Beiträge von Fox906bg

    Grundsätzlich ist das Limit nur der Verstellbereich der Achsteile selbst. ;)

    Aber je nach Werkstätte kann es durchaus sein, dass man nur eine Einstellung innerhalb der vom Hersteller vorgegebenen Toleranzen bekommt.


    Ist eigentlich eine rein rechtliche Geschichte.

    Theoretisch könnte man der Werkstatt im Falle eines Unfalls durchaus einen Strick drehen, sollten die Einstellwerte ausserhalb der Toleranzen liegen.

    Muss da auch mal etwas meinen Senf dazugeben. ;)

    Die Werkstätten selbst geben i.d.R. keine Preise für die Reparatur vor, sie haben lediglich ihren festgelegten Stundensatz.

    Arbeitswerte, Materialkosten usw. sind über das AZT erfasst, welches die Allianz in München für die komplette D-A-CH Region festlegt.

    Diese Werte sind für jedes Fahrzeug individuell erfasst und genormt, eine Abweichung davon ist grundsätzlich nicht möglich.

    Was wo und wie repariert wird, entscheidet grundsätzlich der SV vor Ort.


    Die Werkstätte hat demnach keinen Einfluss auf die Schadenkalkulation der Versicherung.


    Wenn die Reparatur dann allerdings für Selbstzahler plötzlich nur mehr die Hälfte kostet, muss man halt auch nachfragen, wie repariert wird.

    Werden OEM-Teile verwendet, werden gewisse Teile vielleicht gar nicht getauscht, sondern nur instandgesetzt usw.?

    Grundsätzlich ist es nämlich für einen Karosseriebetrieb nicht möglich, einen Unfallschaden in der selben Qualität, aber für 50% des Preises instandzusetzen.

    Fleckige Scheiben deuten darauf hin, dass das Material zu wenig Temperatur bekommt.

    Wenn du den Wagen nur im Alltag nutzt, würde ich da eher bisschen Abstand von der Performance-Schiene nehmen.


    Die Empfehlung von Raeder mit Carbopad-Scheiben und MA45b ist zweifelsohne top und da gibt es eigentlich keine Probleme mit Rubbeln etc.

    Allerdings musst du bedenken, dass du hier eine Motorsport-Langstreckenbelag hast, der eigentlich für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert ist und dementsprechend nur dort sein volles Potenzial entfaltet.

    Auf der Straße bzw. im kalten Zustand muss man halt mit Quietschen usw. leben, ebenso stauben die Beläge recht stark und produzieren ziemlich aggressiven Bremsstaub.


    Würde erstmal mit den vorhandenen DBA-Scheiben einen anderen Belag probieren, z.B. Ferodo DSP.

    Auf die Carbopad-Scheiben kannst du noch immer wechseln.

    Für mich sehen beide Protokolle grundsätzlich sehr gut aus.

    An der HA wäre mir etwas zuviel Vorspur, aber das ist Geschmackssache - der Wagen fährt vermutlich sehr stabil?


    Sturz könnte man hinten natürlich noch etwas erhöhen, gleichzeitig aber dann die Spur etwas weiter aufmachen.

    Je nach Einsatzzweck dann auch etwas positiver für den Reifenverschleiss.

    Wenn der Wagen aber viel auf der AB etc. eingesetzt wird, passt das schon so.


    Wie ist denn dein Eindruck vom Fahrverhalten Rici ?

    Meine Frau und ich fahren mittlerweile auch komplett elektrisch, sie ein Model X für unsere Family (seit ca. 3 Jahren), ich einen KIA EV6 GT (seit Dezember).

    Habe die Entscheidung keine Sekunde bereut, gerade in der aktuellen Situation fährt man zugegeben schon mit einem leichten Grinsen an den Tankstellen vorbei. ;)

    Besonders hierzulande (Ö) kann man einfach nicht günstiger fahren, wenn ich bedenke dass mich ansonsten ein 600PS-Verbrenner grob 4.000€ p.a. mehr (!!!) an Steuern kosten würde.


    Aber abgesehen von den deutlich günstigeren Unterhaltskosten liebe ich mittlerweile einfach das elektrische Fahren im Alltag.

    Der super geschmeidige Antrieb, ziemlich brachiale Leistung, verzögerungsfreie Leistungsabgabe usw., da fühlt sich ein Verbrenner dagegen irgendwie kaputt an.

    Und das sage ich, obwohl ich den Verbrenner nach wie vor einfach toll finde.

    Aber es ist mittlerweile halt mehr so eine "Spaß-Liebe", die Zweckmäßigkeit sehe ich darin immer weniger.


    Wünsche dir jedenfalls viel Erfolg beim Verkauf, hoffe die potenziellen Käufer sehen das auch, dass hier ein echt feines und zuverlässiges Tracktool angeboten wird. :thumbup:

    Die Software ist ausschließlich auf einem Golf 8 entwickelt. Nicht auf dem Arteon.

    Das stimmt nicht.

    Bei APR wird für jede Steuergerätenummer ein eigener SW-Stand entwickelt, da wird nicht typübergreifend geflasht bzw. ist dies für den jeweiligen Stützpunkt gar nicht möglich.


    Ich glaub dir natürlich, dass du Probleme hattest bzw. möchte auch gar nicht bestreiten, dass es da ev. bei APR irgendwo ein Bug in der SW gibt.

    Aber das Problem MUSS von woanders kommen.

    Ich bringe hier mal meine bescheidene Expertise ein. ;)

    Aber nagelt mich bitte nicht auf jedes Wort fest, mir fehlen hier leider zu viele Daten zum Fahrzeug, Reparatur usw., um eine 100% brauchbare Aussage zu treffen.


    Was mir aber beim Durchlesen des Textes aufgefallen ist, sind die 20% Ersatzteil-Preisaufschlag.

    Ich weiss nicht, ob das in Deutschland gängig ist, hierzulande (Ö) gibt´s sowas jedenfalls nicht.

    Da bekommt man den offiziellen UVP bezahlt, die Rabatte seitens Teileverkäufer darf man sich einbehalten (liegen aber meist eh nur im Bereich von 10%).

    Für den Einkauf von OEM-Ersatzteilen gibt es zusätzlich 5% Beschaffungskosten, aber nur auf den Ersatzteilpreis.


    Davon abgesehen: Mit welcher Begründung werden hier 20% aufgeschlagen?

    Das hinterlässt bei mir persönlich schon den ersten komischen Beigeschmack, zumal Audi die Ersatzteile noch wesentlich günstiger einkauft, als z.B. eine freie Werkstätte.


    Zur Kalkulation selbst:

    Ohne zu wissen, welche Stundensätze hier aufgerufen wurden, komme ich mit meiner offiziellen Kalkulation (Audatex, also das was der SV auch verwendet) auf grob 6.000€ netto.

    Da hab ich einen neuen Scheinwerfer, Kotflügel sowie Alufelge mit rein genommen.

    Wobei der Scheinwerfer als Ersatz echt schon grenzwertig ist, eine Beschichtung ist grundsätzlich möglich und mit zertifizierten Mitteln auch erlaubt.

    Das sollte aber nicht der Grund sein, denn APR muss den Arteon ja zwangsläufig mit dem DQ500 abgestimmt haben.

    Die flashen da nicht einfach die SW vom Golf drauf.

    Ich würde mal das EBC-Zeug raus werfen.

    Das ist teilweise schlechter als OEM und könnte durchaus mit deinen Problemen zusammenhängen bzw. diese verstärken.

    Der Blackstuff ist alles andere als ein guter Belag, mach mal wieder den originalen rein und teste dann nochmal.

    Ja eben.

    Deshalb erachte ich die Rennstrecke auch als einzig sinnvollen Ort, wenn es um "Freude am Fahren" geht.

    Klar, es kostet mehr, aber diesen Luxus gönne ich mir persönlich gerne, um dafür ein Fahrerlebnis ohne Kompromisse haben zu können.

    Macht mir einfach soviel mehr Spaß, als ständig an irgendwelche Eventualitäten zu denken, sei es Gegenverkehr, Verkehrshindernisse, Polizei etc.

    Von den Sicherheitseinrichtungen einer Rennstrecke ggü. einer Landstraße ganz zu schweigen.


    Aber bitte nicht falsch verstehen, möchte da auch niemanden belehren, bewerten o.Ä.

    Wenn du meinst, dass das der richtige Weg für dich ist, dann soll es so sein.

    Bei diesem "Fahrprofil" sehe ich dich aber eindeutig auf der Rennstrecke.

    Müssen ja nicht Touris sein, ein gut organisierter Trackday mit begrenzter Teilnehmerzahl macht richtig Laune und man kann auch mal rausfinden, was so ein Auto (und man selbst) wirklich kann.

    Da kommt dann relativ schnell die Erkenntnis, dass das fahrerisch nochmal was gaaanz anderes ist, als man es so vom Straßenfahren kennt. ;)

    Egal wie du bremst, auf der Straße wirst du diese Kombi sowieso nicht ans Limit bringen. ;)

    Endless, egal ob ME22, MA45b/MA46b etc. sind von der Bremsleistung her über jeden Zweifel erhaben.

    Aber man muss mit einer gewissen Geräuschkulisse leben, der Fokus liegt hierbei halt auf Performance, nicht auf Komfort.


    Auf der Straße ist das eigentlich schon Perlen vor die Säue, auch wird der Scheibenverschleiss aufgrund der permanent kalten Beläge höher sein.

    Wenn du dich in der schnellen Links vor der Hohen Acht verschätzt bzw. auf´s Grün kommst, ist es glaub ich ziemlich egal, wie weit die Planke entfernt ist - sie wird dir gehören. ;)


    Da müsste man wirklich eine befestigte Auslaufzone machen, da hätte man ev. noch die Möglichkeit, im Fall des Falles "noch die Kurve zu kratzen".