Beiträge von Matt

    Bist Du sicher, dass der "Grund' Kirmesbeleuchtung nicht vorgeschoben ist und es in Wirklichkeit ein spitzer Bleistift war, der festgestellt hat, dass bei allen Plattformgeschwistern das Radar unten im Grill hängt und Gleichbau ein paar € pro Fahrzeug spart?

    Die Chance, dass es dafür finanzielle Hintergründe gibt - auch wenn die bei genauerem Hinschauen keinen Sinn machen, aber dafür ist die VW Finanz nicht gerade bekannt - ist sehr hoch. Technisch ist es offenbar kein großes Problem. Der ACC Sensor vor dem Kühlergrill nimmt dem Kühler 17% Nutzfläche weg, was bei hohen Temperaturen die Motorleistung deutlich früher degradieren lässt - aber hey, irgendein VW Finanzer hat ein paar 100k "gespart" und bekommt dafür mehr Bonus, also hat sich das doch alles gelohnt.

    dny.fds Leider ist es nicht ganz so einfach. Der ACC Sensor, welcher beim VFL hinter dem VW-Emblem ist, wandert wieder nach unten in den Kühlergrill. Er musste aufgrund des beleuchteten VW-Emblems weichen.
    Das müsstest du beim Umbau auch beachten

    Ist es eigentlich schon, VW war nur zu unfähig, das selbst zu machen; der Markt hat das aber schnell geregelt. Hier - https://dynamicledemblem.com/ - gibt es das beleuchtete Logo inkl. ACC Sensor.

    Matteo Ich war mit dem 8R leider noch nicht auf der NOS, kann dir nur die Erfahrung mit meinem 7 R mitteilen. Der war 20 mm Tiefer und hatte 8.0x 18 et 45 drauf, also so als würdest du 5 mm Spurplatten rundherum fahren. Fuchsröhre runter in der Kompression hat das auf jeden Fall geschliffen. (Da schleifen aber auch viele Serienautos)
    Denke in Daily-Betrieb wirst du da aber keine Probleme mit haben. Ich weiß ja nicht, was du mit maximalen Fahrmanövern meinst.ALl

    Generell mag das sein, aber ganz sicher schleift bei aktuellen VWR Serienfahrzeugen nirgends etwas auf der Nordschleife.

    G8R Variant hat ne längere Kardanwelle, damit sind die Eigenfrequenzen verschoben und es gibt in dem betroffenen Geschwindigkeitsbereich die Resonanz nicht, die man hört. Kann sein, dass die dann woanders auftreten; kann aber auch sein, dass es garkein akustisches Problem gibt, weil es von anderen Geräuschen (Motor, AGA, Reifen) in dem neuen Betriebspunkt übertönt wird.


    /Ah, überlesen, dass du jetzt auch einen Variant fährst; damit ist die Erklärung natürlich nicht falsch, aber für dich wenig hilfreich :]

    Dann haste vielleicht einfach Pech mit der Karosserie; irgendeine Steifigkeitsveränderung durch Schweisspunktgüte, Klebstoffnutzung oder sowas...

    Hmja, kann das schon verstehen, wenn dich das nervt. Da könnte VW auch echt besser Dienst am Bestandskunden betreiben und eine potentielle Software-Lösung auch für Altfahrzeuge anbieten, aber sowas hat leider keine hohe Prio...ist halt kein Geld mit zu machen.


    Wenn das Geräusch zu extrem ist, kannst du versuchen, den TorqueSplitter beim Händler tauschen zu lassen; ggfs. hast du danach Ruhe; vielleicht aber auch nicht, hängt von den Toleranzen der Einzelteile ab, inwieweit sich da eine abgesenkte oder erhöhte Eigenfrequenz ergibt im Zusammenspiel mit der Kardanwelle. In den VWs ist das Geräuschniveau idR nicht so hoch, dass es deutlich stört; bei Audi ist das Thema etwas präsenter.

    Ich hatte noch nie ein Getriebe, dass so Schei... abgestimmt war wie das DQ500 im RS3 8Y. Fahrt doch mal Geräte vom Mitbewerb.

    Da bin ich absolut bei dir. Die Abstimmung vom DQ500-7A im Arteon R ist ebenfalls hochgradig peinlich und wäre durch reine Applikation problemlos auf ein sehr akzeptables Niveau zu bringen. Im Prinzip könnte man die meisten Funktionen und Algorithmen aus dem DQ381-7A vom z.B: Golf8 R übernehmen und müsste nur ein paar Hardwareparameter anpassen für ein verbessertes Getriebeverhalten. Warum das nicht gemacht wird, ist mir ebenfalls ein Rätsel bzw. ist es eben wieder nur ein reines Finanzthema.

    Wie wäre es einfach mit ner Antwort statt ausweichender Klugscheisserei, Herr Philosoph? Aber immerhin ist dir das Lächeln noch nicht vergangen; nicht selbstverständlich bei dieser Berufswahl.

    But why? Du brauchst doch eh ne Weile vom Motorstart bis zu dem Punkt, an dem du an irgendeiner Rampe bist. Das Öl braucht halt eine gewisse Viskosität, damit es seinen Job machen kann; genauso wie das der Motorschmierung selbst. Oder beschwerst du dich auch, dass du nicht direkt nachm Kaltstart mit Volllast in den Begrenzer drehen kannst, weil dir sonst vielleicht die Kolben um die Ohren fliegen?

    Das Thema lässt sich softwareseitig lösen bzw. umschiffen, aber besagte Software wird seitens VW nicht mehr für die G8R bzw. G8R PA angeboten. Im kommenden Golf R Modell sollte es dann immerhin keine Rolle mehr spielen.


    Wie schon mehrfach gesagt, das Thema ist bekannt und betrifft auch die anderen VW Marken, wie hier im Thread gesehen. Im S3 ist es akustisch noch etwas auffälliger als im Golf, aber bei keinem der Modelle besteht ein Defekt oder die Gefahr eines Defekts (letzteres natürlich nur, wenn nicht auch irgendwas anderes auffällig wird; der Torquesplitter selbst hat sich aber als sehr robust erwiesen). Ja, es ist nicht super edel, aber irgendwie verstehe ich auch nicht so ganz das Problem damit...ich rolle extrem selten nennenswerte Strecken mit 80-85 km/h irgendwo entlang im hohen Gang und mit kleiner Teillast. Und nur unter diesen Bedingungen werden die Eigenfrequenzen der Bauteile getroffen, die dann eben ein wenig in Resonanz geraten.


    Die meisten Händler werden das entweder nicht kennen, nicht kennen wollen oder es nicht zuordnen können. Es gibt keinen Anspruch auf ein Austausch-Hinterachsgetriebe; auch deshalb, weil es mit einem Neuteil genauso wieder auftreten kann.

    Es sind nicht genau 50%; es ist die Summe an Moment, die die TQS Kupplungen stellen können. Und das ist begrenzt auf 2x1750 Nm; aber natürlich nicht, wenn ein Rad garnichts davon bekommen soll. Fakt ist, dass im Fahrprofil Drift (und nur da) die kurveninnere Kupplung stellenweise komplett offen sein kann; nur dann sind 100% des verfügbaren Moments am Außenrad der Hinterachse. Das ist dann aber nicht 50% des Gesamtantriebsmoments. Ist für das Marketing allerdings etwas schwierig zu erklären, darum wird das gerne so vermittelt wie von dir beschrieben.

    Was hat dich der Klimaschutz denn bislang gekostet, dass du dir um deinen Wohlstand sorgen machen musst?


    Und mit welchem Recht willst du deinen Wohlstand unverändert behalten, während der große Teil der Weltbevölkerung in Armut und Existenznot lebt, auch weil sie schon seit ewigen Zeiten von den Industrienationen, die den Klimawandel verursacht haben, ausgebeutet wurden?

    Ich sag' es mal so; auch die R-Modelle werden in absehbarer Zeit elektrische Nachfolger bekommen.


    Und ich finde das generelle bashing von Leuten/Organisationen, die sinnvolle Vorschläge bringen, nicht sonderlich angenehm. Natürlich müssen die Spritpreise steigen; fossile Brennstoffe sind ein Relikt vergangener Jahrzehnte und in keinem wissenschaftlich fundierten Szenario haben sie irgendwelche Vorteile gegenüber elektronisch angetriebenen Fahrzeugen im privaten Individualverkehr. Ganz im Gegenteil, durch den Preisverfall von Photovoltaikmodulen und Akku-Speichersystemen ist breitbandige Elektrifizierung jetzt schon je nach Region die günstigere und bei weitem effizientere Lösung (Golem Artikel), nicht nur für den Verkehr sondern insgesamt. Und wer sowas sagt, sollte nicht abgestraft werden - speziell nicht von Leuten hier, die offenbar mehr als genug Kohle über haben, um sie auf R-Modelle zu werfen. Dann sind sicher auch noch ein paar mehr Euro im Jahr da, um die teure Karre auch zu betreiben. Oder es wird sich eben auf ein Fortbewegungsmittel eingelassen, dass sich aus regenerativen Quellen antreiben lassen kann.


    Es spielt einfach keine Rolle, ob die USA oder China oder der Rest der Welt den Klimaschutz ernst nehmen oder nicht - irgendwer muss es machen und auch daran fest halten, nur so kann man auf lange Sicht irgendwas bewegen. Wenn sich alle wegducken wegen der unpopulären, kurzfristigen Folgen und die Politiker dann aus Schiss, nicht wieder gewählt zu werden, irgendwelchen konservativen Schwachsinn unter die Leute bringen, ist damit niemandem wirklich geholfen; von ein paar Unternehmen und Milliardären mal abgesehen.

    Solange das Drehzahlniveau die Schaltanforderung zulässt, muss er in jedem Fahrmodus auf Wunsch hoch- oder runterschalten. Da gibt es keine profilseitige Sperre oder sowas. Dein Thema klingt etwas nach dem Schaltpaddelproblem, was aus der Lenkradelektronik herruft. Dann wäre aber das Symptom, dass die Paddles irgendwann einfach garnicht mehr auf Schaltbefehle reagieren. Nach einem Fahrzeugneustart geht dann alles wieder. Bei betrifft es aber nur das Hochschalten von G2 in G3; alles andere funktioniert?

    Wie gesagt, es geht um Resonanzfrequenzen zwischen Torquesplitter und Kardanwelle. Du kannst eins von beiden oder beides tauschen und hast vielleicht Glück - oder auch nicht. Geht dabei nur um kleine Toleranzen in der Fertigung.


    Du kannst die beiden Stecker des Torquesplitters abziehen (jeweils an den Aktoren), dann sind die Kupplungen offen. Muss aber trotzdem nichts heissen, weil die Bauteile ja immernoch mitlaufen via Kardanwelle und Halbwellen, also auch Resonanzen erzeugen können. Du wirst dabei auch Allradfehler & ESC Fehler bekommen und Fehlerspeichereinträge. Nach dem Anstecken und Neustart sollte es aber wieder funktionieren wie gewohnt, ggfs. ein paar Meter fahren. Würde ich aber nicht als Methode empfehlen, weil es wie gesagt nichts löst.


    Schalte mal beim Fahren einfach in Neutral, dann wird der Torquesplitter ebenfalls auf offen gestellt, hat den gleichen Effekt. Kannst dann ja mal durch dein Geschwindigkeitsfenster von oben durchrollen und horchen, was es verändert. Kannst dann auch während der Fahrt ohne Bremspedal wieder in D/S schalten.


    Wie gesagt, das Problem ist rein akustisch und nur in genau von dir beschriebenen Geschwindigkeit bei geringer Last vorhanden. Es ist kein Defekt und wird sich auch nicht negativ auf die Lebensdauer des Hinterachsgetriebes auswirken.

    Antwort steht einen Post über deiner Frage. Du kannst es nur lösen, wenn du den Torquesplitter tauschen lässt - und dann ist nicht garantiert, dass das neue Teil die Kardanwellen-Eigenfrequenz nicht auch wieder trifft. Wenn es dich zu arg stört, gib etwas mehr Gas oder lenke dabei ein mal etwas heftiger, dann hört es für rund 60 s auf. Oder schalte 1-2 Gänge tiefer.

    Es gibt keine unterschiedlichen Leistungskennfelder für Fahrprofile im G8R. Du fühlst ggfs. Getriebestrategie, Gaspedalkennlinie oder sonstwas. Das kann allerdings auch subjektiv deutlich das Fahrverhalten beeinflussen....in "D" komme ich mir immer vor, als wenn irgendwer zwei Zylinder ausgeknipst hat.

    Moin, Fahrwerk in Eco hat keine Änderungen gegenüber FPA Komfort. Motorseitig hast du vorrangig eine nochmal weiter drehzahlreduzierte Schaltstrategie. Leistung/Drehmoment ist in allen FPA gleich.


    S+ wird aktiviert, wenn du z.B. in FPA Special gehst. Dann kannst du auch am Schalthebel durchschalten zwischen S+, M+ (kein automatisches Hochschalten im Drehzahlbegrenzer) oder S.
    S+ hat nochmal eine verschärfte Rückschaltstrategie und macht imho fast nur auf Rennstrecken oder sehr ambitionierter Rumkurverei Sinn. Auf der Nordschleife passen die automatischen Schaltpunkte dann z.B. fast perfekt. Beim Anbremsen wird er je nach Verzögerungsleistung so z.B. möglichst früh probieren, in einen möglichst tiefen Gang zu kommen.