hat halt der Großteil der Bevölkerung nicht.

    Da scheitert es bereits in der Anschaffung eines neuen BEV.

    Und diesen Menschen sagt man dann quasi "Selbst Schuld wegen der CO2-Steuer, kauft euch halt ein Elektroauto".

    Genau MEIN Humor... ;)

    Das hatte ich bis jetzt nicht vor, es sei denn ich bin ohne R dem ganzen nicht mehr würdig ^^

    Auch ohne R bist du als Moderator hier weiterhin erwünscht. ;)

    Nicht das Auto, sondern die Art und Weise, wie hier jemand seine Aufgabe erfüllt, ist entscheidend. :)


    Natürlich ist es schade, aber nach der ganzen Odyssee kann ich es total nachvollziehen, dass du mit dem Auto durch bist.

    Ja, laut VW ist es vorgegeben und das ist grundsätzlich auch nicht verkehrt.


    Selbst bei meinem 20Y hat nach der Reparatur bei der Überprüfung alles gepasst und musste nichts nachjustiert werden, und der hat ein neues Dach bekommen. ^^

    Bereits das ST Plus3 verwendet eine andere Ventiltechnik, Pfeifer hat das damals entwickelt.

    Mittlerweile haben die eine neue Revision, welche nochmal feinfühliger arbeitet und verbauen das in ihren eigenen Fahrwerken.

    Diese Technik bekommt man in der Form sonst nur in den Competition/Racing-Fahrwerken.

    TÜV ist natürlich mit dabei.

    Interessent, ist ein Kunde von uns wusste zwar das die super Arbeit beim Einbau und einstellen leisten, aber das die auch Fahrwerkumbauen, habe ich, noch nicht mitbekommen

    Pfeifer baut(e) die Fahrwerke für KW bzw. die haben auch das Dämpferpatent. ;)

    Der Senior, Anton Pfeifer, hat damals mit Klaus Wohlfarth quasi erst KW aus dem Boden gestampft.


    CS 2 oder 3 Way?

    Eher 3-Way, aber das müsste man erfragen.