Beiträge von Fox906bg

    Egal wie du bremst, auf der Straße wirst du diese Kombi sowieso nicht ans Limit bringen. ;)

    Endless, egal ob ME22, MA45b/MA46b etc. sind von der Bremsleistung her über jeden Zweifel erhaben.

    Aber man muss mit einer gewissen Geräuschkulisse leben, der Fokus liegt hierbei halt auf Performance, nicht auf Komfort.


    Auf der Straße ist das eigentlich schon Perlen vor die Säue, auch wird der Scheibenverschleiss aufgrund der permanent kalten Beläge höher sein.

    Wenn du dich in der schnellen Links vor der Hohen Acht verschätzt bzw. auf´s Grün kommst, ist es glaub ich ziemlich egal, wie weit die Planke entfernt ist - sie wird dir gehören. ;)


    Da müsste man wirklich eine befestigte Auslaufzone machen, da hätte man ev. noch die Möglichkeit, im Fall des Falles "noch die Kurve zu kratzen".

    Mein Kollege fährt APR Stage 2 HT mit Downpipe und 407PS.

    Kein Ahnung was die Kiste 100-200 drückt, aber das Ganze hält zumindest jetzt schon >100tkm (Laufleistung ca. 140tkm).

    Ich bin auch das 0W30 auf der Rennstrecke gefahren (grob 400 Runden pro Saison bzw. ca. 3.000km) und hatte nie Probleme.

    Ölwechsel ca. alle 5.000km gemacht.

    Das bringt wie gtmuk erwähnte auch deutlich mehr, als wenn man ein dickeres Öl nimmt und dafür längere Intervalle fährt.


    Für die Rennstrecke lass ich mir noch ein 5W40 bei dem Motor einreden, aber im reinen Straßenbetrieb ist das eher kontraproduktiv.

    Ausser der Motor ist komplett neu aufgebaut/verstärkt und hat abweichende Lagerspiele usw.

    Aktuell ist das XTA Plus3 das Maß der Dinge bei den Straßenfahrwerken.

    Hier wird die Ventiltechnik aus den Competition/Racing-Dämpfern verwendet und das spürt man deutlich.

    Ja, es ist auf der weicheren Seite, aber Federraten kann man nachträglich noch immer erhöhen.


    Das KW V3 ist, wie schon richtig erkannt, für die Rennstrecke eher nicht zu empfehlen.

    "Gut" ist immer das, was am besten zum Einsatzzweck passt.

    Und da gibt es viele Kriterien.

    Der Eine mag es gern leise, beim Anderen darf es nicht zu sehr stauben, der Dritte möchte auf die Rennstrecke usw.

    Alles völlig unterschiedliche Anwendungsfälle.

    Bis vor ein paar Jahren hätte ich noch VCDS uneingeschränkt empfohlen, aber bei den neueren Fahrzeugen mit SFD ist der Umfang schon stark eingeschränkt.


    OBD Eleven nutze ich parallel und muss sagen, dass man damit mittlerweile deutlich mehr machen kann, dazu einfacher.

    Einzig bei der Geschwindigkeit liegt VCDS deutlich vorn, aber das kann ich verschmerzen.

    Kurz und knapp:


    18" sind fahrdynamisch besser und komfortabler, 19" sind halt mehr was für's Auge.

    Wobei man auch sagen muss, dass du mit einem leichten 19"-Rad nicht zwangsläufig eine Verschlechterung hast.

    Beim T-Roc wirkt sich das Ganze aufgrund der höheren Reifenflanke nicht so stark aus, wie z.B. beim Golf.

    So ist es, bin das 0W30 auch auf der Rennstrecke gefahren.

    Hab aber mehrmals pro Jahr gewechselt, muss ich auch dazusagen.

    Und ich würde es jetzt auch nicht unbedingt für diesen Einsatz empfehlen.

    Aber für reinen Daily-Betrieb reicht das locker, da kommt eh keine nennenswerte Temperatur rein.

    Wie aktuell auch in der Politik rennt man in einigen Vorstandsetagen wohl auch mit Scheuklappen herum.

    Wer solche Entwicklungen nicht als eindeutiges Zeichen sieht, dass man auf einem falschen Kurs ist, muss einfach weg vom Sessel.


    Das Problem ist heutzutage aber oft, dass solche Leute größtenteils von stiefelleckenden Beratern umgeben sind, die ihren Chef in eine schöne Bubble hüllen, damit sie selbst möglichst keine Unannehmlichkeiten haben.

    Anders ist die Realitätsferne einiger Entscheidungsträger einfach nicht zu erklären.

    Und an einer E Straßenbahn die liegen bleibt ist mehr Verdient, als bei einem Verbrenner...............

    Das erschließt sich mir nicht ganz, warum die Abschleppung eines E-Autos teurer sein soll?


    Was aber eindeutig belegt ist, ist die deutlich niedrigere Pannenquote von E-Autos.

    Daran verdient man natürlich kräftig, wenn die Panneneinsätze bei gleichen Beiträgen weniger werden.

    Ich bin ja bekanntlich auch Unternehmer und verstehe durchaus beide Seiten.

    Es gibt hier und da Negativbeispiele.

    So kenne ich einige Unternehmer, die sich tatsächlich alles rausnehmen, teilweise Angestellte nicht mehr bezahlen "können", aber selbst schicke Autos fahren, sich teure Urlaube gönnen etc. und Mitarbeiter mitunter wie Dreck behandeln.

    Andererseits fallen mir aber auch etliche Beispiele ein, wo Mitarbeiter auf das Vermögen des Chefs neidisch sind, selbst aber null Motivation haben, in ihrer Tätigkeit auch nur ein bisschen mehr zu glänzen, als es notwendig wäre.

    Wir reden hier nicht von Gratis-Überstunden, sondern einfach von der Bereitschaft, vielleicht etwas aus der Masse hervorzustechen und sich mehr einzubringen, als der Rest.

    Ein auch nur halbwegs vernünftiger und intelligenter Vorgesetzter wird dies auch zu honorieren wissen.


    Ansonsten bin ich voll bei videoschrotti .

    Ich lasse mir sicher nicht vorschreiben, was ich mir leisten darf.

    Es steht jedem frei, sich selbstständig zu machen.

    Würde Einigen auch ganz gut tun, denn dann wüssten sie mal, was man als Unternehmer monatlich so an Steuern abdrücken muss bzw. generell an Ausgaben hat.

    Ich kann jetzt nur für meine Branche sprechen, aber da ist man mit 7-10% Gewinn schon verdammt gut dabei.

    Und das auch nur, solange das Rad sich dreht.

    Das finanzielle Risiko, bei Fehlinvestitionen und -entscheidungen, schlechter Wirtschaftslage oder gesundheitlichem Ausfall innerhalb von Monaten mehr oder weniger am Sand zu sein, ist stets präsent.


    Aber nur um nicht falsch verstanden zu werden:

    Ich verteidige damit keinesfalls Unternehmer, die auf Kosten ihrer Mitarbeiter ein schönes Leben führen.

    Man darf die Symbiose einfach nie vergessen.

    Ohne qualifizierte Mitarbeiter würde der Laden nicht laufen, ohne einen engagierten Chef aber auch nicht.

    Der Vergleich zwischen Akkukapazität und Benzinvolumen hinkt aber, weil Du vermutlich den Brennwert des Benzins als Maßstab genommen hast ohne Berücksichtigung des Wirkungsgrads?

    Im Winter sieht BEV ja insbesondere im Vergleich schlechter aus, weil die Abwärme für die Heizung beim Verbrenner als nicht für Vortrieb genutzter Teil der Treibstoff Energie "eh da ist".

    Ein Elektroantrieb hat grob einen mehr als doppelt so hohen Wirkungsgrad, als ein Verbrenner.

    Die paar kWh, die für Heizung/Klima draufgehen, sind jetzt nicht wirklich das Problem. ;)


    Oder andersrum: Die Wärme, die beim Verbrenner "sowieso entsteht" (tut sie ja nicht), ist trotzdem viel teurer erkauft. ;)

    Das Problem sind hier eindeutig die Beläge.

    Wirf das EBC-Zeug in den Müll und hol dir was Ordentliches.


    Die Serienscheiben sind grundsätzlich gut, bin die an meinem 20Y eine ganze Saison mit Endless MA45b gefahren - ja, auch mit EINEM Satz Beläge.

    Das waren ca. 400 Runden div. GP-Strecken und ca. 50 Runden NoS.


    Hab auf meinem anderen 8R dann wieder MA45b montiert, allerdings mit Carbopad-Scheiben.

    Da gab's aber ehrlich gesagt keinerlei Vorteile, muss ich sagen.


    Speziell für deinen Einsatzzweck, also NoS sei gesagt:

    Die NoS belastet die Bremse bekanntlich sehr wenig ggü. konventionellen GP-Strecken.

    Das Problem gerade bei Touris ist aber, dass man insgesamt trotzdem viel zu wenig Abkühlzeit hat.

    Die Strecke vom Galgenkopf bis raus zum Parkplatz ist viel zu kurz, teilweise hat man bei den Touris auch stockenden Verkehr.


    Das sind dann genau die Situationen, in denen man sich die Bremse kaputt macht, nicht auf den Runden selbst.

    Es darf einfach keine solche Bevormundung bzw. Zwang geben, solange das für einen Großteil der Menschen nicht mal finanziell umsetzbar ist, von der aktuellen technischen Machbarkeit ganz abgesehen.


    Gerade in den Städten, wo ein BEV eigentlich perfekt wäre, ist die Ladeinfrastruktur und natürlich auch der Netzausbau ansich nicht einmal annähernd auf dem erforderlichen Stand.

    Viele Stadtbewohner haben nicht mal einen eigenen, fixen Parkplatz - wie soll das dann funktionieren?

    Und wenn in einer Mehrmillionen-Stadt abends jeder sein BEV ans Netz hängt, dann Gute Nacht im wahrsten Sinne des Wortes...


    Das alles ist leider wie so Vieles aktuell dermaßen nicht zu Ende gedacht und ideologisch motiviert, das man nur den Kopf schütteln kann.