Beiträge von Aleva

    Da ich in diesem Fall selbst an der Diskussion beteiligt bin und es obendrein mein eigener Thread ist, kann ich schlecht hergehen und sagen So, jetzt ist hier Schluss, ich mache den Thread dicht. Genau dafür haben wir schließlich noch andere Moderatoren, die das Ganze neutral beurteilen und gegebenenfalls eingreifen können.


    Welche Distanz ich hier hätte wahren sollen, videoschrotti, kann ich allerdings beim besten Willen nicht nachvollziehen. Mir wird mittlerweile meine persönliche Meinung und Kritik an einem Fahrzeugmodell zum Vorwurf gemacht. Mir war ehrlich gesagt auch nicht bewusst, dass ich mit dem Posten als Moderator gleichzeitig das Recht abgegeben habe, eine eigene Meinung zu vertreten und mich an Diskussionen zu beteiligen.

    Moderator zu sein bedeutet für mich, auf die Einhaltung der Forenregeln zu achten, und nicht, meine persönliche Meinung an der Eingangstür abzugeben.

    Solange ich sachlich argumentiere und niemanden persönlich angreife, sehe ich auch keinen Grund, warum ich mich aus einer Diskussion heraushalten sollte.


    Gleichzeitig wird mir ständig unterstellt, meine Aussagen würden ausschließlich auf Hörensagen beruhen. Offenbar darf man ein Fahrzeug mittlerweile erst dann kritisieren, wenn man es selbst gekauft, bezahlt und am besten noch drei Jahre in der Garage stehen hatte. Das halte ich schlichtweg für lächerlich. Man kann sich durchaus mit einem Fahrzeug beschäftigen, es sich ansehen, Erfahrungen aus seinem Umfeld sammeln und daraus eine eigene Meinung bilden, ohne direkt im Fahrzeugschein stehen zu müssen.

    Natürlich darf man meine Aussagen hinterfragen, kritisieren oder mit anderen Erfahrungen widerlegen. Genau dafür ist ein Diskussionsforum schließlich da. Aber dann bitte auch mit entsprechenden Argumenten und nicht mit der pauschalen Aussage, dass meine Meinung nichts wert sei, weil ich das Fahrzeug nicht selbst besitze.


    Und dann soll ich mich ausgerechnet aus einer Diskussion distanzieren, die in meinem eigenen Thread stattfindet und an der ich mich als ganz normaler Nutzer beteilige? Warum eigentlich? Wo steht geschrieben, dass ein Moderator keine kontroverse Meinung vertreten darf?

    Was mich an der ganzen Sache mittlerweile viel mehr stört, ist dieses ständige Einordnen und Bewerten von Meinungen. Warum muss jede Kritik sofort in irgendeine Schublade gesteckt werden? Warum kann man nicht einfach akzeptieren, dass jemand ein Fahrzeug anders bewertet, andere Ansprüche hat oder bestimmte Entwicklungen eines Herstellers kritisch sieht?

    Und sobald die sachlichen Argumente ausgehen oder eine Diskussion etwas hitziger wird, ist plötzlich von Kindergarten die Rede. Damit macht man es sich meiner Meinung nach ziemlich einfach. Eine kontroverse Diskussion ist nicht automatisch Kindergarten, nur weil nicht jeder dieselbe Meinung vertritt.


    Ich habe als Moderator die Aufgabe, auf die Regeln zu achten, aber nicht die Verpflichtung, jedem nach dem Mund zu reden. Sollte ich selbst tatsächlich gegen Forenregeln verstoßen, können das gerne die anderen Moderatoren beurteilen. Damit habe ich überhaupt kein Problem.

    Aber ich werde mich ganz sicher nicht dafür rechtfertigen, dass ich eine eigene Meinung habe, diese vertrete und auch bereit bin, darüber zu diskutieren. Denn genau davon lebt ein Forum letztendlich.

    Du bestätigst mit deinem Beitrag eigentlich ziemlich genau das, was ich geschrieben habe, nur scheinst du meine Kritik nicht wirklich verstanden zu haben.


    Erst einmal schön, dass du 14.000 km gefahren bist und mit deinem iX3 zufrieden bist. Das spricht für deine persönliche Erfahrung, aber macht das Fahrzeug doch nicht automatisch zum Maßstab für alles andere.

    Du schreibst, du verlässt dich nicht auf Hörensagen oder theoretische Werte ich sitz im Meer der iX3 also ist sitzen fühlen fahren und mit Besitzern Unterhalten die Werksangehörige sind, kein hören sagen mehr, führst dann aber deinen persönlichen Verbrauch und deine Erfahrungen als allgemeingültigen Beweis an. Merkst den wieder Widerspruch selbst wa?


    Fangen wir doch mal bei der Verarbeitung an.

    Du hast nichts zu bemängeln? Schön für dich! Also meine Meinung ist wieder weniger Wert als deine und mein Hören sagen, mit dazu dann lies dir doch bitte mal den ADAC-Test zum iX3 50 xDrive durch. Der ADAC lobt ausdrücklich den Antrieb, die Effizienz und die Ladeleistung, kritisiert aber gleichzeitig die teilweise billige Materialqualität, den harten Kunststoff im Fußraum und die einfache Kofferraumauskleidung. Das Handschuhfach wird im Test sogar als „Plastikwüste“ bezeichnet.

    Und genau DAS war auch meine Kritik!


    Nur weil bei dir nichts knarzt, bedeutet das nicht, dass die verwendeten Materialien automatisch hochwertig sind. Zwischen sauber zusammengebaut und hochwertig verarbeitet liegt nämlich ein Unterschied. Auch Hartplastik kann man so verbauen, dass nichts knarzt. Dadurch wird es aber nicht plötzlich zu einem Premium-Material.

    Dass du von einem X5 M kommst und nichts vermisst, ist deine persönliche Einschätzung. Meine Erwartung an einen Premiumhersteller sieht bei solchen Preisen eben anders aus.


    Kommen wir zum Preis.

    70.000 € sind heute also nicht mehr wirklich viel für ein Auto? Na dann ist ja alles gut ( Das ist für manche Menschen mehr als 2 Jahres Gehälter).

    Der iX3 50 xDrive steht mittlerweile mit 70.900 € Grundpreis in der Liste. Leder kostet weitere 3.090 € und selbst ein Head-up-Display ist nicht einfach serienmäßig dabei .. von einem adaptiven Fahrwerk ganz zu schweigen :D Aber wenn eien Assate dann unter 90.000€ voll angeboten wird in unter 10 min auf 80% läd und eien schicke Haptik und Materialanmutung hat magst du es nicht das man die wie du sagst "Deustchen Premium Hersteller so schlecht macht? Die veraschen uns die verramschen Vollhütte im Ausland zum drittel des Preises und lassen uns jedes Extra aufpreispflichtig x5 zahlen.

    Was genau ist daran jetzt so überragend ausgestattet, dass man über die Materialqualität nicht mehr diskutieren darf?

    469 PS und ein guter Elektroantrieb sind schön und gut, aber die ersetzen doch keine hochwertige Innenausstattung.


    Jetzt zu deinen 19–22 kWh und der Reichweite.

    Ich habe nie behauptet, dass diese Werte unmöglich sind. Aber du wirst mir doch hoffentlich zustimmen, dass 120–150 km/h auf dem Tacho nicht bedeutet, dass man diese Geschwindigkeit auch dauerhaft fährt.
    Entscheidend sind Durchschnittsgeschwindigkeit, Streckenprofil, Temperatur, Bereifung und Fahrweise, vor allem bist du im Frühling/Sommer gefahren!

    Bei Schwager wurden beispielsweise bei konstanten 130 km/h auf 335km 25 kWh/100 km ermittelt.

    Und jetzt nehmen wir einfach mal die 108,7 kWh Nettokapazität des iX3. Bei 25 kWh kommst du rechnerisch auf 435 km, bei 29 kWh auf rund 375 km. Und das wohlgemerkt von 100 auf 0 Prozent!

    Zwischen 10 und 80 Prozent reden wir bei diesen Verbräuchen nur noch von ungefähr 260 bis 305 km. Nimmst du deine Ladeverluste dazu Tada kommst du auf 25+kWh.


    Wo ist meine Aussage also falsch, dass die tolle WLTP-Reichweite auf einer entsprechend schnellen Autobahnfahrt deutlich zusammenschmilzt?

    Dass der iX3 effizient ist, bestreite ich überhaupt nicht. Aber Physik lässt sich auch mit einem BMW-Logo nicht austricksen.


    Und deine Aussage zur Ladeleistung ist genauso interessant.

    Ich habe geschrieben, dass die beworbenen 400 kW eine Spitzenleistung unter passenden Bedingungen darstellen und keine dauerhafte Ladeleistung. Was daran soll falsch sein?

    Selbst der ADAC hat an der Testsäule maximal 296 kW gemessen und für 10–80 Prozent 25 Minuten benötigt. (anbei BYD oder Lucid machen das hier gerne in 9-12 Min). Das ist dennoch eine sehr gute Leistung, ohne Frage! Aber es zeigt eben auch, dass zwischen maximal möglicher Ladeleistung und dem tatsächlichen Ladevorgang unterschieden werden muss und nur weil du die Ladeleistung als immer ausreichend empfindest, ist das noch lange keine allgemeingültige technische Aussage.


    Besonders lustig finde ich übrigens deine Behauptung, der iX3 sei das erste BEV, bei dem Reichweite kein Thema mehr ist.

    Schon ein Lucid Air Dream Edition Range kam 2022 mit bis zu 883 km WLTP auf den europäischen Markt. Wenn der iX3 für dich persönlich das erste Elektroauto ist, bei dem du keine Reichweitenprobleme mehr hast, ist das doch wunderbar. Aber daraus einen allgemeinen Meilenstein zu machen, den vorher kein anderes Elektroauto erreicht hätte, ist schlicht übertrieben.


    Und was hat die fehlende Nickbewegung beim Anfahren jetzt mit meiner Kritik an der Materialqualität zu tun? Dass BMW das Antriebssystem hervorragend abgestimmt hat, habe ich doch bereits geschrieben.


    Ich bin selbst elektrisch gefahren und weiß die Vorteile durchaus zu schätzen. Ich rede also nicht grundsätzlich Elektroautos oder deutsche Hersteller schlecht.

    Mein persönliches Fazit dazu ist:

    Ich finde, dass wir mittlerweile an einem Punkt angekommen sind, an dem man für 70.000–90.000 € auch bei deutschen Premiumherstellern nicht mehr automatisch die Materialqualität bekommt, die man früher mit diesen Marken verbunden hat.

    Und genau da holen einige asiatische Hersteller auf. Das bedeutet nicht, dass jeder BYD automatisch besser ist als ein BMW, sondern dass man mittlerweile auch außerhalb der deutschen Premiumwelt sehr viel Auto für sein Geld bekommt.


    Ich bin Audi-Fan und kann trotzdem anerkennen, wenn Audi etwas schlechter macht als die Konkurrenz. Warum fällt dir das bei BMW eigentlich immer so schwer? dein iX3 M60 sei dir gegönnt! <3  
    Du kannst den iX3 gerne für das beste Auto halten, das du bisher gefahren bist. Das ist doch völlig in Ordnung.


    Aber aus deiner persönlichen Zufriedenheit abzuleiten, dass berechtigte Kritik an Preis, Materialien und Verarbeitung überzogen sei, ist schon ziemlich weit hergeholt.

    Und wenn selbst der ADAC bei einem fast 80.000 € teuren Testwagen ausdrücklich die Materialqualität bemängelt, dann kann meine Kritik ja wohl nicht so ganz aus der Luft gegriffen sein. Vor allem ein X5 M mit einem iX3 gleich zusetzten na na na ...


    Vielleicht sollte man zwischen Begeisterung für eine Marke und einer objektiven Bewertung eines Fahrzeugs unterscheiden können ;)

    So nun allen ein schönen Feierabend :!:

    ck-r Sorry, aber auch der neue iX3 (nicht IX3 sonst wäre es eine Römisch neun) ist für mich in einigen Punkten ein Witz. Reichweite und Ladeleistung sind das eine, die Verarbeitung das andere. Gerade für BMW-Verhältnisse für ein Mittelklasse Fahrzeug was in der Basis schon 70.000€ aufruft finde ich das mittlerweile nicht mehr angemessen. Das haben die Münchner schon deutlich besser hinbekommen.

    Genau da setzen die asiatischen Hersteller mittlerweile an. Da knarzt und knackt nichts, kein billiges Hartplastik in den Türen oder unter dem Lenkrad. Stattdessen sind viele Flächen ordentlich verarbeitet, weich unterschäumt oder mit Leder beziehungsweise Kunstleder bezogen.

    Und das bekommst du teilweise schon deutlich unter 80.000 €.

    Gerade von einem Premiumhersteller wie BMW erwarte ich bei solchen Preisen einfach mehr. Da reichen mir beeindruckende Reichweiten, hohe Ladeleistungen und ein großes Display nicht aus. Wenn ich 80.000 € oder mehr für ein Auto ausgebe, dann muss sich das auch im Innenraum entsprechend anfühlen.

    Und genau da haben einige asiatische Hersteller mittlerweile ordentlich aufgeholt, während ich bei den deutschen Premiumherstellern zunehmend das Gefühl habe, dass an der Materialqualität gespart wird, obwohl die Listenpreise immer weiter steigen.
    Das mus sich als Audi Hardliner genauso einsehen wie du als BMW Hardliner!

    Und wenn du auf der Autobahn mit 25–29 kWh/100 km unterwegs bist, schmilzt deine ach so tolle WLTP-Reichweite auch ziemlich schnell dahin.


    Ich habe mittlerweile genügend iX3 gesehen und auch einiges aus erster Hand gehört, gerade was die Ladeleistung betrifft. Die beworbenen 400 kW sind schließlich ein Spitzenwert unter optimalen Bedingungen und keine Leistung, die dauerhaft anliegt. Im Alltag können auch mal nur 180–230 kW anliegen, je nach Akkustand, Temperatur und Ladebedingungen.


    Ich komme aus einer ziemlich BMW-lastigen Region und habe auch im Freundeskreis einige BMW-Fahrer. Da bekommt man schon einiges mit, auch abseits der schönen Werbeprospekte.


    Versteht mich nicht falsch Technisch hat BMW mit der neuen Plattform durchaus etwas auf die Beine gestellt. Aber nur weil ein Auto auf dem Papier beeindruckende Werte liefert, muss es im Alltag noch lange nicht das Maß aller Dinge sein. Und bei dem Preis darf man meiner Meinung nach auch bei Materialqualität und Verarbeitung deutlich mehr erwarten.

    Gut aber den ganzen spar Fuchsen und Unternehmen den man den hintern mit Prämien und Förderung pudert wird langfristig uns alle killen, gerade weil wir in Deutschland 20,7% des Europäischen Ölmarktes ausmachen wir sind mit Abstand auf Platz 1!


    Was man bei der ganzen Diskussion nicht vergessen sollte, Mit jedem Umstieg auf ein E-Auto fällt langfristig auch Kraftstoffnachfrage weg sowie KFz-Steuer. Das sieht man inzwischen deutlich an den Zulassungen. Die Co2 Steuer ist schon genau das gegenlenke gewesen der Regierung!

    2025 wurden in Deutschland 545.142 reine Elektroautos neu zugelassen, also 19,1 Prozent aller neuen Pkw. Von Januar bis September 2026 waren es bereits 604.144 Stück beziehungsweise 27,2 Prozent. Plug-in-Hybride rechne ich bewusst nicht dazu, die tanken schließlich weiterhin.


    Rechnen wir beispielhaft mit 12.000 Kilometern im Jahr und 7,2 Litern auf 100 Kilometer, sind das 864 Liter Kraftstoff pro Auto und Jahr. Allein die 2025 neu zugelassenen Stromer kommen damit auf ein rechnerisches Einsparpotenzial von rund 471 Millionen Litern jährlich. Die Neuzulassungen bis September 2026 bringen weitere rund 522 Millionen Liter dazu. Zusammen reden wir damit über knapp eine Milliarde Liter Kraftstoff pro Jahr!!!


    Dass diese Entwicklung das bisherige Kraftstoffgeschäft unter Druck setzt, liegt auf der Hand, das macht das Tanken so teuer in meinen Augen, kommt des den Konzernen nur recht gerade bei einem so großen Markt wie Deutschland! Eine reale Krise bedeutet schließlich nicht automatisch, dass jede Preiserhöhung in voller Höhe gerechtfertigt ist.

    Erfahrung wird wohl kaum jemand damit haben, wenn der Artikel bzw. Listenpreis erst seit dem 01.10.2026 besteht.

    Anzumerken ist auch, dass Zimmermann bei einigen Herstellern bzw. Fahrzeugen als OE-Lieferant vertreten ist. Die verstehen also durchaus etwas von ihrem Handwerk.

    Schlechte Erfahrungen findet man bei jedem Hersteller egal ob Brembo, Jurid, ATE oder Zimmermann. Bei den Scheiben bin ich mir aber ziemlich sicher, dass die problemlos laufen werden.

    FLH55 Pardo! :D

    Naja Schnell Lader in der Stadt, sry aber mit 20kw Laden nein danke :D?
    Ich wohne auf dem Land da gibt's keine oder keine guten öffentlichen, oder aber die ziehen dir 10cent pro Minute ab wenn das Auto vollgeladen rum steht alles schon erlebt.

    Tja das verbraucht der etron nun mal, anzumerken inklusive Ladeverluste :!:

    Verschleiß ist so ne Sache für sich. Doch wenn die Kinder aus dme Haus sind in einigen Jahren sinken auch die Km und dann wird's sehr attraktiv!

    Ich mische mich auch mal ein, gehöre ja ebenfalls zur Fraktion der E-Fahrer bzw. habe das Ganze jetzt eine Zeit lang getestet.

    Es ist durchaus interessant, solange man selbst laden kann oder nicht wirklich viel fährt. Wenn ich beim externen Laden immer 0,53 €/kWh gezahlt hätte, läge die Ersparnis gegenüber dem Diesel bei meinem Verbrauch von 26 kWh/100 km bei knapp 70 € im Monat. Das bietet in meinen Augen dann keinen wirklichen Mehrwert.

    Da ich aber zu 75 % über die PV-Anlage geladen habe, zu 8 % aus dem Netz und den Rest extern, ergibt sich bei mir eine Ersparnis von rund 300 € im Monat. Für den Winter komme ich rechnerisch auf einen Mischpreis von 0,39 €/kWh aus PV, Netzstrom und externem Laden. Damit liegt die Ersparnis gegenüber dem Diesel bei 159 € im Monat. Ob einem die rund 150 € mehr für den Diesel den Komfort wert sind, sich die Kopfschmerzen und die ständige Preissucherei beim Laden zu sparen, muss jeder selbst entscheiden.

    Ich persönlich setze dennoch auf einen Diesel, weil ich damit einfach flexibler bin. Einsteigen, fahren, bei Bedarf kurz tanken und weiter – diese Unabhängigkeit ist mir den Aufpreis wert. Wobei für mich auch klar ist: Ein Vierzylinder-Diesel würde mir ebenfalls nicht ins Haus kommen. Da spielen eben auch persönliche Vorlieben eine Rolle und nicht nur die reine Kostenrechnung.

    Dazu kommt für mich die Frage, wie lange die finanziellen Vorteile beim E-Auto bestehen bleiben. Wenn irgendwann Kfz-Steuer fällig wird und die Strompreise weiter steigen, kann die Rechnung schon wieder anders aussehen. Unter der aktuellen Regierung möchte ich das jedenfalls nicht ausschließen, und auch bei einer grünen Regierung hätte ich keine Garantie dafür, dass das verhindert wird.

    Unter meinen Bedingungen ist ein E-Fahrzeug kostentechnisch kaum zu schlagen. Der Diesel ist aber eine gute Alternative.

    FLH55 Ein C-Modell, das mit 102 Oktan betankt wird, als Referenz heranzuziehen, finde ich dagegen dezent lächerlich.

    Das ist genauso, als würdest du sagen: „Ja, aber der neue Elektro-Ferrari hat mehr PS als der 812 Superfast.“ Das interessiert doch keine Sau … Was der V12 da hinten raus komponiert, kannst du für mich nicht mal mit 0 auf 300 in 12 Sekunden toppen.

    Luna Ich habe wenig Hoffnung für dich. Das iPhone 13, 14 und 15 Pro & Pro Max haben nicht geladen. Der technische Außendienst sagte mir damals schon, dass VW kein Interesse daran hat, bei einem Auslaufmodell noch Fehler zu beheben. In meinem 2025er Audi funktioniert es dagegen, egal welches iPhone. Auch im neuen Tiguan und Tayron klappt es.

    Also 17 Pro Max in Tayron und Tiguan und das 18 Pro Max in den Audis

    *ArteonR400*

    Ich stecke selbst ziemlich tief im Thema Öl. Aber die Ausgangsfrage war doch, was mit der Garantie bzw. Kulanz passiert, wenn kein 0W-30 gefahren wird.


    Was du technisch darfst, welche Freigaben rückwärtskompatibel sind und wie du die VW-Normen interpretierst, kannst du deinem Händler gerne hoch und runter erklären.


    Am Ende ist der entscheidende Punkt: Garantie & Kulanz ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. Darauf hast du keinen Anspruch. Und wenn VW bei einem Motorschaden sagt, dass das verwendete Öl nicht den Vorgaben für genau dieses Fahrzeug entsprochen hat, interessiert es im Kulanzfall niemanden, wie du persönlich die Freigaben interpretierst.


    Genau deshalb würde ich während Garantie bzw. solange Kulanz noch eine Rolle spielt, einfach das Öl fahren, das VW für das Fahrzeug konkret vorgibt. Dann gibt es im Schadensfall zumindest an dieser Stelle keine unnötige Diskussion.

    Heißt nicht das du nicht recht hast mit dem was du sagt, jedoch sind Freigaben nicht nur teure Lizenzen, die Additive die genutzt werden sind auch nicht ganz ohne und nicht nur bei Zahnriemen im Öl.

    Mein Fazit zum Audi e-tron 55 nach einigen Monaten:

    Kommt nächste Woche zum Händler.


    Unterm Strich lande ich bei einer realistischen Reichweite von rund 300-365 km und einem Verbrauch von ungefähr 26 kWh/100 km. Je nach Wetter und Strecke geht natürlich etwas mehr oder weniger, aber das sind für mich inzwischen ziemlich normale Alltagswerte.


    Gerade jetzt, wo es wieder kälter wird, merkt man sehr deutlich, was Temperatur und Heizung mit der Reichweite machen. Trotz Laden zu Hause stehen bei mir mittlerweile meistens keine 300+ km mehr auf der Anzeige. Und genau hier liegt für mich das größte Problem an dem Auto.


    Auf dem Papier liest sich die Reichweite natürlich deutlich besser. Im echten Alltag, besonders im Winter und wenn man nicht nur mit 80 km/h über die Landstraße fährt, sieht die Sache aber ganz anders aus.


    Dazu kommt, dass meiner insgesamt siebenmal bei Audi war. Die Elektronik war anfangs für mich ehrlich gesagt ein Desaster. Die App funktionierte teilweise überhaupt nicht, der Remote-Parkassistent fiel immer wieder aus, die Kamera hatte Aussetzer und selbst die Heckklappe öffnete oder schloss teilweise nicht richtig.


    Nach gefühlt 20 Updates, Patches und diversen Nachbesserungen funktioniert inzwischen zum Glück das meiste so, wie es von Anfang an hätte funktionieren sollen.


    Und wenn man diese Probleme einmal außen vor lässt, muss ich auch sagen: Der e-tron 55 ist ein verdammt komfortables Auto. Er fährt extrem ruhig, liegt satt auf der Straße, hat ordentlich Leistung und gerade auf längeren Strecken merkt man schon, dass das ursprünglich ein ziemlich teures Fahrzeug war.


    Das Problem ist für mich einfach die Kombination aus hohem Verbrauch und relativ kleiner real nutzbarer Reichweite.


    Ich fahre an einem interessanten Tag auch mal 120–150 km. Im Sommer hat das mit meiner PV-Anlage noch ziemlich gut funktioniert: fahren, heimkommen, wieder mit eigenem Strom laden. Wenn aber im Herbst und Winter die Sonne kaum noch scheint, fällt genau dieser Vorteil zum großen Teil weg.


    Und dann wird es für jemanden wie mich schwierig, der viel fährt und nicht ständig an öffentlichen Ladesäulen stehen möchte.


    Wer zu Hause laden kann, täglich vielleicht 30-50 fährt und nur gelegentlich weitere Strecken macht, bekommt mit dem e-tron 55 mittlerweile gebraucht einen unglaublich komfortablen Wagen fürs Geld.


    Für mein Fahrprofil ist genau das der Punkt, an dem ich sage:


    Tolles Auto, hervorragender Komfort und nach Behebung der ganzen Elektronikprobleme eigentlich wirklich angenehm aber Reichweite und Effizienz passen für mich einfach nicht zum Einsatz als Vielfahrer.


    Würde der Wagen im echten Alltag zuverlässig 400–450 km schaffen, wäre meine Meinung wahrscheinlich eine ganz andere.

    Gerade wenn ich den A6 mit dem Diesel volltanke stehen 1050km auf der Uhr und 900km schafft man locker auch mit Tempomat 145 auf der BAB.

    Schade die Asiaten sind uns was Reichweite und Lade Dauer angeht Lichtjahre voraus!

    Ich möchte mal darauf hinweisen: Ich habe meinen Motor wirklich nicht geschont –außer natürlich beim Warm- und Kaltfahren. Ansonsten gab’s regelmäßig ordentlich aufs Brett.

    Der Motor hatte beim Motorschaden 62.000 km drauf, und da war nichts davon zu sehen, dass die Lager nicht sauber geschmiert waren oder die Honungen irgendwelche Mängel hatten. Auch Kette und Ritzel sahen noch aus wie neu.


    Also scheint das 0W-30 von VW zumindest bei einem Ölwechselintervall von 10.000 km absolut seinen Job zu machen. Bei mir kam alle 4 Monate bzw. spätestens nach 10.000 km neues Öl rein. Da hat meiner Meinung nach nichts gefehlt.


    Nur weil ein Öl die VW-Norm 504 00 erfüllt, heißt das nicht automatisch, dass jede Viskosität mit dieser Freigabe für jeden Motor verwendet werden darf.


    In meinem Bordbuch ist ausdrücklich 0W-30 angegeben! und daran würde ich mich gerade während der Garantiezeit auch halten. Es gibt zwar beispielsweise auch 5W-30 mit VW 504 00, aber die gleiche VW-Freigabe bedeutet nicht automatisch, dass man die vom Hersteller für den jeweiligen Motor vorgegebene Viskosität einfach ignorieren kann.


    Spätestens bei einem größeren Motorschaden kann das relevant werden. Dann wird im Zweifelsfall auch das verwendete Öl bzw. eine Ölprobe untersucht. Wenn sich dabei herausstellt, dass nicht das für das Fahrzeug vorgeschriebene Öl verwendet wurde, hat man bei Garantie- oder Kulanzansprüchen schnell eine unnötige Diskussion.


    Deshalb: Nicht nur auf „VW 504 00“ auf dem Kanister schauen, sondern auch darauf, was für den konkreten Motor im Bordbuch vorgeschrieben ist. Wenn dort 0W-30 steht, würde ich auch 0W-30 fahren.

    Eckdaten:

    Fahrwerk: KW V3

    Domstreben HA & VA

    K-Sport 6-Kolben-380 × 32 mm Bremsanlage mit EBC-Y-Belägen

    Es muss mindestens 19 Zoll sein, aufgrund der Bremsanlage.


    Der Yokohama A052 klingt interessant, vor allem weil er laut deiner Aussage nicht lange braucht, um auf Temperatur zu kommen. Preislich ist er mit ca. 165 € netto auch nicht wirklich teuer.

    Pirelli ist für mich gestorben, egal ob Arteon oder Audi ich war bisher immer unzufrieden.


    Der Cup 2 war eigentlich mein erster Gedanke. Wenn ich mir aber das Profil vom A052 ansehe, schreit der Reifen förmlich nach Attacke. Da darf dann allerdings kein Platzregen kommen. :D

    Servus


    ich hab mir jetzt tatsächlich einen kleinen Sonntagsflitzer gegönnt Opel GT 2.0 Turbo aufgebohrt auf 330 Ps & 490NM.

    Der soll wirklich nur bei schönem Wetter für ein bisschen Spaß auf der Landstraße rausgeholt werden. Nässe und Alltagseigenschaften spielen also absolut keine Rolle. Wichtig ist mir eigentlich nur, dass der Reifen trocken richtig gut funktioniert und zum Auto bzw. zum Fahrspaß passt.



    Jetzt die Frage an die Reifen-Fraktion die auch ein paar Sonntags Flitzer haben hier Was würdet ihr auf dem GT fahren?


    Gerne auch etwas in Richtung sportlicher Semi-Slick, wenn das für so ein Auto Sinn macht. Preis ist erstmal zweitrangig mir geht's hauptsächlich um Grip und Fahrverhalten bei trockener Straße.


    Serie ist der Wagen relativ neutral in Kurven und lässt sich auch schön zügig bewegen. Durch die Leistungssteigerung steigt natürlich auch das Risiko, dass das Heck beim entsprechenden Lastwechsel bzw. bei zu viel Leistung eher mal mitkommt.

    Vom Vorbesitzer sind aktuell Pirelli P Zerodrauf. Die taugen mir beim zügigen Fahren in Kurven allerdings überhaupt nicht. Mir fehlt einfach das Feedback vom Reifen und wenn die Haftung abreißt, passiert das für mein Gefühl ziemlich abrupt.

    Ich hätte deshalb gerne einen Reifen, der mehr Rückmeldung gibt und den Grenzbereich besser ankündigt, bevor er die Haftung verliert. Also lieber ein Reifen, okay, jetzt wird's langsam kritisch, anstatt dass er plötzlich einfach weg ist.


    Nässe ist für mich eigentlich völlig nebensächlich, da der GT nur bei schönem Wetter bewegt wird.

    Dimension 245 35 19 oder 245 30 20

    Da muss ich abwinken Ich sagte Kult! Nicht Ikonisch
    und wen ein VR6 4er nicht Klut ist dann wei sich nicht was du unter der Definition verstehst?


    Ein Kultfahrzeug ist für mich nicht einfach ein altes oder teures Auto. Dazu gehört schon etwas mehr, Es muss einen gewissen Kultstatus haben, eine große Fangemeinde, einen besonderen Charakter und über Jahre hinweg begehrt sein.


    Genau das sehe ich zum Beispiel beim Golf 4 R32. Der VR6, der Sound und die besondere Stellung des R32 machen ihn für mich zu einem Kultauto.


    Beim Golf 6 R sehe ich das aktuell schon auch so zumal Handgeschaltet, der ist sicher ein geiles und für viel sogar der beste golf ever damit auch ein begehrtes Auto, aber nur weil manche Leute heute 20.000 € oder mehr dafür verlangen, macht es ihn nicht zum Kultfahrzeug.