Zur Kfz-Steuer zumindest in Ö kann ich Folgendes sagen:
Ich zahle aktuell für meinen EV6 GT ca. 800€ jährlich.
Und der ist eigentlich schon teuer, weil er mit ca. 2,2t verdammt schwer für seine Klasse ist.
Ein vergleichbarer Verbrenner mit dieser Leistung (600PS) würde hierzulande ca. 4500€ kosten.
Dazu kämen noch wie erwähnt Servicekosten, Wartung, höherer Bremsenverschleiss etc.
Davon abgesehen hätte ich beim Verbrenner als Unternehmer keinen Vorsteuerabzug, und überhaupt würde ich einen 600PS-Verbrenner hierzulande nicht mal annähernd für unter 100k, eher 150k bekommen.
Wenn an einem E-Auto der Antrieb und/oder der Akku defekt ist, dann sehe ich aktuell noch keine verbindlichen Möglichkeiten, da außer einem Kompletttausch etwas reparieren zu können...was dann bei einem alternden Fahrzeug auch schnell mal zum finanziellen Totalschaden führen kann.
Da muss ich widersprechen.
Z.B. bei KIA ist es problemlos möglich, einzelne Akkumodule auszutauschen (meist wird ja nur ein oder zwei Module gleichzeitig defekt, nicht der ganze Akku).
Ich hab mir das mal in meiner Werkstätte angesehen, die senken da den Akku ab, öffnen ihn und nehmen wirklich nur die beschädigten Module raus.
Je nach Defekt ist das innerhalb eines halben Tages erledigt.
So muss die Zukunft aber ohnehin aussehen, denn es kann nicht sein, dass z.B. wegen eines kleinen Defekts der ganze Akku auszutauschen ist.
Bzgl. der Alterung der Akkus gibt es mittlerweile auch schon mehrere "Langzeiterfahrungen".
Da kann ich aus eigener Quelle sagen, dass sich bei den meisten Fahrzeugen nach 5 bis teilweise über 10 Jahre (z.B. die ganzen Tesla-Kisten) und einigen 100tkm noch keine nennenswerten Alterungserscheinungen der Akkus zeigen.
Die bisher ausgelesenen SOH´s lagen größtenteils bei >90-95%.