Beiträge von Fox906bg

    Cupradrobi
    Das war übrigens kein Witz ;) , unlackierte Bremsscheiben sind mit Rostinhibitoren versehen bzw. eingeölt, die beim späteren Einbremsvorgang Probleme machen können (Rubbeln, Vibrationen etc.).

    Die gehen nur mit Spüli verlässlich weg, Bremsenreiniger reicht da nicht aus.

    Meine Frau und ich fahren daily mittlerweile beide elektrisch und ich muss gestehen, dass mir im Alltag der Verbrenner überhaupt nicht fehlt, ganz im Gegenteil.

    Die aktuellen Spritpreise tun ihr Übriges dazu. ;)


    Viel Spaß und gute Fahrt! :thumbup:

    Wie maody66 erwähnte sind das Problem sicher nicht die "Sportfahrer", die sich anständig benehmen (in dem Wissen, dass ihr Hobby ansonsten irgendwann gefährdet ist), sondern die ganzen Poser und Raser, die erstmal null Plan und Interesse an "Car Culture" haben, sondern sich einfach nur aufführen und selbstdarstellen wollen, teilweise für Klicks auf Social Media usw.


    Da kann ich die Region schon durchaus verstehen, muss ich sagen.

    Auch wenn es mir für die "anständigen" Fahrer leid tut.


    Dazu kommt halt noch, dass heutzutage sowieso alles, was auch nur im Ansatz mit Motorsport, Spaßfahrten etc. in Verbindung zu bringen ist, zunehmend verpönt ist.

    Da hab ich ehrlich gesagt auch keine Hoffnung, dass das in Zukunft besser wird.

    Was wurden uns in den letzten Jahren schon Veranstaltungen abgesagt, weil da zumindest nur am Rande was von Rennautos (egal ob stehend oder fahrend) erwähnt wurde.

    Sorry dass ich politisch werde, aber hierzulande ist es den Grünen völlig wurscht, ob das Charity-Veranstaltungen für beeinträchtigte Menschen, kranke Kinder etc. sind, die ziehen ihre Umweltdiktatur knallhart durch.

    Da geht es schon längst nicht mehr um Umwelt/Klimaschutz, sondern was aktuell moralisch auf höherer Ebene steht bzw. populär ist.


    Von daher: Ja, absolut erwartbar gewesen.

    Ein nicht eingefahrener, frischer Belag ist oftmals eher "bröselig", da kann schonmal die ein oder andere Ecke fehlen.

    Deswegen muss ein Belag sowohl thermisch, als auch mechanisch eingebremst werden.

    Durch die Kompression während des Einbremsvorgangs kommt erst eine gewisse Festigkeit des Gefüges zustande.

    Würde mich von der abgebröselten Kante also nicht verunsichern lassen.

    Die meisten modernen Rennbeläge funktionieren kalt bereits sehr gut und teilweise sogar besser als Serie.

    Der genannte MA45b ist einer davon, der bremst kalt schon wie Sau.

    Hatte mich damals bei meinem 8R richtig erschrocken, als ich vom MA45b wieder auf OEM gewechselt hab, dachte die Fuhre kommt damit gar nicht zum Stehen. ^^


    Mit dem Belag in Verbindung mit Serienscheiben bin ich übrigens im 20Y ca. 450 Runden Rennstrecke gefahren (eine ganze Saison).

    Davon waren nur 50 Runden NoS dabei, der Rest GP-Strecken.

    Besser geht´s eigentlich nicht.


    Aber wie gesagt, einen Rennbelag würde ich trotzdem nur bedingt für den reinen Alltagsbetrieb empfehlen.

    Abgesehen vom Quietschen nimmt ein Rennbelag im kalten Zustand doch ordentlich Material von der Scheibe.

    Scheibenschonend werden die alle erst auf Betriebstemperatur.

    Vor allem aber der Bremsstaub ist so ein Thema.

    Einerseits die Menge und andererseits die Aggressivität sind bei einem Daily schon nicht so cool.

    Je nachdem wie putzfaul man ist, muss man damit rechnen, dass man die Felgen irgendwann gar nicht mehr richtig sauber bekommt und nur neu lackieren/pulvern hilft.

    Gerade in den Wintermonaten bekommt man auch eine ordentliche Flugrostschicht auf den Lack.

    Golf 7 Plattform, also 340mm-Scheiben.


    Beläge hatte ich PFC01, Galfer R/T und Pagid RSL1 (oder 29, bin mir nicht mehr sicher).

    Hat die Scheibe alle problemlos ausgehalten.

    Aber sind halt Rennbeläge und im Alltag eben mit bekannten Abstrichen verwendbar.

    Sorry falls es hier auf den letzten Seiten schon genannt wurde, oder einfach nur in dem Gezanke untergegangen ist :rolleyes: , aber ich werfe wieder einmal die T-Roc Scheibe in den Raum.

    Gleicher Aufbau wie die Performance-Scheibe, nur ohne Löcher.

    Und genau hier liegt der Vorteil im Alltag bzw. generell.


    Ich hab die Scheiben selbst am RedBull-Ring (der als Bremsenmörder bekannt ist) mit Rennbelägen gefahren und hatte keine Probleme - hat mich extrem gewundert.

    Natürlich darf man da nicht ganz hirnlos an die Sache rangehen, aber geschont hab ich den Wagen auch nicht.


    Abgesehen davon hat man mit einer glatten Scheibe halt den Vorteil, dass da grundsätzlich nichts Summen/Brummen kann, also von der Geräuschkulisse für einen Daily perfekt.


    Bzgl. Belag: Der DSP wird für den Anwendungsfall sicherlich ausreichend sein.

    Sollte es Probleme geben, kann man noch immer aufrüsten.

    Aber gleich mit einem Brecher drangehen ohne zu wissen ob es überhaupt notwendig ist, halte ich für wenig sinnvoll.

    Grundsätzlich ist das Limit nur der Verstellbereich der Achsteile selbst. ;)

    Aber je nach Werkstätte kann es durchaus sein, dass man nur eine Einstellung innerhalb der vom Hersteller vorgegebenen Toleranzen bekommt.


    Ist eigentlich eine rein rechtliche Geschichte.

    Theoretisch könnte man der Werkstatt im Falle eines Unfalls durchaus einen Strick drehen, sollten die Einstellwerte ausserhalb der Toleranzen liegen.

    Muss da auch mal etwas meinen Senf dazugeben. ;)

    Die Werkstätten selbst geben i.d.R. keine Preise für die Reparatur vor, sie haben lediglich ihren festgelegten Stundensatz.

    Arbeitswerte, Materialkosten usw. sind über das AZT erfasst, welches die Allianz in München für die komplette D-A-CH Region festlegt.

    Diese Werte sind für jedes Fahrzeug individuell erfasst und genormt, eine Abweichung davon ist grundsätzlich nicht möglich.

    Was wo und wie repariert wird, entscheidet grundsätzlich der SV vor Ort.


    Die Werkstätte hat demnach keinen Einfluss auf die Schadenkalkulation der Versicherung.


    Wenn die Reparatur dann allerdings für Selbstzahler plötzlich nur mehr die Hälfte kostet, muss man halt auch nachfragen, wie repariert wird.

    Werden OEM-Teile verwendet, werden gewisse Teile vielleicht gar nicht getauscht, sondern nur instandgesetzt usw.?

    Grundsätzlich ist es nämlich für einen Karosseriebetrieb nicht möglich, einen Unfallschaden in der selben Qualität, aber für 50% des Preises instandzusetzen.

    Fleckige Scheiben deuten darauf hin, dass das Material zu wenig Temperatur bekommt.

    Wenn du den Wagen nur im Alltag nutzt, würde ich da eher bisschen Abstand von der Performance-Schiene nehmen.


    Die Empfehlung von Raeder mit Carbopad-Scheiben und MA45b ist zweifelsohne top und da gibt es eigentlich keine Probleme mit Rubbeln etc.

    Allerdings musst du bedenken, dass du hier eine Motorsport-Langstreckenbelag hast, der eigentlich für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert ist und dementsprechend nur dort sein volles Potenzial entfaltet.

    Auf der Straße bzw. im kalten Zustand muss man halt mit Quietschen usw. leben, ebenso stauben die Beläge recht stark und produzieren ziemlich aggressiven Bremsstaub.


    Würde erstmal mit den vorhandenen DBA-Scheiben einen anderen Belag probieren, z.B. Ferodo DSP.

    Auf die Carbopad-Scheiben kannst du noch immer wechseln.

    Für mich sehen beide Protokolle grundsätzlich sehr gut aus.

    An der HA wäre mir etwas zuviel Vorspur, aber das ist Geschmackssache - der Wagen fährt vermutlich sehr stabil?


    Sturz könnte man hinten natürlich noch etwas erhöhen, gleichzeitig aber dann die Spur etwas weiter aufmachen.

    Je nach Einsatzzweck dann auch etwas positiver für den Reifenverschleiss.

    Wenn der Wagen aber viel auf der AB etc. eingesetzt wird, passt das schon so.


    Wie ist denn dein Eindruck vom Fahrverhalten Rici ?

    Meine Frau und ich fahren mittlerweile auch komplett elektrisch, sie ein Model X für unsere Family (seit ca. 3 Jahren), ich einen KIA EV6 GT (seit Dezember).

    Habe die Entscheidung keine Sekunde bereut, gerade in der aktuellen Situation fährt man zugegeben schon mit einem leichten Grinsen an den Tankstellen vorbei. ;)

    Besonders hierzulande (Ö) kann man einfach nicht günstiger fahren, wenn ich bedenke dass mich ansonsten ein 600PS-Verbrenner grob 4.000€ p.a. mehr (!!!) an Steuern kosten würde.


    Aber abgesehen von den deutlich günstigeren Unterhaltskosten liebe ich mittlerweile einfach das elektrische Fahren im Alltag.

    Der super geschmeidige Antrieb, ziemlich brachiale Leistung, verzögerungsfreie Leistungsabgabe usw., da fühlt sich ein Verbrenner dagegen irgendwie kaputt an.

    Und das sage ich, obwohl ich den Verbrenner nach wie vor einfach toll finde.

    Aber es ist mittlerweile halt mehr so eine "Spaß-Liebe", die Zweckmäßigkeit sehe ich darin immer weniger.


    Wünsche dir jedenfalls viel Erfolg beim Verkauf, hoffe die potenziellen Käufer sehen das auch, dass hier ein echt feines und zuverlässiges Tracktool angeboten wird. :thumbup: