Ja, sowas sollte man auf jeden Fall bedenken, wenn man öfter mal weitere Strecken fährt.
Oder sagen wir so, man muss dazu bereit sein, sich etwas umzustellen (aber das muss jeder für sich selbst entscheiden).
Grundsätzlich mache ich bei längeren Fahrten um die 400-500km sowieso eine kurze Pause dazwischen.
Während ich auf Toilette gehe und meinen Kaffee etc. trinke, vielleicht eine Kleinigkeit esse, hängt die Kiste halt an der Steckdose.
Ich hab da erst letztens am 300kW-Lader grade mal 13min verbracht, um von ca. 18 auf 78% zu laden.
Z.B. der EV6 lädt dank 800V-Netz grob 100km in 5min nach, das ist schon ok.
ABER: Für hin und wieder ist das für mich völlig in Ordnung und klappt auch sehr entspannt.
Aber z.B. mehrmals die Woche, gerade wenn man beruflich fährt, bräuchte ich das dann auch nicht, sag ich ganz ehrlich.
Die andere Sache ist halt natürlich, dass man seinen Gasfuß etwas zähmen muss.
So ein BEV fühlt sich bei Geschwindigkeiten bis ca. 100km/h richtig wohl, da kann man richtig gute Verbrauchswerte erzielen.
Wenn man sich auf der AB allerdings permanent im Bereich 150km/h+ bewegt, geht die Reichweite ordentlich runter.
Wobei man das Ganze mit der Reichweite eh etwas differenzierter betrachten muss.
Z.B. die 84kWh Akkukapazität meines EV6 entsprechen ca. 10L Benzin.
Kenne keinen Verbrenner, der mit 10L Benzin im Normalbetrieb ca. 350km, geschweige denn >400km weit fährt. 
Aber man kann mit der heutigen Technik halt keinen 500kWh-Akku in einem PKW mitschleppen - vielleicht kann man das auch nie.