Beiträge von Fox906bg

    Ja, wie erwähnt passiert das immer wieder mal, dazu braucht es nicht mal einen groben Einschlag.

    Wenn die Karre brennt, kann man sich aber ohnehin nur selbst helfen, da ist Hilfe von aussen eigentlich immer zu spät.

    Grundsätzlich auch bei Tesla kein Problem, da auch eine zusätzliche mechanische Entriegelung vorhanden ist.

    Kritisch sehe ich aber, dass wohl aus designtechnischen Gründen das Ganze zu "unsichtbar" in der Türtafel ist.

    Wenn man es weiss, ist eigentlich ganz simpel, aber für Fahrer die sich im Vorfeld zu wenig damit auseinandergesetzt haben, kann das im Zweifelsfall tatsächlich wohl über Leben oder Tod entscheiden - und das dürfte nicht sein.


    Aus Erfahrung kann ich dir aber sagen: Du wirst nicht glauben, nach wie vielen Unfällen - egal ob mit Verbrennern oder BEV´s - sich die Türen nicht mehr "normal" öffnen lassen.

    Entweder weil die elektrische Entriegelung versagt (auch moderne Verbrenner werden mit elektrischen Türgriffen ausgeliefert) oder manche Türen einfach mechanisch blockiert sind (starke Deformierung, Auto liegt drauf etc...)

    Da führt dann der Weg nach draußen meist nur durch die Seitenscheibe, weswegen ich in meinen Autos auch stets einen Nothammer mitführe.

    Diese akzeptiere ich ebenso wenig.


    Aber, das hat doch jetzt im Prinzip nichts damit zu tun, dass für gewisse Menschen die E-Mobilität eine super Sache ist.

    Mir scheint, du glaubst dass jeder, der ein E-Auto fährt, dies nur aufgrund einer gewissen Obrigkeitshörigkeit tut.

    Der Lohner-Porsche wird gern als Argument verwendet, dass es E-Autos ja eh schon sooo lange gibt, sich aber die Technik nicht durchsetzen konnte.

    Fakt ist eher, dass gewisse Baupläne im Laufe der Geschichte einfach verschwunden sind bzw. die Entwicklung an bestimmten Projekten durch Lobbyisten gezielt unterbunden wurde.

    In den meisten Fällen ging es hier einfach um den Profit und die Interessen einiger Weniger, nicht um den technischen Fortschritt ansich.

    Dieser Vorgehensweise hat auch einige Verbrenner-Konzepte getroffen (nur ja nicht zu sparsam und zu haltbar), dürftest du als ehem. Motorentwickler doch wissen, oder?


    Aber von dieser Diskussion mal abgesehen:

    Du kannst die E-Mobilität ruhig kritisch sehen und ich verstehe, wenn es nicht zu deinem Fahrprofil passt.

    Aber genauso solltest du vielleicht auch akzeptieren, dass es eben Menschen mit Fahrprofilen gibt, wo mittlerweile ein Verbrenner wenig bis keinen Sinn macht, so wie in meinem Fall.

    Ich fahre unter anderem elektrisch, gerade weil ich meine Verbrenner so liebe und ihnen nicht die Kurzstreckenquälerei antun will.

    Und ja, wie erwähnt natürlich auch aufgrund der laufenden Kosten und weil ich meinen erzeugten Strom lieber selbst verbrauche, anstatt ihn dem Netzbetreiber zu schenken.

    Aber auch auf längeren Strecken hab ich persönlich kein Problem damit, mir ca. alle 300km mal eine kleine Pause zu gönnen.


    War letztes WE erst wieder beim NES 1000km in Hockenheim (ca. 800km) und das lief mit den Ladepausen dazwischen so entspannt, dass ich nach der Ankunft am Abend noch ohne "Einschränkungen" am Training teilnehmen konnte, ohne völlig durch zu sein.

    Das hätte ich früher sicher nicht gemacht.

    Ist nur meine Meinung.

    Ja klar, der Energiegehalt eines Treibstoffs ist aktuell ungeschlagen.

    Wenn man dem trauen darf, was CATL mit ihrer Qilin-Batterie ankündigt, wird man da aber schon sehr bald zumindest bei der Reichweite gleichziehen.


    Achja bzgl. Reichweite im Vergleich zum Verbrenner möchte ich noch sagen:

    Mit meinen R-Gölfen (egal ob 6er, 7er oder 8er) hab ich bei meinem üblichen Fahrprofil mit höherem Kurzstreckenanteil nie wirklich mehr als 400km geschafft.

    Das kann mein EV6 im selben Fahrprofil auch.


    Auf Langstrecke bzw. bei höheren Geschwindigkeiten steht der E-Antrieb halt nach wie vor schlechter da, weil mit steigender Geschwindigkeit auch der Verbrauch steigt.

    Der Verbrenner fühlt sich gerade auf der AB wohl und wird da eher sparsamer.


    Deswegen fahr ich aber mit meiner E-Patrone trotzdem keine 110km/h in der Windschattenkolonne, da dreh ich durch.

    Bei mir fängt's nur an zu jucken wenn man sich hinstellt und mehr oder weniger sagt ich fahr 'nen EV weil's dem Verbrenner gänzlich überlegen ist. Ist es nicht. Es passt nur besser in deinen Lifestyle und der ganze Rest warum du eigentlich ein EV fahren solltest (oder auch nicht) interessiert dich unterm strich nicht die Bohne. Ich könnte mir unter bestimmten Rahmenbedingungen auch ein EV als Zweitwagen vorstellen nur stelle ich mich dann ganz bestimmt nicht hin und sage "hach, ich fahre das ja weil ich was für die Umwelt tun will und weil das das viel bessere Konzept für uns Alle ist". Wäre einfach kompletter Bullshit. Ich würde's einfach nur fahren weil ich, unter bestimmten Rahmenbedingungen, günstig von A nach B kommen würde und der Rest würde mich, wie 99,9% der restlichen EV Fahrer, überhaupt nicht interessieren.

    Ehrlich gesagt weiss ich nicht, wo ich jetzt was anderes behauptet hätte.

    Ja, ich fahre im Alltag elektrisch weil es in meine Lebensumstände passt.

    Mir ist aber bewusst, dass das Konzept nicht für jedermann aufgeht, ist ja auch ok.



    Heinrich

    Schöne Rechnung, aber schon mal dran gedacht, dass es in den meisten Fällen für viele Menschen überhaupt nicht notwendig ist, 1000km an einem Stück mit einer Ladung fahren zu müssen?

    Die Wenigsten werden auf Langstrecke überhaupt länger als 500km ohne Pause fahren.

    Davon abgesehen wäre das auch nicht ganz ungefährlich.

    Ah, da sind wir ja beim Lieblingsthema angelangt, Fahrzeugbrände bei E-Autos. ^^


    Es ist aber hoffentlich bekannt, dass die meisten Brände nicht auf den Akku selbst, sondern Fehler bzw. Schäden in der Bordelektronik, also auf der Niederspannungsseite passieren.

    Und letztere haben auch Verbrenner-Fahrzeuge.

    Diese sind - man mag es kaum glauben - in der Statistik nach wie vor überrepräsentativ.


    Problematisch ist jedoch bekannterweise das teils schwierige Löschverfahren bei Akkubränden.


    Zitat

    Brandrisiko: E-Autos vs. Verbrenner

    Entgegen der oft verbreiteten Wahrnehmung in sozialen Medien zeigen internationale und nationale Statistiken (u. a. von ADAC, DEKRA und Versicherern), dass Elektroautos statistisch seltener brennen als Verbrenner. [1, 2, 3]

    Hybrid-Fahrzeugeca. 3.475Höchstes Risiko (Kombination zweier Systeme)
    Verbrenner (Benzin/Diesel)ca. 1.530Mittleres Risiko (hohe Temperaturen, Kraftstoff)
    Elektroautos (BEV)ca. 25Geringstes Risiko (hochwertige Schutzsysteme)

    Datenbasis u. a. erhoben durch AutoinsuranceEZ / KFV / AutoScout24


    Ich möchte das jetzt gar nicht irgendwie bewerten, aber wenn man grundsätzlich Angst vor Feuer im Fahrzeug hat, sollte man besser in gar keines einsteigen, egal welche Antriebsart.

    Sorry, hatte noch einen anderen Satz mit "Klein- und Mittelbetrieben" im Kopf und der Mittelbetrieb ist hängen geblieben. ;)

    Ist natürlich von der Mitarbeiterzahl her ein Kleinbetrieb.


    Naja, schmarotzen würde ich es nicht nennen.

    Es ist ja nicht so, dass da keine Leistung erbracht wird bzw. musste die PV auch mal angeschafft werden, dazu immer wieder mal etwas Wartung/Überprüfung ggf. Austausch von Modulen usw.


    Ja, die E-Mobilität wurde die letzten Jahre sicherlich ideologisiert, insbesondere von Leuten in der Regierung, die technisch wenig bis keinen Plan haben.

    Das hat in gewisser Weise sicherlich auch dazu beigetragen, dass hier viele bei dem Thema so auf die Barrikaden gehen.

    Wie schon oben erwähnt, am Ende muss das Ganze natürlich in die persönliche Lebenssituation passen.

    Und wenn das der Fall ist, ist das schon eine sehr komfortable und angenehme Art der Fortbewegung, vor allem aber aktuell eine sehr preiswerte.

    Mal abgesehen vom moralischen Aspekt sehe ich keinen Grund warum du das nicht solltest. Das ist auch überhaupt nicht der Punkt gewesen. Der springende Punkt ist das du Leute, ob bewusst oder unbewusst, fast schon in Frage stellst die im Alltag aus verschiedensten Gründen beim Verbrenner bleiben während der Verbrenner ironischerweise nachwievor zu einem nicht ganz unerheblichen Teil die EVs finanzieren muss weil das Ganze anders überhaupt nicht funktioniert. Mangelnder Kaufwillen (trotz Subventionen), eine initial quasi nicht vorhandene Infrastruktur, ein äußerst fragwürdiges Konzept in Punkto Nachhaltigkeit und wieviel sauberer und besser die EVs tatsächlich am Ende des Tages sind wenn du mal 'nen Strich unter die Rechnung machst (nochmal : unter die gesamte Rechnung) ist ebenfalls mehr als fragwürdig.


    Inwiefern es moralisch verwerflich ist, sein Eigenheim möglichst energieautark betreiben zu wollen, erschließt sich mir nicht ganz.
    Wenn es wieder darum geht, dass ich damals Subventionen für meine PV etc. erhalten habe: Ja, habe ich gerne angenommen.
    Auf der anderen Seite finanziere ich aber genauso viele Dinge im Staatshaushalt mit, die ich gar nicht möchte, seien es unsinnige "Projekte" in Dritte-Welt-Ländern (wenn es den Leuten dort wenigstens helfen würde, würde ich nichts sagen), Kriege etc.

    Als Geschäftsführer eines Mittelbetriebs Kleinbetriebes mit 14 Mann kann ich dir ausserdem sagen, dass ich mehr als genug für die Allgemeinheit mitfinanziere, wenn ich jeden Monat Steuerabgaben eines durchschnittlichen Facharbeiter-Jahresgehalts überweise.
    So viel kann ich mir durch mein E-Auto, PV etc. gar nicht "zurück holen".


    Aber ich glaube, du hast mich sowieso falsch verstanden.
    Ich fahre im Alltag elektrisch, habe eine PV + Wärmepumpe im Eigenheim (nicht umgestellt, sondern schon direkt mit dem Neubau des Hauses gemacht) weil es meine Bedürfnisse perfekt abdeckt.

    Mir geht es dabei nicht um Subventionen und ich wäre auch der Letzte, der sich jeden Scheiss bezahlen lassen will, schon gar nicht auf Kosten anderer.

    Es ist halt so wie es ist, aber hier sollte man nicht jeden in einen Topf werfen.


    Das sieht man ja auch schön an den ganzen staatlichen Subventionen die den Sprit im Moment so günstig wie nie machen wie groß da noch die Lobby und deren Einfluss ist.

    Oder liegt es nicht vielleicht an der Kriegslust einiger weniger Machthaber und der daraus resultierenden künstlichen Krisenschaffung?
    Als die Amis im Iran eingefallen sind, ist gefühlt noch kein einziges Faß Öl umgefallen gewesen, haben wir in Europa das schon an den Zapfsäulen gemerkt.


    Natürlich wird die Subventionierung der E-Autos zu einem Teil aus dem Spritpreis finanziert.
    Aber da müssten wir schon die letzten 10 Jahre deutlich über 2€/L liegen, wenn es nur daran läge.

    Weil den Leuten der Rotz förmlich aufgezwungen wird und wer nicht mitspielt finanziert den Bullshit dann eben mit den man selber nicht haben will. Das ist der Knackpunkt bei der ganzen Geschichte. Es würde ja keine Sau interessieren wenn einfach nach dem Prinzip take it or leave it agiert werden würde aber dem ist ja nicht so.

    Ok, da bin ich schon bei dir.

    Ich halte ebenfalls nichts von der aktuellen Vorgehensweise, allein schon weil es sich nicht mal jeder leisten kann.

    Und da bleiben dann am Ende wieder mal die auf der Strecke, die eh jetzt schon nichts haben.

    Ausserdem führt diese versuchte Bevormundung zwangsläufig zu Spannungen bzw. Lagerbildung in der Bevölkerung, wie wir ja auch hier an dieser Diskussion sehen.

    Ihr checkt das auch einfach nicht worum's geht, oder? Die wenigsten Leute haben was gegen das EV als solches. Die Leute haben einfach nur 'nen Problem damit das jeder der keins will den Scheiß doppelt und dreifach mitfinanzieren muss weil das Konzept sonst einfach kaum zu stämmen ist und das Ganze dann als Krönung noch unter dem Bullshit Vorwand das man damit die Welt rettet...

    Wie erwähnt, ich bin auch kein Freund von Zwang oder Fremdfinanzierung durch andere.

    Aber im Endeffekt funktioniert unser Staat nunmal so.

    Wir finanzieren tagtäglich unzählige Dinge mit, die wir nicht wollen.

    Auf der anderen Seite bekommen wir dann halt auch hier und da Dinge finanziert, die vielleicht andere nicht wollen.

    Wenn du dir z.B. bei deinem Hobby, Sport etc. eine Verletzung zuziehst und auf ärztliche Hilfe angewiesen bist, ist das sicherlich auch nicht im Sinne der Allgemeinheit, die dein Hobby vielleicht nicht gutheißen kann.



    Worauf ich noch kurz eingehen will:

    eine initial quasi nicht vorhandene Infrastruktur

    Klar, dass man während der Anfangsphase der E-Mobilität nicht gleich alles mit Ladesäulen zupflastern konnte, bevor man überhaupt wusste, ob und wie das Konzept überhaupt anläuft.

    Mittlerweile ist jedoch eine Fülle an Ladeinfrastruktur vorhanden, dass man teilweise den Überblick verliert.

    Wem da der Strom ausgeht, der bleibt auch mit einem Verbrenner liegen. ;)


    ein äußerst fragwürdiges Konzept in Punkto Nachhaltigkeit

    Darüber kann man sich freilich streiten, was die Verwendung der Rohstoffe und deren Abbau betrifft.

    Das langfristige Ziel ist aber, Akkus zu entwickeln bzw. zu etablieren, die genau dieses Thema nicht mehr relevant machen.


    Wenn wir aber schon von Nachhaltigkeit sprechen, müssen wir unser Konsumverhalten ebenfalls in Frage stellen.

    Egal ob BEV oder Verbrenner, sich alle 1-3 Jahre eine neue Leasingkarre zu holen, weil geil, ist definitiv nicht nachhaltig.


    Leider ist der Gebrauchtwagenmarkt für BEV´s ziemlich tot, aber dafür können die Autos nichts.

    Da sind einfach viel Halbwissen oder Unwahrheiten bzgl. der Alterung der Akkus usw. im Umlauf.


    Mangelnder Kaufwillen (trotz Subventionen)

    Hat auch wieder mit dem Konsumverhalten bzw. Technologieoffenheit zu tun.

    Gejammere und Geschimpfe höre ich eigentlich immer nur von denjenigen, die noch nie ein E-Auto gefahren haben.

    Da ist der Deutsche, aber auch der Österreicher schon ziemlich gut darin.

    Einerseits regt man sich darüber auf, dass in Europa technologisch nix weitergeht und uns die Chinesen abhängen, andererseits ist man ggü. neuen Technologien hierzulande äusserst kritisch eingestellt.

    Und du gehst davon aus das du mit dem Kauf eines EVs dem Staat kein Geld hinterherwirfst?

    Ich werfe dem Staat IMMER Geld hinterher. ;)
    Aber in diesem Fall ist es eine ganz einfache Rechnung für mich.

    Ich fahre ein 600PS-Auto, welches mich hier in Ö allein schon in der Anschaffung grob das Doppelte ggü. meinen EV6 kostet (dabei sind keinerlei staatliche Förderungen berücksichtigt) und für welches ich mir grob 4.000€ Motorsteuer p.a. erspare, dazu noch Einiges an Servicekosten etc.

    Ich muss nicht für aktuell über 2€/L tanken, sondern fahre mit dem Strom aus meiner PV-Anlage.

    Natürlich hat die damals auch Geld gekostet, aber die erhält nebenbei auch mein ganzes Haus inkl. Heizung (ja, Wärmepumpe ;) ) und war eben schon vorhanden, warum sollte ich das nicht nutzen? :/


    Dir ist schon bewusst was hinter den EVs für eine Lobby steckt, oder?

    Natürlich, aber hinter den Verbrennern und fossilen Brennstoffen nicht, oder wie? ^^


    Was viele dabei vergessen ist das solche Lobbyismus Geschichten (EVs, Wärmepumpen etc.), die unter bestimmten Bullshit Vorwänden (die Rettung des Planeten) an den Mann gebracht werden, i.d.R. vorrübergehende Trends sind die dem zu dem Zeitpunkt herrschenden Zeitgeist geschuldet sind.

    Na komm, das war doch schon immer so.
    Aber auf einmal ist das im Zuge der "Energiewende" alles besonders schlecht.


    Vielleicht akzeptierst du einfach, dass es auch Menschen gibt, deren Fahrprofil und Lebensumstände sehr gut oder deutlich besser mit der E-Mobilität einhergehen?


    Ich achte grundsätzlich auf die Umwelt, aber deswegen fahre ich sicher kein E-Auto.

    Wenn es danach ginge, müssten wir alle zu Fuß gehen oder Rad fahren.

    Das Auto, insbesondere im Individualverkehr eingesetzt, wird niemals umweltfreundlich sein.


    Glückwunsch zum EV6 GT, ich hatte leider noch nie die Freude, sowas auf der linken Spur zu sehen. Ich hoffe, deine Firma kann von den Leasingraten steuerwirksam profitieren.

    Tut sie nicht, weil ich den Wagen damals gekauft habe, da die Konditionen dafür gepasst haben.

    Wenn er keine Probleme macht, habe ich vor, den einige Jahre zu halten oder je nachdem komplett fertig zu fahren.

    PS. Merkt hier denn wirklich keiner der Emils, wie gut er bereits durch die Politik dressiert wurde?

    Was hat das mit Dressur durch die Politik zu tun, wenn man je nach Situation deutlich günstiger fährt? :/

    Aber es ist schön, wenn du dem Staat dein Geld hinterher wirfst, hilft auch vielen anderen.


    Ob es ein Maßstab ist, auf der AB regelmäßig 240 fahren zu können, muss jeder für sich entscheiden.

    Mein KIA rennt 270 und die bin ich in D auch schon öfter gefahren, aber 95% der Fahrzeit kann das eben nicht tun, sondern ist gezwungen, mit dem Verkehr mitzuschwimmen.

    Reichweite ist ebenfalls relativ, es mag sicherlich Einige geben, die mit ihrem Diesel einen vollen Tank ohne Pinkelpause verblasen.

    Ich persönlich lege nach 3-400km gerne mal eine kurze Pause ein, während die Kiste an der Ladesäule hängt.
    Muss dabei nicht mal blöd in der Gegend rumstehen, denn bis ich mit Toilette, Getränken, Bezahlung etc. durch bin, ist das Auto i.d.R. ready für die Weiterfahrt.


    Aber wie gesagt, jeder hat seine Einstellung dazu und jedes Antriebskonzept seine Vor- und Nachteile.

    Nur sollte man schon sachlich drüber diskutieren können, die immer wieder selben dummen Sprüche teilweise aus beiden "Lagern" nerven einfach.

    Absolut! Dass es bereits Möglichkeiten zum Tausch einzelner Zellen gibt war mir nicht bekannt. Danke für die Info!


    Aber: was hängt da für ein Preisschild dran? Der Aufwand "nur ein halber Tag" mag überschaubar klingen. Wo die Stundensätze aktuell liegen wissen wir aber auch und dann wäre der Preis der auszutauschenden Teile interessant. Was steht am Ende auf der Rechnung?


    Bitte nicht falsch verstehen: ich möchte hier den E-Antrieb nicht schlecht reden, finde nur so Aussagen wie "der Verbrenner verursacht aufgrund seiner Komplexität und Fehleranfälligkeit" mehr Kosten für nicht korrekt.

    Ich hab vor einigen Wochen bei einem Zellentausch dabei sein dürfen (zumindest durfte ich dem Mechaniker etwas über die Schulter schauen).

    Das war tatsächlich nicht so der mega Aufwand, laut deren Meister wurden dafür grob 800€ inkl. Material veranschlagt.
    Da war aber nur eine Zelle defekt, was jedoch eher der Regel entspricht.

    Alles gut, ich hab es keinesfalls so verstanden, dass du den E-Antrieb schlecht reden möchtest.

    Es ist extrem wichtig, auch kritisch zu sein.


    Zumal es ja auch nicht so ist, dass der E-Antrieb nur Vorteile hat.

    Je nach Anwendung, Fahrprofil und persönlicher Lebenssituation kann das aktuell für den ein oder anderen auch überhaupt nicht praktikabel sein, das muss man auch sagen.

    Dennoch ist es rein objektiv betrachtet jetzt schon so, dass der E-Antrieb in der Summe seiner positiven Eigenschaften dem Verbrenner durchaus überlegen ist.
    Und da muss man sagen, dass wir hier ca. 100 Jahre Unterschied in der Entwicklung berücksichtigen müssen.

    Da werden sich in den nächsten 10 Jahren wohl nochmal ganz andere Welten auftun.


    Bitte auch mich nicht falsch verstehen: Ich bin ein Petrolhead durch und durch und liebe den Verbrenner nach wie vor.

    Auch könnte ich mir niemals vorstellen, dauerhaft elektrisch auf der Rennstrecke unterwegs zu sein, E-Motorsport zu verfolgen oder generell in einem emotionalen Spaßauto keinen Verbrenner zu haben.

    Aber rein für den Alltag bzw. für die Familie möchte ich dennoch nichts anderes als ein E-Auto mehr haben.

    Zur Kfz-Steuer zumindest in Ö kann ich Folgendes sagen:

    Ich zahle aktuell für meinen EV6 GT ca. 800€ jährlich.
    Und der ist eigentlich schon teuer, weil er mit ca. 2,2t verdammt schwer für seine Klasse ist.

    Ein vergleichbarer Verbrenner mit dieser Leistung (600PS) würde hierzulande ca. 4500€ kosten.

    Dazu kämen noch wie erwähnt Servicekosten, Wartung, höherer Bremsenverschleiss etc.

    Davon abgesehen hätte ich beim Verbrenner als Unternehmer keinen Vorsteuerabzug, und überhaupt würde ich einen 600PS-Verbrenner hierzulande nicht mal annähernd für unter 100k, eher 150k bekommen.


    Wenn an einem E-Auto der Antrieb und/oder der Akku defekt ist, dann sehe ich aktuell noch keine verbindlichen Möglichkeiten, da außer einem Kompletttausch etwas reparieren zu können...was dann bei einem alternden Fahrzeug auch schnell mal zum finanziellen Totalschaden führen kann.

    Da muss ich widersprechen.

    Z.B. bei KIA ist es problemlos möglich, einzelne Akkumodule auszutauschen (meist wird ja nur ein oder zwei Module gleichzeitig defekt, nicht der ganze Akku).

    Ich hab mir das mal in meiner Werkstätte angesehen, die senken da den Akku ab, öffnen ihn und nehmen wirklich nur die beschädigten Module raus.

    Je nach Defekt ist das innerhalb eines halben Tages erledigt.


    So muss die Zukunft aber ohnehin aussehen, denn es kann nicht sein, dass z.B. wegen eines kleinen Defekts der ganze Akku auszutauschen ist.


    Bzgl. der Alterung der Akkus gibt es mittlerweile auch schon mehrere "Langzeiterfahrungen".

    Da kann ich aus eigener Quelle sagen, dass sich bei den meisten Fahrzeugen nach 5 bis teilweise über 10 Jahre (z.B. die ganzen Tesla-Kisten) und einigen 100tkm noch keine nennenswerten Alterungserscheinungen der Akkus zeigen.

    Die bisher ausgelesenen SOH´s lagen größtenteils bei >90-95%.

    Bei vergleichbaren "praktischen" Alltagsautos sehe ich ehrlich gesagt den Elektroantrieb deutlich weiter vorne.

    Über "Emotion" kann man sicherlich streiten, weil das jeder anders empfindet, aber mal ehrlich: Z.B. so ein 4-Zylinder-Knatterdiesel löst bei mir Vieles aus, nur sicherlich keine (positiven) Emotionen. ;)

    Da finde ich das geräuschlose Dahingleiten ohne Unterbrechungen, Turboloch etc. schon deutlich eleganter.

    Ich würde mir zumindest aktuell noch kein deutsches BEV kaufen, leider hinken die meisten einfach in Sachen Effizienz deutlich hinterher.

    Da muss ich sagen, dass hier Tesla noch immer das Maß der Dinge ist.

    Ich sehe das immer wieder bei unserem Model X und Model 3, beide schon aus 2021.

    Der X ist teilweise sogar sparsamer als mein EV6 GT, obwohl deutlich größer.

    Ich mag Tesla eigentlich gar nicht und gerade beim Interieur muss man teilweise schon echt die Augen ganz fest zumachen, wenn man deutsche Autos gewohnt ist.

    Aber die können einfach verdammt zuverlässige und effiziente Autos bauen, das muss man ihnen lassen.

    Auch beim Thema Infotainment, Bedienung und Funktion bzw. Ausfallsicherheit einfach top.


    Schade, dass wir Europäer da haben so abhängen lassen.

    Hey Leute, ich bräuchte mal bitte eure Hilfe. :)


    Könnte jemand an seinem 8R zumindest einigermaßen aussagekräftige Fotos machen, in welchem Winkel die Niveausensoren stehen oder gar mit einer Winkellehre oder Geodreieck den Winkel messen?

    Alternativ bin ich natürlich auch über Infos aus Reparaturleitfäden etc. dankbar.


    Am besten wäre, wenn das Fahrzeug ungefähr OEM-Höhe hat, moderate Tieferlegung geht aber auch.


    Besten Dank vorab!

    Bei deinem Fahrprofil würde ich wie schon an anderer Stelle erwähnt zu einer OEM-Scheibe greifen, eben z.B. vom T-Roc.

    Warum?

    Ausreichend langzeiterprobt (OEM halt), eintragungsfrei, quasi geräuschlos und für deinen Zweck völlig ausreichend.

    Die thermische Belastung von Hochgeschwindigkeitsbremsungen auf der AB ist für die Scheibe grundsätzlich kein Problem, viel wichtiger ist der richtige Belag.

    Aber auch hier wird ein zugelassener Sportbelag seinen Dienst gut verrichten, z.B. Ferodo DSP.


    Girodisc ist super, aber das ist schon fast mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

    Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Tarox-Scheiben unterschiedlicher Baureihen, allem voran aber mit der F2000.

    Mit der schwimmenden Zero hab ich leider keine Erfahrungen, möglicherweise haben sie da auch was verbessert.


    Was ich empfehlen kann, ist die Scheibe vom T-Roc R.

    Die ist vom Aufbau her wie die gelochten GTI CSS-Scheiben, nur eben glatt, aber eben mit Alutopf.

    Bin ich im 7R auch auf der Rennstrecke gefahren und hat - entgegen meiner Erwartung - super funktioniert.

    Sollte mit der Werkstatt durchaus verhandelbar sein, wenn du z.B. den Aufpreis für die Infrarotscheibe aufzahlst.

    Die Versicherung selbst bezahlt natürlich nur das, was ursprünglich bei dir verbaut ist.