Beiträge von Fox906bg

    Hey Leute, ich bräuchte mal bitte eure Hilfe. :)


    Könnte jemand an seinem 8R zumindest einigermaßen aussagekräftige Fotos machen, in welchem Winkel die Niveausensoren stehen oder gar mit einer Winkellehre oder Geodreieck den Winkel messen?

    Alternativ bin ich natürlich auch über Infos aus Reparaturleitfäden etc. dankbar.


    Am besten wäre, wenn das Fahrzeug ungefähr OEM-Höhe hat, moderate Tieferlegung geht aber auch.


    Besten Dank vorab!

    Bei deinem Fahrprofil würde ich wie schon an anderer Stelle erwähnt zu einer OEM-Scheibe greifen, eben z.B. vom T-Roc.

    Warum?

    Ausreichend langzeiterprobt (OEM halt), eintragungsfrei, quasi geräuschlos und für deinen Zweck völlig ausreichend.

    Die thermische Belastung von Hochgeschwindigkeitsbremsungen auf der AB ist für die Scheibe grundsätzlich kein Problem, viel wichtiger ist der richtige Belag.

    Aber auch hier wird ein zugelassener Sportbelag seinen Dienst gut verrichten, z.B. Ferodo DSP.


    Girodisc ist super, aber das ist schon fast mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

    Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Tarox-Scheiben unterschiedlicher Baureihen, allem voran aber mit der F2000.

    Mit der schwimmenden Zero hab ich leider keine Erfahrungen, möglicherweise haben sie da auch was verbessert.


    Was ich empfehlen kann, ist die Scheibe vom T-Roc R.

    Die ist vom Aufbau her wie die gelochten GTI CSS-Scheiben, nur eben glatt, aber eben mit Alutopf.

    Bin ich im 7R auch auf der Rennstrecke gefahren und hat - entgegen meiner Erwartung - super funktioniert.

    Sollte mit der Werkstatt durchaus verhandelbar sein, wenn du z.B. den Aufpreis für die Infrarotscheibe aufzahlst.

    Die Versicherung selbst bezahlt natürlich nur das, was ursprünglich bei dir verbaut ist.

    Die modernen Turbomotoren klingen allesamt nicht mehr so "schön" (für mein Empfinden), wie die alten um die 2000er herum, z.B. ein 1.8T.

    Heutzutage ist die ganze Ladedruckregelung, SUV-Steuerung usw. so perfekt gemacht, dass sich da eine sehr synthetische Geräuschkulisse ergibt.

    Früher gab´s teilweise eine ganze Bandbreite allein an SUV-Geräuschen über die unterschiedlichen Drehzahl- und Lastbereiche.

    Nein, ist definitiv nicht normal, das DSG muss in beiden Modi relativ weich zurückschalten.

    Wobei man auch dazusagen muss, dass so eine Lastrückschaltung von der Belastung her immer kritisch ist und eigentlich eher vermieden werden sollte (also z.B. bei Überholvorgängen lieber den Gang manuell vorwählen und dann beschleunigen).


    Welchen Km-Stand hat das Auto, wann wurde der letzte DSG-Ölwechsel durchgeführt, Fehlerspeicher schon mal ausgelesen?

    Bei einem Frontmotor-Hecktriebler und etwas Leistung bzw. aufgeladen hat man eigentlich fast immer das Thema Traktion mit normalen Straßenreifen.

    Den A052 hab ich schon aus gutem Grund empfohlen.

    Ich fahr den auf meiner Supra in 255/40/18 sowie 275/40/18 und habe da zumindest mit Serienleistung (340PS) massiv Traktion, auch auf der Straße ohne großartige Aufwärmphase.

    Ist sicherlich auch dem hervorragenden Pfeifer-FW geschuldet, aber wenn der Reifen nix kann, würde das auch nicht viel helfen.

    Platzregen ist bei allen dieser Reifen nicht unbedingt die Paradedisziplin.

    Feuchte bis leicht nasse Strecke ist aber grundsätzlich kein Problem, vor allem wenn Reifen und Straße einigermaßen Temperatur haben.

    Gerade der A052 ist aufgrund seiner recht weichen Mischung eigentlich ganz ok bei Nässe.

    Aber bei solchen Bedingungen sollte man es so oder so etwas ruhiger angehen.


    Den Trofeo kannst du nicht mit den normalen Pirelli Straßenreifen vergleichen.

    Die haben den Karkassenaufbau vom Rennslick und sind in der Handhabung (Luftdruck, Aufwärmphase etc.) auch sehr ähnlich zum Slick.

    Vom Trofeo R hab ich über die Jahre locker an die 50 Sätze verheizt und war immer top zufrieden, darunter auch kein einziger Reifenschaden.

    Der ist trotz des Alters auch heute noch immer ein top Trackday-Reifen, allerdings würde ich den für den reinen Straßeneinsatz nur bedingt empfehlen (wie erwähnt Aufwärmprozedere sowie eher spärliche Nässeeigenschaften).

    Für die Fahrdynamik sind 19" natürlich besser, optimal wären halt 18" - da gibt´s im Semi-Segment auch deutlich mehr Auswahl zu günstigeren Preisen.

    Deshalb erstmal meine Frage, ob es 19" oder 20" sein müssen?


    Spontan fällt mir für diesen Einsatz erstmal Yoko A052 ein, der muss nicht großartig aufgewärmt werden, was auf der Straße eigentlich perfekt ist.

    Trockengrip gerade auf Temperatur ist top, Rennstrecke sowieso.

    Fahr ich auf der Supra und bin super happy.


    Der Erfahrungsbericht erst letztens von maody66 lässt mir da auch den neuen Trofeo RS als ganz geeigneten Kandidaten erscheinen.

    Ansonsten klassisch Cup2 oder Potenza Race, wobei diese beiden schon deutlich näher an einem Straßenreifen sind.

    Aber auch gut in 19" und 20" Dimensionen verfügbar.


    Maßgeblich für die Traktion und natürlich Fahrbarkeit ist neben dem Reifen aber auch das Fahrwerk, das bitte auch beachten.

    Normalerweise ist es bei den Schnellen Schwaben / Gedlich immer sehr entspannt und es sind grundsätzlich sehr nette Leute dabei.

    Dieses Mal hatten wir ja leider etwas Pech mit Unfällen/Sperrungen, da waren einige extrem übermotivierte Kandidaten dabei... X/


    Trotzdem war es mal wieder ein geiler Tag und die Gelegenheit, nach all den Jahren endlich mal mit Markus einen Trackday zu fahren, hat alles andere mehr als wett gemacht! <3

    Cupradrobi
    Das war übrigens kein Witz ;) , unlackierte Bremsscheiben sind mit Rostinhibitoren versehen bzw. eingeölt, die beim späteren Einbremsvorgang Probleme machen können (Rubbeln, Vibrationen etc.).

    Die gehen nur mit Spüli verlässlich weg, Bremsenreiniger reicht da nicht aus.

    Meine Frau und ich fahren daily mittlerweile beide elektrisch und ich muss gestehen, dass mir im Alltag der Verbrenner überhaupt nicht fehlt, ganz im Gegenteil.

    Die aktuellen Spritpreise tun ihr Übriges dazu. ;)


    Viel Spaß und gute Fahrt! :thumbup:

    Wie maody66 erwähnte sind das Problem sicher nicht die "Sportfahrer", die sich anständig benehmen (in dem Wissen, dass ihr Hobby ansonsten irgendwann gefährdet ist), sondern die ganzen Poser und Raser, die erstmal null Plan und Interesse an "Car Culture" haben, sondern sich einfach nur aufführen und selbstdarstellen wollen, teilweise für Klicks auf Social Media usw.


    Da kann ich die Region schon durchaus verstehen, muss ich sagen.

    Auch wenn es mir für die "anständigen" Fahrer leid tut.


    Dazu kommt halt noch, dass heutzutage sowieso alles, was auch nur im Ansatz mit Motorsport, Spaßfahrten etc. in Verbindung zu bringen ist, zunehmend verpönt ist.

    Da hab ich ehrlich gesagt auch keine Hoffnung, dass das in Zukunft besser wird.

    Was wurden uns in den letzten Jahren schon Veranstaltungen abgesagt, weil da zumindest nur am Rande was von Rennautos (egal ob stehend oder fahrend) erwähnt wurde.

    Sorry dass ich politisch werde, aber hierzulande ist es den Grünen völlig wurscht, ob das Charity-Veranstaltungen für beeinträchtigte Menschen, kranke Kinder etc. sind, die ziehen ihre Umweltdiktatur knallhart durch.

    Da geht es schon längst nicht mehr um Umwelt/Klimaschutz, sondern was aktuell moralisch auf höherer Ebene steht bzw. populär ist.


    Von daher: Ja, absolut erwartbar gewesen.

    Ein nicht eingefahrener, frischer Belag ist oftmals eher "bröselig", da kann schonmal die ein oder andere Ecke fehlen.

    Deswegen muss ein Belag sowohl thermisch, als auch mechanisch eingebremst werden.

    Durch die Kompression während des Einbremsvorgangs kommt erst eine gewisse Festigkeit des Gefüges zustande.

    Würde mich von der abgebröselten Kante also nicht verunsichern lassen.

    Die meisten modernen Rennbeläge funktionieren kalt bereits sehr gut und teilweise sogar besser als Serie.

    Der genannte MA45b ist einer davon, der bremst kalt schon wie Sau.

    Hatte mich damals bei meinem 8R richtig erschrocken, als ich vom MA45b wieder auf OEM gewechselt hab, dachte die Fuhre kommt damit gar nicht zum Stehen. ^^


    Mit dem Belag in Verbindung mit Serienscheiben bin ich übrigens im 20Y ca. 450 Runden Rennstrecke gefahren (eine ganze Saison).

    Davon waren nur 50 Runden NoS dabei, der Rest GP-Strecken.

    Besser geht´s eigentlich nicht.


    Aber wie gesagt, einen Rennbelag würde ich trotzdem nur bedingt für den reinen Alltagsbetrieb empfehlen.

    Abgesehen vom Quietschen nimmt ein Rennbelag im kalten Zustand doch ordentlich Material von der Scheibe.

    Scheibenschonend werden die alle erst auf Betriebstemperatur.

    Vor allem aber der Bremsstaub ist so ein Thema.

    Einerseits die Menge und andererseits die Aggressivität sind bei einem Daily schon nicht so cool.

    Je nachdem wie putzfaul man ist, muss man damit rechnen, dass man die Felgen irgendwann gar nicht mehr richtig sauber bekommt und nur neu lackieren/pulvern hilft.

    Gerade in den Wintermonaten bekommt man auch eine ordentliche Flugrostschicht auf den Lack.