Materialfehler Motorkolben

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    • ck-r schrieb:

      An den kisten ist rein gar nix Premium, alles Massenware. Das ist bei einem Hersteller wo der Durchschnitt 6-stellig ist halt anders.

      Allerdings habe ich noch nie für einen Ersatzwagen bezahlt.

      Kundenservice sollte meiner Meinung nach aber nicht daran gemessen werden, wie viel jemand für sein wagen zahlt/ zahlen kann!
      egal ob jemand ein Porsche GT3, ein Golf R oder ein Polo kauft, im Schdensfall sollte sich um ALLE gleich gut gekümmert werden :)
    • suffel schrieb:

      ck-r schrieb:

      An den kisten ist rein gar nix Premium, alles Massenware. Das ist bei einem Hersteller wo der Durchschnitt 6-stellig ist halt anders.

      Allerdings habe ich noch nie für einen Ersatzwagen bezahlt.
      Kundenservice sollte meiner Meinung nach aber nicht daran gemessen werden, wie viel jemand für sein wagen zahlt/ zahlen kann!
      egal ob jemand ein Porsche GT3, ein Golf R oder ein Polo kauft, im Schdensfall sollte sich um ALLE gleich gut gekümmert werden :)
      Kundenservice kostet nunmal Geld.

      Nur weil man alle 3-Jahre ein Neuwagen mit 10+X% Rabatt kauft, ist man noch lange kein guter Kunde.
      Händler bzw. Werkstätten verdienen nicht primär am Autoverkauf, sondern am Service. Wer bei seinem Händler also guten Kundenservice haben will, muss also zwischendurch auch mal ein bisschen Geld da lassen, denn nur dann kann der Händler einem einen kostenlosen Leihwagen etc. zur Verfügung stellen.

      Und das Porsche einen anderen Service bieten kann als VW, wenn man bei Porsche an jedem verkauften Auto durschnittlich 16.590€ (18%) verdient ist auch klar.
      Zum Vergleich: VW hat eine durchschnittliche Gewinnmarge von 629€ (3%) pro Fahrzeug
      Das sind noch Zahlen aus 2014 (ohne Dieselgate).

      Mal davon abgesehen, das ich nochnie Probleme mit dem Service bei VW hatte.
    • @kabael

      Natürlich kostet Kundenservice Geld, dennoch hat jeder Kunde Anspruch auf ein vernünftigen Service.
      Wenn VW seine Autos so baut, dass sie lange halten und wenige Reklamationen reinkommen, dann sparen sie Geld.

      Gehen Autos von Ihnen aber aufgrund mangelhafter Materialien, fehlerhafter Montage etc. kaputt, dann müssen sie nun mal dafür gerade stehen!
      Und wenn sie sich in so einem Fall nicht ausreichend um ihren Kunden kümmern (egal wie hoch die Kosten sind) sondern einfach nichts unternehmen bis man mit einem Anwalt droht,
      dann ist das in meinen Augen eine Sauerei.

      ich würde ja nicht mal erwarten, dass VW den Wagen volltankt oder dergleichen, aber das man in der Werkstatt freundlich aufgenommen wird, VW die Beschwerde ernst nimmt
      und sich auch wirklich um eine Problemlösung kümmert, das erwarte ich nun mal. :)

      Egal ob ich ein Auto, ein TV, ein Handy oder sonst was kaufe, das ist für mich das Minimum!
    • Leider ist nicht jeder Kunde ein Gentleman und gibt nur das in eine Kulanz-Anfrage, was
      wirklich aufgrund eines Material- oder Montagefehlers kaputt gegangen ist. Viel häufiger
      trifft man unsachgemäße Handhabung, die zum vorzeitigen Materialverschleiß führt.

      Wenn ich hier in WOB nur all die Leasingwagen sehen, die über Nacht im Freien standen
      und dann kurz nach dem Start bis in den Begrenzer beschleunigt werden, wundert mich
      nicht, dass dem Nachbesitzer der Motor um die Ohren fliegt ...

      Von daher ist es schon richtig, dass Volkswagen erst einmal prüfen möchte, ob es tatsächlich
      ein von ihnen oder doch eher vom Nutzer hervorgerufener Schaden ist.
      Gruß Prions - meinR.com Moderator

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      „Wer aufhört besser zu werden, fängt an schlechter zu sein.“
    • Prions schrieb:

      Wenn ich hier in WOB nur all die Leasingwagen sehen, die über Nacht im Freien standen
      und dann kurz nach dem Start bis in den Begrenzer beschleunigt werden, wundert mich
      nicht, dass dem Nachbesitzer der Motor um die Ohren fliegt ...
      Gleiches Spiel ist es doch meistens auch mit den Probefahrtwagen X/
      Aber dafür kann der Nachbesitzer, der davon gar nichts weiß ja nichts.
      Deswegen sehe ich VW hier auch wieder in der Pflicht sich um diesen im Schadensfall sorgsam zu kümmern :)
    • @Prions

      weil VW den Wagen mit Garantie verkauft! :)

      zudem denke ich auch das die Mitarbeiter von VW genau wissen, wie mit solchen Wagen umgegangen wird.
      Wenn sie jemanden solch ein Wagen dann als 1 A absolut mängelfreien Gebrauchtwagen mit Garantie verkaufen und der 4 Wochen später mit einem Laderschaden zurück auf den Hof rollt, dann ist es das Problem von VW.
    • Wie gesagt, es wird genau geschaut, ob es ein Schaden aus einem Material- oder
      Montage-Fehler ist, oder eben einer des Anwenders. Zweitens würde ich privat
      auch nicht einsehen, zu begleichen. Du etwa?

      Auf Garantie gehen erstere Fehler/Schäden, was auch ganz normal ist, aber eben
      auch geprüft werden muss. Nur so lassen sich die Probleme auch in der Herstellung
      beheben ...
      Gruß Prions - meinR.com Moderator

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      „Wer aufhört besser zu werden, fängt an schlechter zu sein.“
    • @Prions

      Selbst wenn es ein Material/ Montagefehler ist, hat man ja anscheinend große Probleme mit VW.
      Ist der Motor hin dann sollte VW nicht lange diskutieren und i.welche Reparaturversuche unternehmen,
      sondern einfach ein komplett neuen Motor einbauen, auf eigene Kosten und gut ist. :)

      Wenn der Schaden aufgrund des Vorbesitzers entstanden ist, dann muss trotzdem VW dafür aufkommen, denn VW hat den Wagen von dem Vorbesitzer aufgekauft, überprüft und an mich als Fahrzeug im top Zustand weiterverkauft + Garantie darauf gegeben.

      "Nur so lassen sich die Probleme auch in der Herstellung
      beheben ..."

      Den Satz finde ich amüsant, da muss ich an Audi und die RS3/ TTRS Bremsenprobleme denken ^^

      Ich habe den Eindruck bei vielen Herstellern ist es zum Motto geworden "absichtlich schlechte Qualität verbauen (weil billig) anschließenden Reklamationen erstmal vehement abblocken/ sich quer stellen und wenn mit dem Anwalt gedroht wird provisorische Reparaturarbeiten leisten, die das Problem nicht beheben aber wieder Hauptsache billig sind"
    • @ck-r

      das freut mich, ich will ja auch nicht alle über einen Kamm scheren! :)

      leider sind meine Erfahrungen wenn VW und Audi etwas auf Garantie machen sollen er negativ :(

      das was repariert wurde, wurde mangelhaft gemacht, manche Dinge wurden trotz Reparaturauftrag einfach gar nicht gemacht (sogar bei 2. "Versuch" der Nacharbeit) und bei Audi wurde sich trotz Garantie und der Bestätigung von Audi, dass der Fehler zu 100% auf ihr Versagen zurückzuführen ist, sich geweigert die Kosten zu übernehmen.

      Leider lässt einen sowas etwas negativer denken :/
    • Na ja, „neuer Motor rein und gut“ ist vielleicht etwas viel gewollt!?
      Wenn Du als Beispiel 'zig tausend Kilometer ohne Öl unterwegs bist,
      würde ich Dir auch keinen neuen Motor spendieren. Wenn Dir aber
      aufgrund eines Materialfehlers der Kolben bricht, sollte ein neuer
      Motor fällig sein. Da bin ich ganz bei Dir.

      Auch bei VW wachsen Motoren nicht auf den Bäumen. Dass man da
      versucht, möglichst kostengünstig aus der Sache zu kommen, ist für
      mich mehr als verständlich. Zumal VW beim Leasingrückläufer nun
      auch nicht in den Motor schaut.

      Es ist und bleibt ein gebrauchtes Fahrzeug. Da muss man damit leben
      (können), dass der Vorbesitzer es nicht immer pfleglich behandelt hat.
      Daher ist der Wagen ja auch um einige Scheine günstiger, als ein Neu-
      wagen.
      Gruß Prions - meinR.com Moderator

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    • Der B-Corsa meiner Frau war so genügsam, dass als mal die Ölkontroll-Leuchte
      anging und ich nachschaute, zu meiner Frau sagen konnte: „Am Öl kann es nicht
      liegen – ist keines drin!“ :thumbsup:
      Gruß Prions - meinR.com Moderator

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      „Wer aufhört besser zu werden, fängt an schlechter zu sein.“
    • Kurze Zwischenmeldung: Motor ist geöffnet, Kolben von Zylinder 4 einmal komplett rundherum gebrochen, bis in die Bolzenbohrung. Der Meister des Motoreninstandsetzers kannte das Thema schon, "ist eine Krankheit bei diesem Motor", auch bei Serienmotoren ohne Tuning.
      Morgen bekomme ich Bilder, stelle ich dann mal ein.
      Rest des Motors noch soweit o.k., Bohrung des Zylinders um 3/100mm oval.

      So... was jetzt tun...
      Eigentlich habe ich 3 Alternativen:

      1) Luxus-Sanierung: Mahle-Kolben, IE-Pleuel, Ventilfedern etc. rein, dann TTE525 drauf und satt Leistung machen lassen; allerdings hat der Rest der Karre ja auch schon 100.000 km runter; heißt also: die Kiste fahren bis der Wertverlust der Luxussanierung einigermaßen erträglich ist und dann weg an einen Liebhaber / jungen Heizer mit beschränkter Kohle

      2) Vernunft-Lösung: Nur Mahle-Kolben und IE-Pleuel rein, vielleicht noch Ventilfedern, dann aber Schluss und weiter mit so um die 400 PS bis zum Frühjahr rumfahren, dann mit ja wirklich gesundem Motor und auch noch lange haltbarem Motor verkloppen.

      3) Der Meister des Instandsetzers meinte, man könnte auch nur einen neuen Serienkolben einbauen, Motor zu und etwas pioano durch die Gegend fahren. Dann im Frühjahr weg damit.

      Was meint ihr? Was würdet Ihr tun?

      Im Hinterkopf klopft bei mir immer ein Lotus Exige S Sport an...., und als Vernunftauto dazu einen Focus 1.0l Ecoboost Turnier mit Vollausstattung....