Der Rallye-Corner!

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    • Tour de Corse 2019

      Interessantes Detail am Rande:
      Bei der Tour de Corse wurde mit einer sehr Hecklastigen Kraftverteilung gefahren, insbesondere bei Citroen und Toyota.
      Hier wurden diesbezüglich 72 Prozent für die Hinterachse, und dementsprechend 28 Prozent für die Vorderachse angegeben.
      Die Autos von Hyundai und Ford sollen um ein paar Prozentpunkte weniger Hecklastig ausgelegt sein.

      Und dennoch klagte Sebastien Ogier, insbesondere am ersten Tag über Untersteuern an seinen Wagen.
      Eine noch größere Baustelle hatte Sebastien Loeb zu bewältigen.
      Der Namensvetter von Ogier fing sich gleich auf SP1 einen Aufhängungsschaden ein, der im rund zwei Minuten kostete.

      Fast schon eine Galavorstellung war die Fahrt von Ford-M Sport Pilot Elfyn Evans.
      Er eröffnete die Rallye gleich mal mit einer Bestzeit.
      Rutschte zwar zwischendurch immer wieder mal auf Rang zwei ab,
      hatte aber dennoch vor der Allerletzten Wertungsprüfung,
      einen relativ komfortablen Vorsprung von 11, 5 Sekunden auf Thierry Neuville.

      Der zweite WRC-Sieg, der noch relativ jungen Karriere von Evans stand Quasi vor der Tür.
      Doch dann, auf der letzten SP: ein Reifenplatzer!
      Elfyn Evans verliert auf dieser Rallyeabschießenden Prüfung rund eineinhalb Minuten,
      und fällt auf Gesamtrang Drei, hinter Neuville und Ogier zurück.

      Sebastien Ogier seinerseits, hat einmal mehr das beinahe Unmögliche, möglich gemacht.
      Im weiten Verlauf der Rallye im Mittelfeld, auf den Rängen fünf bis acht platziert,
      erreichte er zu guter Letzt (auch aus dem Pech anderer resultierend) noch den zweiten Gesamtrang.

      Gewonnen hat die Tour de Corse 2019, wie gesagt, Thierry Neuville.
      Der Belgier übernimmt zudem von Ott Tänak die WM Führung.
      Ott Tänak der nach der zehnten Wertungsprüfung knapp vor Elfyn Evans lag, hatte auf der elften SP einen Reifenschaden, und rutschte auf Rang sechs ab.
      Sebastien Loeb fuhr als Gesamtachter über die Ziellinie.

      Endergebnis

      1. Thierry Neuville…………… 3:22:59 Stunden - Hyundai i20 WRC
      2. Sebastien Ogier……….….….+40,3 Sekunden - Citroen C3 WRC
      3. Elfyn Evans……………………+1:06,6 Minuten - Ford Fiesta WRC
      4. Dani Sordo…………..………+1:18,4 Minuten – Hyundai i20 WRC
      5. Teemu Suninen………..….+1:24,6 Minuten – Ford Fiesta WRC

      WM-Wertung

      1. Thierry Neuville:………….. 82 Punkte
      2. Sebastien Ogier: …………..80 Punkte
      3. Ott Tänak:……………………..77 Punkte
      4. Elfyn Evans…………..……...43 Punkte
      5. Kris Meeke…………..……....42 Punkte

      "Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden,
      was wir erleben, macht unser Schicksal aus"

      Marie von Ebner-Eschenbach
    • Neu

      Verspätet aber doch, möchte ich ein paar Worte über die Wechsellandrallye verlieren, die vor rund 10 Tagen stattfand (3. + 4. Mai).
      Der Sieg ging an Hermann Neubauer.
      Gemeinsam mit Copilotin Christina Ettel gewann er 16 der 17 Sonderprüfungen.
      Die Wechsellandrallye die im Wechselgebiet :) stattfindet,
      welches sich von Niederösterreich über das (1743 m hohe) Wechselgebirge, bis in die Steiermark erstreckt,
      war der vierte zur österreichischen Rallyestaatsmeisterschaft zählende Lauf.
      Für nicht Ortskundige: das Wechselgebiet liegt etwa 100 Kilometer südlich von Wien.

      Hermann Neubauer der es gewohnt ist auf die Ansagen von Bernhard Ettel zu hören,
      lies sich bei der Wechsellandrallye 2019 von Christina Ettel durch die Sonderprüfungen navigieren.
      Bernhard Ettel der mit Christina verheiratet ist, war bei einem Zeitgleich mit der Wechsellandrallye stattfindenden ERC-Lauf im Einsatz.

      Neubauer/Ettel haben die Rallye schlicht dominiert.
      Einzig, Jännerrallyesieger Julian Wagner, konnte Neubauer noch so halbwegs folgen, allen voran zu Beginn der Rallye.
      Am Ende waren es dann aber doch rund 1:15 Minuten, auf den sich der Rückstand von Julian Wagner/Anne Katharina Stein summierte.
      Dritter wurde Günther Knobloch mit Copilot Jürgen Rausch.
      Der Drittplatzierte Knobloch, ebenso wie der Gesamtzweite Julian Wagner, in einem Skoda Fabia R5.
      Neubauer/Ettel in einem von ZM Racing eingesetzten Ford Fiesta R5.

      Ein fast schon dramatisches Ende nahm die Fahrt des dominierenden der 2WD Klasse Luca Waldherr.
      Waldherr der bis zur 15. Sonderprüfung alle (2WD) Bestzeiten fuhr, rutschte auf der 16. SP ins aus.
      Der Pilot des Ford Fiesta R2 muss aufgeben, Sieger der 2WD Klasse wird Andreas Kainer in einem Opel Corsa OPC.

      In der Meisterschaft bleibt der zweitplatzierte der Wechsellandrallye Julian Wagner,
      mit jetzt gesamt 89 Punkten, knapp vor Hermann Neubauer (83 Punkte).

      Ein Dankeschön für die optische Zusammenfassung von >werace.TV<

      "Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden,
      was wir erleben, macht unser Schicksal aus"

      Marie von Ebner-Eschenbach