Beiträge von Fox906bg

    Und du gehst davon aus das du mit dem Kauf eines EVs dem Staat kein Geld hinterherwirfst?

    Ich werfe dem Staat IMMER Geld hinterher. ;)
    Aber in diesem Fall ist es eine ganz einfache Rechnung für mich.

    Ich fahre ein 600PS-Auto, welches mich hier in Ö allein schon in der Anschaffung grob das Doppelte ggü. meinen EV6 kostet (dabei sind keinerlei staatliche Förderungen berücksichtigt) und für welches ich mir grob 4.000€ Motorsteuer p.a. erspare, dazu noch Einiges an Servicekosten etc.

    Ich muss nicht für aktuell über 2€/L tanken, sondern fahre mit dem Strom aus meiner PV-Anlage.

    Natürlich hat die damals auch Geld gekostet, aber die erhält nebenbei auch mein ganzes Haus inkl. Heizung (ja, Wärmepumpe ;) ) und war eben schon vorhanden, warum sollte ich das nicht nutzen? :/


    Dir ist schon bewusst was hinter den EVs für eine Lobby steckt, oder?

    Natürlich, aber hinter den Verbrennern und fossilen Brennstoffen nicht, oder wie? ^^


    Was viele dabei vergessen ist das solche Lobbyismus Geschichten (EVs, Wärmepumpen etc.), die unter bestimmten Bullshit Vorwänden (die Rettung des Planeten) an den Mann gebracht werden, i.d.R. vorrübergehende Trends sind die dem zu dem Zeitpunkt herrschenden Zeitgeist geschuldet sind.

    Na komm, das war doch schon immer so.
    Aber auf einmal ist das im Zuge der "Energiewende" alles besonders schlecht.


    Vielleicht akzeptierst du einfach, dass es auch Menschen gibt, deren Fahrprofil und Lebensumstände sehr gut oder deutlich besser mit der E-Mobilität einhergehen?


    Ich achte grundsätzlich auf die Umwelt, aber deswegen fahre ich sicher kein E-Auto.

    Wenn es danach ginge, müssten wir alle zu Fuß gehen oder Rad fahren.

    Das Auto, insbesondere im Individualverkehr eingesetzt, wird niemals umweltfreundlich sein.


    Glückwunsch zum EV6 GT, ich hatte leider noch nie die Freude, sowas auf der linken Spur zu sehen. Ich hoffe, deine Firma kann von den Leasingraten steuerwirksam profitieren.

    Tut sie nicht, weil ich den Wagen damals gekauft habe, da die Konditionen dafür gepasst haben.

    Wenn er keine Probleme macht, habe ich vor, den einige Jahre zu halten oder je nachdem komplett fertig zu fahren.

    PS. Merkt hier denn wirklich keiner der Emils, wie gut er bereits durch die Politik dressiert wurde?

    Was hat das mit Dressur durch die Politik zu tun, wenn man je nach Situation deutlich günstiger fährt? :/

    Aber es ist schön, wenn du dem Staat dein Geld hinterher wirfst, hilft auch vielen anderen.


    Ob es ein Maßstab ist, auf der AB regelmäßig 240 fahren zu können, muss jeder für sich entscheiden.

    Mein KIA rennt 270 und die bin ich in D auch schon öfter gefahren, aber 95% der Fahrzeit kann das eben nicht tun, sondern ist gezwungen, mit dem Verkehr mitzuschwimmen.

    Reichweite ist ebenfalls relativ, es mag sicherlich Einige geben, die mit ihrem Diesel einen vollen Tank ohne Pinkelpause verblasen.

    Ich persönlich lege nach 3-400km gerne mal eine kurze Pause ein, während die Kiste an der Ladesäule hängt.
    Muss dabei nicht mal blöd in der Gegend rumstehen, denn bis ich mit Toilette, Getränken, Bezahlung etc. durch bin, ist das Auto i.d.R. ready für die Weiterfahrt.


    Aber wie gesagt, jeder hat seine Einstellung dazu und jedes Antriebskonzept seine Vor- und Nachteile.

    Nur sollte man schon sachlich drüber diskutieren können, die immer wieder selben dummen Sprüche teilweise aus beiden "Lagern" nerven einfach.

    Absolut! Dass es bereits Möglichkeiten zum Tausch einzelner Zellen gibt war mir nicht bekannt. Danke für die Info!


    Aber: was hängt da für ein Preisschild dran? Der Aufwand "nur ein halber Tag" mag überschaubar klingen. Wo die Stundensätze aktuell liegen wissen wir aber auch und dann wäre der Preis der auszutauschenden Teile interessant. Was steht am Ende auf der Rechnung?


    Bitte nicht falsch verstehen: ich möchte hier den E-Antrieb nicht schlecht reden, finde nur so Aussagen wie "der Verbrenner verursacht aufgrund seiner Komplexität und Fehleranfälligkeit" mehr Kosten für nicht korrekt.

    Ich hab vor einigen Wochen bei einem Zellentausch dabei sein dürfen (zumindest durfte ich dem Mechaniker etwas über die Schulter schauen).

    Das war tatsächlich nicht so der mega Aufwand, laut deren Meister wurden dafür grob 800€ inkl. Material veranschlagt.
    Da war aber nur eine Zelle defekt, was jedoch eher der Regel entspricht.

    Alles gut, ich hab es keinesfalls so verstanden, dass du den E-Antrieb schlecht reden möchtest.

    Es ist extrem wichtig, auch kritisch zu sein.


    Zumal es ja auch nicht so ist, dass der E-Antrieb nur Vorteile hat.

    Je nach Anwendung, Fahrprofil und persönlicher Lebenssituation kann das aktuell für den ein oder anderen auch überhaupt nicht praktikabel sein, das muss man auch sagen.

    Dennoch ist es rein objektiv betrachtet jetzt schon so, dass der E-Antrieb in der Summe seiner positiven Eigenschaften dem Verbrenner durchaus überlegen ist.
    Und da muss man sagen, dass wir hier ca. 100 Jahre Unterschied in der Entwicklung berücksichtigen müssen.

    Da werden sich in den nächsten 10 Jahren wohl nochmal ganz andere Welten auftun.


    Bitte auch mich nicht falsch verstehen: Ich bin ein Petrolhead durch und durch und liebe den Verbrenner nach wie vor.

    Auch könnte ich mir niemals vorstellen, dauerhaft elektrisch auf der Rennstrecke unterwegs zu sein, E-Motorsport zu verfolgen oder generell in einem emotionalen Spaßauto keinen Verbrenner zu haben.

    Aber rein für den Alltag bzw. für die Familie möchte ich dennoch nichts anderes als ein E-Auto mehr haben.

    Zur Kfz-Steuer zumindest in Ö kann ich Folgendes sagen:

    Ich zahle aktuell für meinen EV6 GT ca. 800€ jährlich.
    Und der ist eigentlich schon teuer, weil er mit ca. 2,2t verdammt schwer für seine Klasse ist.

    Ein vergleichbarer Verbrenner mit dieser Leistung (600PS) würde hierzulande ca. 4500€ kosten.

    Dazu kämen noch wie erwähnt Servicekosten, Wartung, höherer Bremsenverschleiss etc.

    Davon abgesehen hätte ich beim Verbrenner als Unternehmer keinen Vorsteuerabzug, und überhaupt würde ich einen 600PS-Verbrenner hierzulande nicht mal annähernd für unter 100k, eher 150k bekommen.


    Wenn an einem E-Auto der Antrieb und/oder der Akku defekt ist, dann sehe ich aktuell noch keine verbindlichen Möglichkeiten, da außer einem Kompletttausch etwas reparieren zu können...was dann bei einem alternden Fahrzeug auch schnell mal zum finanziellen Totalschaden führen kann.

    Da muss ich widersprechen.

    Z.B. bei KIA ist es problemlos möglich, einzelne Akkumodule auszutauschen (meist wird ja nur ein oder zwei Module gleichzeitig defekt, nicht der ganze Akku).

    Ich hab mir das mal in meiner Werkstätte angesehen, die senken da den Akku ab, öffnen ihn und nehmen wirklich nur die beschädigten Module raus.

    Je nach Defekt ist das innerhalb eines halben Tages erledigt.


    So muss die Zukunft aber ohnehin aussehen, denn es kann nicht sein, dass z.B. wegen eines kleinen Defekts der ganze Akku auszutauschen ist.


    Bzgl. der Alterung der Akkus gibt es mittlerweile auch schon mehrere "Langzeiterfahrungen".

    Da kann ich aus eigener Quelle sagen, dass sich bei den meisten Fahrzeugen nach 5 bis teilweise über 10 Jahre (z.B. die ganzen Tesla-Kisten) und einigen 100tkm noch keine nennenswerten Alterungserscheinungen der Akkus zeigen.

    Die bisher ausgelesenen SOH´s lagen größtenteils bei >90-95%.

    Bei vergleichbaren "praktischen" Alltagsautos sehe ich ehrlich gesagt den Elektroantrieb deutlich weiter vorne.

    Über "Emotion" kann man sicherlich streiten, weil das jeder anders empfindet, aber mal ehrlich: Z.B. so ein 4-Zylinder-Knatterdiesel löst bei mir Vieles aus, nur sicherlich keine (positiven) Emotionen. ;)

    Da finde ich das geräuschlose Dahingleiten ohne Unterbrechungen, Turboloch etc. schon deutlich eleganter.

    Ich würde mir zumindest aktuell noch kein deutsches BEV kaufen, leider hinken die meisten einfach in Sachen Effizienz deutlich hinterher.

    Da muss ich sagen, dass hier Tesla noch immer das Maß der Dinge ist.

    Ich sehe das immer wieder bei unserem Model X und Model 3, beide schon aus 2021.

    Der X ist teilweise sogar sparsamer als mein EV6 GT, obwohl deutlich größer.

    Ich mag Tesla eigentlich gar nicht und gerade beim Interieur muss man teilweise schon echt die Augen ganz fest zumachen, wenn man deutsche Autos gewohnt ist.

    Aber die können einfach verdammt zuverlässige und effiziente Autos bauen, das muss man ihnen lassen.

    Auch beim Thema Infotainment, Bedienung und Funktion bzw. Ausfallsicherheit einfach top.


    Schade, dass wir Europäer da haben so abhängen lassen.

    Hey Leute, ich bräuchte mal bitte eure Hilfe. :)


    Könnte jemand an seinem 8R zumindest einigermaßen aussagekräftige Fotos machen, in welchem Winkel die Niveausensoren stehen oder gar mit einer Winkellehre oder Geodreieck den Winkel messen?

    Alternativ bin ich natürlich auch über Infos aus Reparaturleitfäden etc. dankbar.


    Am besten wäre, wenn das Fahrzeug ungefähr OEM-Höhe hat, moderate Tieferlegung geht aber auch.


    Besten Dank vorab!

    Bei deinem Fahrprofil würde ich wie schon an anderer Stelle erwähnt zu einer OEM-Scheibe greifen, eben z.B. vom T-Roc.

    Warum?

    Ausreichend langzeiterprobt (OEM halt), eintragungsfrei, quasi geräuschlos und für deinen Zweck völlig ausreichend.

    Die thermische Belastung von Hochgeschwindigkeitsbremsungen auf der AB ist für die Scheibe grundsätzlich kein Problem, viel wichtiger ist der richtige Belag.

    Aber auch hier wird ein zugelassener Sportbelag seinen Dienst gut verrichten, z.B. Ferodo DSP.


    Girodisc ist super, aber das ist schon fast mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

    Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Tarox-Scheiben unterschiedlicher Baureihen, allem voran aber mit der F2000.

    Mit der schwimmenden Zero hab ich leider keine Erfahrungen, möglicherweise haben sie da auch was verbessert.


    Was ich empfehlen kann, ist die Scheibe vom T-Roc R.

    Die ist vom Aufbau her wie die gelochten GTI CSS-Scheiben, nur eben glatt, aber eben mit Alutopf.

    Bin ich im 7R auch auf der Rennstrecke gefahren und hat - entgegen meiner Erwartung - super funktioniert.

    Sollte mit der Werkstatt durchaus verhandelbar sein, wenn du z.B. den Aufpreis für die Infrarotscheibe aufzahlst.

    Die Versicherung selbst bezahlt natürlich nur das, was ursprünglich bei dir verbaut ist.

    Die modernen Turbomotoren klingen allesamt nicht mehr so "schön" (für mein Empfinden), wie die alten um die 2000er herum, z.B. ein 1.8T.

    Heutzutage ist die ganze Ladedruckregelung, SUV-Steuerung usw. so perfekt gemacht, dass sich da eine sehr synthetische Geräuschkulisse ergibt.

    Früher gab´s teilweise eine ganze Bandbreite allein an SUV-Geräuschen über die unterschiedlichen Drehzahl- und Lastbereiche.

    Nein, ist definitiv nicht normal, das DSG muss in beiden Modi relativ weich zurückschalten.

    Wobei man auch dazusagen muss, dass so eine Lastrückschaltung von der Belastung her immer kritisch ist und eigentlich eher vermieden werden sollte (also z.B. bei Überholvorgängen lieber den Gang manuell vorwählen und dann beschleunigen).


    Welchen Km-Stand hat das Auto, wann wurde der letzte DSG-Ölwechsel durchgeführt, Fehlerspeicher schon mal ausgelesen?

    Bei einem Frontmotor-Hecktriebler und etwas Leistung bzw. aufgeladen hat man eigentlich fast immer das Thema Traktion mit normalen Straßenreifen.

    Den A052 hab ich schon aus gutem Grund empfohlen.

    Ich fahr den auf meiner Supra in 255/40/18 sowie 275/40/18 und habe da zumindest mit Serienleistung (340PS) massiv Traktion, auch auf der Straße ohne großartige Aufwärmphase.

    Ist sicherlich auch dem hervorragenden Pfeifer-FW geschuldet, aber wenn der Reifen nix kann, würde das auch nicht viel helfen.

    Platzregen ist bei allen dieser Reifen nicht unbedingt die Paradedisziplin.

    Feuchte bis leicht nasse Strecke ist aber grundsätzlich kein Problem, vor allem wenn Reifen und Straße einigermaßen Temperatur haben.

    Gerade der A052 ist aufgrund seiner recht weichen Mischung eigentlich ganz ok bei Nässe.

    Aber bei solchen Bedingungen sollte man es so oder so etwas ruhiger angehen.


    Den Trofeo kannst du nicht mit den normalen Pirelli Straßenreifen vergleichen.

    Die haben den Karkassenaufbau vom Rennslick und sind in der Handhabung (Luftdruck, Aufwärmphase etc.) auch sehr ähnlich zum Slick.

    Vom Trofeo R hab ich über die Jahre locker an die 50 Sätze verheizt und war immer top zufrieden, darunter auch kein einziger Reifenschaden.

    Der ist trotz des Alters auch heute noch immer ein top Trackday-Reifen, allerdings würde ich den für den reinen Straßeneinsatz nur bedingt empfehlen (wie erwähnt Aufwärmprozedere sowie eher spärliche Nässeeigenschaften).

    Für die Fahrdynamik sind 19" natürlich besser, optimal wären halt 18" - da gibt´s im Semi-Segment auch deutlich mehr Auswahl zu günstigeren Preisen.

    Deshalb erstmal meine Frage, ob es 19" oder 20" sein müssen?


    Spontan fällt mir für diesen Einsatz erstmal Yoko A052 ein, der muss nicht großartig aufgewärmt werden, was auf der Straße eigentlich perfekt ist.

    Trockengrip gerade auf Temperatur ist top, Rennstrecke sowieso.

    Fahr ich auf der Supra und bin super happy.


    Der Erfahrungsbericht erst letztens von maody66 lässt mir da auch den neuen Trofeo RS als ganz geeigneten Kandidaten erscheinen.

    Ansonsten klassisch Cup2 oder Potenza Race, wobei diese beiden schon deutlich näher an einem Straßenreifen sind.

    Aber auch gut in 19" und 20" Dimensionen verfügbar.


    Maßgeblich für die Traktion und natürlich Fahrbarkeit ist neben dem Reifen aber auch das Fahrwerk, das bitte auch beachten.

    Normalerweise ist es bei den Schnellen Schwaben / Gedlich immer sehr entspannt und es sind grundsätzlich sehr nette Leute dabei.

    Dieses Mal hatten wir ja leider etwas Pech mit Unfällen/Sperrungen, da waren einige extrem übermotivierte Kandidaten dabei... X/


    Trotzdem war es mal wieder ein geiler Tag und die Gelegenheit, nach all den Jahren endlich mal mit Markus einen Trackday zu fahren, hat alles andere mehr als wett gemacht! <3

    Cupradrobi
    Das war übrigens kein Witz ;) , unlackierte Bremsscheiben sind mit Rostinhibitoren versehen bzw. eingeölt, die beim späteren Einbremsvorgang Probleme machen können (Rubbeln, Vibrationen etc.).

    Die gehen nur mit Spüli verlässlich weg, Bremsenreiniger reicht da nicht aus.