Nun gut, danke erst mal an Zanda.
Eins muss man anmerken! Natürlich muss eine Werkstatt Geld verdienen, keine Frage, Polster bilden etc.
Aber wie man sein Geld verdient und wie man mit Kunden umgeht, entscheidet am Ende alles. Und genau da hört es bei manchen einfach auf.
Wenn man schon so „transparent“ sein will und die Teilenummern samt Listenpreis auf die Rechnung knallt (Echt Lobenswert) und dann gerade mal lächerliche 5 Prozent Rabatt gibt, anstatt eine faire, Aufschlagskalkulation zu machen dann platzt mir echt das Hemd.
(Ja wieder Netto Sry aber so steht es neunmal in Rechnungen)
Wenn ein Teil mit 458 Euro Liste (netto!) angegeben wird, was eine exakt Angabe vom Lieferanten ist ( Auch hier sehr Lobenswert), die Werkstatt das Ding aber beim Händler für ungefähr 210 Euro einkauft, dann reden wir nicht mehr von einem normalen Aufschlag.
Das ist Abkassieren auf Turbo-Level, und es zieht sich quer durch jede Position.
Was mich zusätzlich richtig aufregt:
Überall wird groß auf OEM oder OE gemacht, aber beim Steuerkettensatz nimmt man dann plötzlich das billigste Non OEM-Teil mit hohem Listenpreis, nur damit der Gewinn durch die Decke geht.
Warum nimmt man da nicht OEM, wenn man’s beim Thermostat schließlich auch gemacht hat? Die 100 Euro mehr hätte jeder Kunde bezahlt für einen ordentlichen, originalen Kettensatz.
Für ein paar € mehr hätte auch Kompetenter
die komplette Arbeit erledigt. Mit Originalteilen und zwei Jahren Garantie auf alles.
Bevor jemand sagt, dass VW angeblich viel teurer ist. Die Werkstatt hat für mein Fahrzeug, die Diagnose, den Ausbau von Motor und Getriebe, das Zerlegen und Prüfen des Zylinderkopfs, den Einbau vom neuem Motor und Getriebe sowie den Wechsel von ZMS, Kupplung und Hinterachs-Differenzial insgesamt 277 AW berechnet (3.900€).