Beiträge von Fox906bg

    Zur Kfz-Steuer zumindest in Ö kann ich Folgendes sagen:

    Ich zahle aktuell für meinen EV6 GT ca. 800€ jährlich.
    Und der ist eigentlich schon teuer, weil er mit ca. 2,2t verdammt schwer für seine Klasse ist.

    Ein vergleichbarer Verbrenner mit dieser Leistung (600PS) würde hierzulande ca. 4500€ kosten.

    Dazu kämen noch wie erwähnt Servicekosten, Wartung, höherer Bremsenverschleiss etc.

    Davon abgesehen hätte ich beim Verbrenner als Unternehmer keinen Vorsteuerabzug, und überhaupt würde ich einen 600PS-Verbrenner hierzulande nicht mal annähernd für unter 100k, eher 150k bekommen.


    Wenn an einem E-Auto der Antrieb und/oder der Akku defekt ist, dann sehe ich aktuell noch keine verbindlichen Möglichkeiten, da außer einem Kompletttausch etwas reparieren zu können...was dann bei einem alternden Fahrzeug auch schnell mal zum finanziellen Totalschaden führen kann.

    Da muss ich widersprechen.

    Z.B. bei KIA ist es problemlos möglich, einzelne Akkumodule auszutauschen (meist wird ja nur ein oder zwei Module gleichzeitig defekt, nicht der ganze Akku).

    Ich hab mir das mal in meiner Werkstätte angesehen, die senken da den Akku ab, öffnen ihn und nehmen wirklich nur die beschädigten Module raus.

    Je nach Defekt ist das innerhalb eines halben Tages erledigt.


    So muss die Zukunft aber ohnehin aussehen, denn es kann nicht sein, dass z.B. wegen eines kleinen Defekts der ganze Akku auszutauschen ist.


    Bzgl. der Alterung der Akkus gibt es mittlerweile auch schon mehrere "Langzeiterfahrungen".

    Da kann ich aus eigener Quelle sagen, dass sich bei den meisten Fahrzeugen nach 5 bis teilweise über 10 Jahre (z.B. die ganzen Tesla-Kisten) und einigen 100tkm noch keine nennenswerten Alterungserscheinungen der Akkus zeigen.

    Die bisher ausgelesenen SOH´s lagen größtenteils bei >90-95%.

    Bei vergleichbaren "praktischen" Alltagsautos sehe ich ehrlich gesagt den Elektroantrieb deutlich weiter vorne.

    Über "Emotion" kann man sicherlich streiten, weil das jeder anders empfindet, aber mal ehrlich: Z.B. so ein 4-Zylinder-Knatterdiesel löst bei mir Vieles aus, nur sicherlich keine (positiven) Emotionen. ;)

    Da finde ich das geräuschlose Dahingleiten ohne Unterbrechungen, Turboloch etc. schon deutlich eleganter.

    Ich würde mir zumindest aktuell noch kein deutsches BEV kaufen, leider hinken die meisten einfach in Sachen Effizienz deutlich hinterher.

    Da muss ich sagen, dass hier Tesla noch immer das Maß der Dinge ist.

    Ich sehe das immer wieder bei unserem Model X und Model 3, beide schon aus 2021.

    Der X ist teilweise sogar sparsamer als mein EV6 GT, obwohl deutlich größer.

    Ich mag Tesla eigentlich gar nicht und gerade beim Interieur muss man teilweise schon echt die Augen ganz fest zumachen, wenn man deutsche Autos gewohnt ist.

    Aber die können einfach verdammt zuverlässige und effiziente Autos bauen, das muss man ihnen lassen.

    Auch beim Thema Infotainment, Bedienung und Funktion bzw. Ausfallsicherheit einfach top.


    Schade, dass wir Europäer da haben so abhängen lassen.

    Hey Leute, ich bräuchte mal bitte eure Hilfe. :)


    Könnte jemand an seinem 8R zumindest einigermaßen aussagekräftige Fotos machen, in welchem Winkel die Niveausensoren stehen oder gar mit einer Winkellehre oder Geodreieck den Winkel messen?

    Alternativ bin ich natürlich auch über Infos aus Reparaturleitfäden etc. dankbar.


    Am besten wäre, wenn das Fahrzeug ungefähr OEM-Höhe hat, moderate Tieferlegung geht aber auch.


    Besten Dank vorab!

    Bei deinem Fahrprofil würde ich wie schon an anderer Stelle erwähnt zu einer OEM-Scheibe greifen, eben z.B. vom T-Roc.

    Warum?

    Ausreichend langzeiterprobt (OEM halt), eintragungsfrei, quasi geräuschlos und für deinen Zweck völlig ausreichend.

    Die thermische Belastung von Hochgeschwindigkeitsbremsungen auf der AB ist für die Scheibe grundsätzlich kein Problem, viel wichtiger ist der richtige Belag.

    Aber auch hier wird ein zugelassener Sportbelag seinen Dienst gut verrichten, z.B. Ferodo DSP.


    Girodisc ist super, aber das ist schon fast mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

    Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Tarox-Scheiben unterschiedlicher Baureihen, allem voran aber mit der F2000.

    Mit der schwimmenden Zero hab ich leider keine Erfahrungen, möglicherweise haben sie da auch was verbessert.


    Was ich empfehlen kann, ist die Scheibe vom T-Roc R.

    Die ist vom Aufbau her wie die gelochten GTI CSS-Scheiben, nur eben glatt, aber eben mit Alutopf.

    Bin ich im 7R auch auf der Rennstrecke gefahren und hat - entgegen meiner Erwartung - super funktioniert.

    Sollte mit der Werkstatt durchaus verhandelbar sein, wenn du z.B. den Aufpreis für die Infrarotscheibe aufzahlst.

    Die Versicherung selbst bezahlt natürlich nur das, was ursprünglich bei dir verbaut ist.

    Die modernen Turbomotoren klingen allesamt nicht mehr so "schön" (für mein Empfinden), wie die alten um die 2000er herum, z.B. ein 1.8T.

    Heutzutage ist die ganze Ladedruckregelung, SUV-Steuerung usw. so perfekt gemacht, dass sich da eine sehr synthetische Geräuschkulisse ergibt.

    Früher gab´s teilweise eine ganze Bandbreite allein an SUV-Geräuschen über die unterschiedlichen Drehzahl- und Lastbereiche.

    Nein, ist definitiv nicht normal, das DSG muss in beiden Modi relativ weich zurückschalten.

    Wobei man auch dazusagen muss, dass so eine Lastrückschaltung von der Belastung her immer kritisch ist und eigentlich eher vermieden werden sollte (also z.B. bei Überholvorgängen lieber den Gang manuell vorwählen und dann beschleunigen).


    Welchen Km-Stand hat das Auto, wann wurde der letzte DSG-Ölwechsel durchgeführt, Fehlerspeicher schon mal ausgelesen?

    Bei einem Frontmotor-Hecktriebler und etwas Leistung bzw. aufgeladen hat man eigentlich fast immer das Thema Traktion mit normalen Straßenreifen.

    Den A052 hab ich schon aus gutem Grund empfohlen.

    Ich fahr den auf meiner Supra in 255/40/18 sowie 275/40/18 und habe da zumindest mit Serienleistung (340PS) massiv Traktion, auch auf der Straße ohne großartige Aufwärmphase.

    Ist sicherlich auch dem hervorragenden Pfeifer-FW geschuldet, aber wenn der Reifen nix kann, würde das auch nicht viel helfen.

    Platzregen ist bei allen dieser Reifen nicht unbedingt die Paradedisziplin.

    Feuchte bis leicht nasse Strecke ist aber grundsätzlich kein Problem, vor allem wenn Reifen und Straße einigermaßen Temperatur haben.

    Gerade der A052 ist aufgrund seiner recht weichen Mischung eigentlich ganz ok bei Nässe.

    Aber bei solchen Bedingungen sollte man es so oder so etwas ruhiger angehen.


    Den Trofeo kannst du nicht mit den normalen Pirelli Straßenreifen vergleichen.

    Die haben den Karkassenaufbau vom Rennslick und sind in der Handhabung (Luftdruck, Aufwärmphase etc.) auch sehr ähnlich zum Slick.

    Vom Trofeo R hab ich über die Jahre locker an die 50 Sätze verheizt und war immer top zufrieden, darunter auch kein einziger Reifenschaden.

    Der ist trotz des Alters auch heute noch immer ein top Trackday-Reifen, allerdings würde ich den für den reinen Straßeneinsatz nur bedingt empfehlen (wie erwähnt Aufwärmprozedere sowie eher spärliche Nässeeigenschaften).

    Für die Fahrdynamik sind 19" natürlich besser, optimal wären halt 18" - da gibt´s im Semi-Segment auch deutlich mehr Auswahl zu günstigeren Preisen.

    Deshalb erstmal meine Frage, ob es 19" oder 20" sein müssen?


    Spontan fällt mir für diesen Einsatz erstmal Yoko A052 ein, der muss nicht großartig aufgewärmt werden, was auf der Straße eigentlich perfekt ist.

    Trockengrip gerade auf Temperatur ist top, Rennstrecke sowieso.

    Fahr ich auf der Supra und bin super happy.


    Der Erfahrungsbericht erst letztens von maody66 lässt mir da auch den neuen Trofeo RS als ganz geeigneten Kandidaten erscheinen.

    Ansonsten klassisch Cup2 oder Potenza Race, wobei diese beiden schon deutlich näher an einem Straßenreifen sind.

    Aber auch gut in 19" und 20" Dimensionen verfügbar.


    Maßgeblich für die Traktion und natürlich Fahrbarkeit ist neben dem Reifen aber auch das Fahrwerk, das bitte auch beachten.

    Normalerweise ist es bei den Schnellen Schwaben / Gedlich immer sehr entspannt und es sind grundsätzlich sehr nette Leute dabei.

    Dieses Mal hatten wir ja leider etwas Pech mit Unfällen/Sperrungen, da waren einige extrem übermotivierte Kandidaten dabei... X/


    Trotzdem war es mal wieder ein geiler Tag und die Gelegenheit, nach all den Jahren endlich mal mit Markus einen Trackday zu fahren, hat alles andere mehr als wett gemacht! <3

    Cupradrobi
    Das war übrigens kein Witz ;) , unlackierte Bremsscheiben sind mit Rostinhibitoren versehen bzw. eingeölt, die beim späteren Einbremsvorgang Probleme machen können (Rubbeln, Vibrationen etc.).

    Die gehen nur mit Spüli verlässlich weg, Bremsenreiniger reicht da nicht aus.

    Meine Frau und ich fahren daily mittlerweile beide elektrisch und ich muss gestehen, dass mir im Alltag der Verbrenner überhaupt nicht fehlt, ganz im Gegenteil.

    Die aktuellen Spritpreise tun ihr Übriges dazu. ;)


    Viel Spaß und gute Fahrt! :thumbup:

    Wie maody66 erwähnte sind das Problem sicher nicht die "Sportfahrer", die sich anständig benehmen (in dem Wissen, dass ihr Hobby ansonsten irgendwann gefährdet ist), sondern die ganzen Poser und Raser, die erstmal null Plan und Interesse an "Car Culture" haben, sondern sich einfach nur aufführen und selbstdarstellen wollen, teilweise für Klicks auf Social Media usw.


    Da kann ich die Region schon durchaus verstehen, muss ich sagen.

    Auch wenn es mir für die "anständigen" Fahrer leid tut.


    Dazu kommt halt noch, dass heutzutage sowieso alles, was auch nur im Ansatz mit Motorsport, Spaßfahrten etc. in Verbindung zu bringen ist, zunehmend verpönt ist.

    Da hab ich ehrlich gesagt auch keine Hoffnung, dass das in Zukunft besser wird.

    Was wurden uns in den letzten Jahren schon Veranstaltungen abgesagt, weil da zumindest nur am Rande was von Rennautos (egal ob stehend oder fahrend) erwähnt wurde.

    Sorry dass ich politisch werde, aber hierzulande ist es den Grünen völlig wurscht, ob das Charity-Veranstaltungen für beeinträchtigte Menschen, kranke Kinder etc. sind, die ziehen ihre Umweltdiktatur knallhart durch.

    Da geht es schon längst nicht mehr um Umwelt/Klimaschutz, sondern was aktuell moralisch auf höherer Ebene steht bzw. populär ist.


    Von daher: Ja, absolut erwartbar gewesen.