Der Rallye-Corner!

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    • Ja, das sind schon ganz spezielle "Maschinen".
      Gut mit der Beschleunigung hält man vielleicht mit einem sehr gut gemachten Golf "R" noch so halbwegs mit, wenngleich vermutlich auch nicht vom Stand weg.
      Aber der Grip beim Anbremsen und auch in Kurven ist denke ich mal "unerreicht" :rolleyes:
      "Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden,
      was wir erleben, macht unser Schicksal aus"

      Marie von Ebner-Eschenbach
    • Einer der beiden VW Werks Trucks, die wir heute auf der Brennerautobahn in Italien überholt hatten, werden wohl am Weg zur Fähre nach ANCONA oder BARI sein, da der nächste Lauf am 31.5. in Griechenland startet :woot:

      bilder-hochladen.net/files/j73u-3d-5ef0-jpg.html

      oeli
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      ab 21.11.14 PORSCHE Cayenne Diesel II - 21 Zoll Turbo II + Luftfederung

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      oeli´s "R"

      verkauft am 02.12.2014
    • Sol ist es Stefan, laut Walter Röhrl braucht man heute nicht mehr fahren zu können :dos:
      Walter Röhrls Aussage ist, das heut zu Tage der jenige eine Rally gewinnt, der am meisten riskiert.
      Ich muss sagen ich bin kein Rennfahrer, und weiß daher nicht ob ich da dem guten alten Walter ins „Wort fallen“ darf, aber ich finde schon das er es sich da ein wenig leicht macht.

      Meine Meinung:
      Als erstes was man braucht um Erfolg im Rallyesport zu haben ist ein konkurrenzfähiges und vor allem zuverlässiges Auto, das ist einmal die Grundvoraussetzung.
      Als nächstes und eigentlich müsste das an erster Stelle stehen, ist ein Ausnahmekönner als Fahrer, und natürlich darf hier auch der Beifahrer nicht unerwähnt bleiben.
      Und erst als drittes kommt meiner Ansicht nach das Risiko.
      Natürlich kann man sich das eine oder anderer mal einen Vorteil verschaffen, wenn es recht knapp her geht, und man mal etwas mehr riskiert.

      Aber bei allem Respekt gegenüber einem Matthew Wilson oder einem Manfred Stohl, selbst wenn diese beiden Herren mit „letzten“ Risiko unterwegs sind, dürften sie nicht ansatzweise an die Zeiten eines Sebastien Loeb heran kommen.

      Und wenn man zudem das Auto ständig „überfährt“, bzw. ständig übertriebene Risiken eingeht, wird man langfristig kein Land sehen, weil das langfristig nicht gut geht.
      Und abgerechnet wird am Ende der Saison, und dann ist nicht derjenige Weltmeister der am öftesten gewonnen hat, sondern der der am meisten Punkte hat!

      Und Walter Röhrl sieht sich selbst als den besten Rallyefahrer aller Zeiten.

      Sebastien Loeb hingegen sieht er lediglich als (ich zitiere) „den Prototypen eines Weltmeister“.
      Nochmal ich bin Quasi Außenstehender, und kann den beiden Herren nicht mal ansatzweise das Wasser reichen, und das ist noch vorsichtig ausgedrückt.
      Aber jemand der (meines Wissens nach) alle Rekorde in der WRC pulverisiert hat, als Prototypen eines Weltmeisters zu bezeichnen finde ich schon recht Keck.

      Seb Loeb: Die meisten WRC Siege, die meisten WRC Titel, Jede Rallye bei der er teilgenommen hat zumindest einmal gewonnen, auf Korsika vor einigen Jahren hat er mal das Kunststück geschafft, alle Wertungsprüfungen einer Rally zu gewinnen, um nur einige seiner Rekorde zu nennen.

      Loeb gegen Röhrl, beide im selben Auto auf derselben Strecke, und beide am Hoch ihrer Zeit, so einen Vergleich wird es nie geben, und somit wird die Frage wer nun wirklich der beste Rallyefahrer aller Zeiten ist, wohl nie restlos geklärt werden können.
      Das ein WRC um einiges einfacher zu fahren ist, als ein Gruppe B Monster, wird allerdings sicherlich stimmen.
      Und da heute das Reglement so eng gestrickt ist, müsste ja eigentlich dafür sprechen, dass es heute mehr auf die Fahrer ankommt als früher.

      Wenn es bei den Autos der Top Teams kaum mehr einen Unterschiede gibt, weil die Technik der Autos an „500 Ecken“ begrenzt ist, wo soll es dann noch einen Unterschied geben, wenn nicht beim Fahrer?
      Bei der Gruppe B, war das Reglement einfach: Vier Räder, ein Verbrennungsmotor und ein Lenkrad, Ende!
      Vielleicht ein wenig übertrieben, aber so ähnlich :ahahaha:
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      Marie von Ebner-Eschenbach
    • Dem gibts grundsätzlich nichts hinzuzufügen, ich fand die Aussagen vom Walter Röhrl auch schon immer recht eigenartig bzw. sehr arrogant.

      Beispiele:
      Frauen gehören hinter den Herd und nicht hinter das Lenkrad. Gemeint war natürlich Madmauselle Michelle Mouton, die auch im Gruppe B AUDI QATTRO fuhr.
      Hätte sich Michelle Mouton nicht beim letzten Lauf zur Rallye WM 1982 an der Elfenbeinküste überschlagen, wäre SIe- und nicht Walter Röhrl Weltmeister(in) geworden.

      Weiters hat Röhrl einmal gesagt, er dachte eigentlich, im normalen Strassenverkehr nie einen Unfall haben zu können. AHA! find ich schon ganz gewagt die Aussage. In weiterer Folge kam dann aber heraus, er meinte auch die Unfälle verhindern zu können die ein anderer Ihm zufügen könnte, also er würde sozusagen jedem Gegner noch rechtzeitig ausweichen könnnen.
      Hat Ihn dann doch so einer "abgeschossen", ausgerechnet als er in einem geliehenen Porsche von einem bekannten unterwegs war.

      Solche und ähnliche Aussagen kamen von Ihm am laufenden Band.

      Röhrl war/ist sicher TOP keine Frage, man kann sich aber auch überschätzen :unsure:

      Jede Zeit hat "IHREN" Fahrer. Wie ich schon einmal geschrieben hatte, wäre LOEB wohl heuer zum 10. Mal in Folge Weltmeister geworden, wenn er öfters gefahren wäre.

      Um ein Top Fahrer zu sein, braucht es zumindest auch einmal Talent, das muss einem in die Wiege gelegt sein.

      Viele sagen der "beste" und "kompletteste" Fahrer war Stirling Moss, der erfolgreichste Fahrer, der nie Weltmeister wurde.

      Er gewann die MILLE MIGLIA (1000 Meilen, also mehr als 1600 KM) auf öffentlichen ungesperrten Strassen 1955 mit einem Schnitt von 157 KM/h :verwirrt:

      de.wikipedia.org/wiki/Mille_Miglia

      oeli
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    • Auf die Aussagen vom Walter hab ich ehrlich gesagt nie viel gegeben, da kann das noch so oft irgendwo zitiert werden und er noch so ein Top-Fahrer gewesen sein.
      Allein über das oft verwendete Zitat mit der "Notlösung der 2 angetriebenen Räder" muss ich immer wieder schmunzeln.
      Kaum im Audi quattro gesessen, sind die Erfolge auf Fiat, Opel und Lancia (alle heckgetrieben) anscheinend bedeutungslos.
      Wobei man dazusagen muss, dass er ja deutlich erfolgreicher war, BEVOR er zu Audi kam.

      Respekt vor seinen Erfolgen, aber mit seiner Art komme ich irgendwie nicht so klar...
      Gruß Stefan - meinR.com Super Moderator

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fox906bg ()

    • Überlegener Sieg von Ogier in Finnland!

      Sehr gut gefahren allerdings ist auch Thierry Neuville, der im Privat eingesetzten M-Sport Fiesta gesamt Zweiter wurde, und jetzt in der WM Punktegleich mit VW-Werksfahrer Latvala an zweiter Stelle steht.
      Aber zurück zu Ogier, dem mit mittlerweile 90 Punkten Vorsprung auf die zweit platzierten Latvalla und Neuville, der Titel nun wirklich nur mehr theoretisch zu nehmen ist.

      Nicht viel zu Jubeln hatte Jari matti latvala im zweiten von Volkswagen eingesetzten Polo, der bereits auf SP2 nach einen kleinen Ausrutscher alles Siegeschancen begraben musste.

      Wenig zu lachen hatten auch die Werksfahrer von Citroen, Hirvonen der zwar „immerhin“ vierter wurde, aber aufgrund eines Rückstandes von rund 1.20 Minute und einiger Fahrfehlern dürfte der Finne dennoch nicht allzuviel Freude mit dem Ergebnis haben.
      Noch schlechter ging es Dani Sordo im zweiten DS3, ihm fehlten am Ende sogar über 6 Minuten auf Sebastien Ogier.

      Nicht auszuschließen das Sebasteien Ogier bereits bei der "Deutschland" in drei Wochen den Sack zu macht, und das vier Läufe vor Saisonende!
      Allerdings müsste Ogier dann "fast" schon gewinnen, während Latvalle und Neuville kaum was an Punkten holen dürften.
      Aber auch wenn es in Deutschland nicht gelingt, dürfte spätenstens beim Lauf in Australien der Franzose seinen ersten Titel fixieren.
      Etwas länger gedulden müssen sich "Volkswagler" mit dem Markentitel, allerdings auch hier scheinen die Weichen gestellt zu sein.



      Hier das offizielle Ergeniss der ersten 10

      1. Sebastien Ogier VW ........2:43:10.4
      2. Thierry Neuville M-Sport Ford +36.6
      3. Mads Östberg M-Sport Ford ..+57.6
      4. Mikko Hirvonen Citroen ......+1:21.6
      5. Dani Sordo Citroen .............+6:08.5
      6. Novikov/Minor M-Sport Ford +8:39.7
      7. Jari Ketomaa Ford R5 .......+11:19.2
      8. P.-G. Andersson Ford .......+11:41.5
      9. Robert Kubica Citroen RRC+12:48.1
      10. Andreas Mikkelsen VW ...+13:42.0

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      Marie von Ebner-Eschenbach
    • Ich hau' mal folgendes mit hier rein...

      Gestern einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen :thumbup:

      Vorgeschichte: Wie alle 2 Jahre steht bei ein paar Leuten von uns die IAA auf dem Pflichtprogramm. Dieses Jahr sollte die Fahrt dahin aber definitiv nicht am Wochenende erfolgen, da man vor Menschenmassen ansonsten nicht wirklich viel sieht (naja, viel besser war es gestern auch nicht).
      Jedenfalls soweit alle Hallen durchforstet, die letzten 2 waren dann Audi & VW. Bei VW etwa um 16.15h reingegangen und 7er R, R Cabrio etc. unter die Lupe genommen. An der Wandreklame & auf umherliegenden Flyern war dann folgendes drauf zu sehen:




      Wow, ...ist ja heute und das ganze auch noch in ein paar Minuten :ahahaha:

      Genau genommen schon um halb 5 legte am Mikrofon jemand los, von dem mir die Stimme auch bekannt vorkam.
      Also vor in Richtung der Moderation, und dort war es Patrick Simon (Rennfahrer/Moderator Sport1, Kabel1).

      Im gleichen Atemzug kamen dann Ogier/Ingrassia & Latvala/Anttila auf die Bühne!
      Wahnsinn! Am Vorabend hatte ich noch die Zusammenfassung von der Rallye Australien auf ServusTV geschaut & nun steht u.a. der zukünftige WRC Champion 2013 und der Rest der 'Bande' live vor mir...





      Mit meiner Wenigkeit:













      Diese 2 waren auch mit im Geschehen :cool:




      Hatte also definitiv eine unvergessliche IAA 2013!
      ... Gruss, Thomas ...
    • Richtig Spannung dürfte bei der WRC, am kommenden Wochenende, beim Lauf in Frankreich aufkommen :)
      Zum einen hat dort Sebastien Loeb seinen letzten geplanten Auftritt, zum anderen ist das seine Heimrally bei der er bisher fast immer ganz groß aufgeigen hat können.

      ABER: Die „Frankreich“ ist auch der „Heimlauf“ eines gewissen Sebastien Ogier :sarcastic:

      Und dieser Sebastien Ogier befindet sich momentan in absoluter Hochform, vielleicht sogar am Höhepunkt seiner Karriere.
      Und dieser Sebastien Ogier würde es vermutlich nur allzu gerne sehen, seinen Landsmann vor heimischem Publikum zu blamieren
      Um diese Dramatik zu „verschärfen“ muss man noch an fügen, das beide Fahrer (Ogier wie auch Loeb) nicht viel zu verlieren haben.
      Denn Ogier steht ja jetzt schon quasi als Weltmeister fest, und Loeb ist in dem Sinne sowieso nicht mehr mit dabei.
      Und auch seitens Volkswagen, hat Ogier „freie Fahrt“, und braucht nicht auf „Sicherheit“ in Hinblick auf die Herstellerwertung fahren, wenn gleich ihm die vermutlich eh kaum interessiert hätte :)

      Ich hoffe jedenfalls das Loeb und auch Ogier ohne Probleme durchfahren können, denn dann darf man sich auf einen Kampf bis aufs Messer freuen, deren Ausgang ungewiss ist.
      Loeb hat zwar seit einigen Monaten an keinem WRC Lauf mehr Teilgenommen, und Ogier fährt meines Erachtens nach bereits auf Augenhöhe mit Loeb, aber nichts desto trotz muss sich denke ich, Ogier gut strecken, möchte er Loeb bei dieser Veranstaltung in die Schranken weißen, aber man wird sehen…

      Gruß gordon
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      Marie von Ebner-Eschenbach
    • Zusammenfassung, der vielleicht spannendsten Rally der Saison 2013

      Auf Prüfung 1 (dem Shakedown) übernahm Dani Sordo die Führung bei der Rally France.

      Die Prüfungen 2-4 konnte Sebastien Loeb für sich entscheiden.
      Aufgrund der knappen Zeitabstände zu den anderen Piloten konnte Sebastien Loeb aber erst auf Prüfung 4 die Gesamtführung übernehmen.
      Allerdings vertute sich am Nachmittag des ersten Tages Citroen mit der Reifenwahl, und ein auch bis dahin ausgezeichnet gefahrener Thierry Neuville konnte dem Rekordweltmeister bereits auf Prüfung 6 die Führung abjagen.
      Sebastien Ogier lag zu diesem Zeitpunkt mit bereits knapp 25 Sekunden Rückstand nur auf Platz 5.

      Auf den folgenden Prüfungen verloren Loeb, aber auch seine Konkurrenten weiter etwas Boden auf den nach wie vor ausgezeichnet fahrenden Thierry Neuville.
      Auf Prüfung 10 lag dieser mit rund 13 Sekunden Vorsprung auf Jari Mati Latvala nach wie vor auf Platz 1.
      Dann jedoch Prüfung 11 ein Reifenschaden am Fiesta von Neuville, der aus einem Dreher zuvor resultierte, kostete dem Franzosen die Führung.
      Am Ende von Prüfung 11 fand sich Neuville mit einem Rückstand von über einer Minute auf den jetzt Führenden Dani Sordo auf Platz 5 wieder.
      Die ersten fünf (Sordo,Latvala, Loeb und Ogier) jetzt innerhalb von gut 5 Sekunden.
      Auf Prüfung 14 übernahm Latvala die Führung von Sordo, dieser hat jetzt 0,4 Sekunden Rückstand (eine Krimi ist ein Dreck dagegen).
      Loeb jetzt knapp hinter Ogier (an 4.er Stelle) mit exakt 5 Sekunden Rückstand auf den Führenden Latvala.

      Dann die alles entscheidende WP 15, Loeb kommt auf der nassen Fahrbahn in einer Rechtskurve von der Straße ab, und überschlägt sich in einen Graben.

      Er wie auch sein Co. Daniel Elena bleiben zwar unverletzt, ein Weiterfahren aber unmöglich, und dem Traum vom großen Abschiedssieg somit ein jähes Ende gesetzt.
      Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen kann Ogier in dieser Prüfung 15 nochmals nachlegen, nimmt dem Führenden Dani Sordo über 8 Sekunden, und somit auch die Führung ab.
      Sebastien Ogier somit jetzt von Platz 3 auf Platz 1 vorgerückt, mit 7,3 Sekunden Vorsprung auf Sordo.
      Auf den verbleibenden 5 Prüfungen hat es im Spitzenfeld keine Positionswechsel mehr gegeben, und Ogier beendete somit die Rally de France als Sieger, „der ersten Stunde“.

      Der große Gewinner bei dieser Rally ist natürlich zweifelsohne Sebastien Ogier.
      Nicht nur das er bei diesem Lauf seinen ersten Titel fixiert hat, hat er seinen großen Rivalen Sebastien Loeb vor heimischen Publikum in die Schranken gewiesen, und kann sich jetzt getrost als würdiger Nachfolger feiern lassen.
      Ganz anders sieht es bei Loeb aus, er muss seine WRC Karriere mit einem „Totalschaden“ beenden, und hat keine Möglichkeit mehr das wieder „gut zu machen“.
      Auch nicht zu vergessen, da Loeb im Team von Citroen für die Herstellerwertung für diesen Lauf nominiert wurde, fehlen dem Team jetzt auch wichtige Punkte auf den Herstellertitel, der jetzt wohl für die Doppelwinkler auch kaum mehr zu holen sein dürfte.

      Auch noch erwähnen möchte ich ein paar weitere Fahrer die im Schatten um Dramen die um Ogier und Loeb abliefen, hervorragend gefahren sind.
      Das ist zum einem Dani Sordo, der mit einem sehr starken zweiten Platz bewiesen hat, das sein Sieg in Deutschland keine Eintagsfliege gewesen ist.
      Das ist zum anderen Thierry Neuville, der einmal mehr gezeigt hat, das er das Zeug zum zukünftigen Weltmeister hat.
      Und dann wäre da noch Jari Mati Latvala, der bewiesen hat, dass er auch auf Asphalt (für einen Skandinavier eher außergewöhnlich) um den Sieg mit kämpfen kann

      Hier das Resultat, die ersten 10


      1. S.Ogier 2:53:07,6
      2. D.Sordo + 12,2
      3. J.Latvala + 19,5
      4. T.Neuville + 1:14,1
      5. E.Novikov + 3:10,9
      6. M.Hirvonen + 3:37,7
      7. A.Mikkelsen +4:04,2
      8. M.Ostberg +4:35,2
      9. R.Kubica +9:31,4
      10. R.Dumas +11:55,8
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      Marie von Ebner-Eschenbach
    • Volkswagen hat sich mit einem Doppelsieg beim vorletzten Lauf der Saison in Spanien nun auch den Markenweltmeistertitel gesichert.
      Und Sebastien Ogier hat einmal mehr bewiesen, das er es ist den es zu schlagen gibt.
      Der Franzose hatte auf SP1 die Führung übernommen, musste sie dann aber auf SP6 aufgrund eines Reifenschadens wieder abgeben.
      Womit er sich mit knapp 47 Sekunden Rückstand auf Platz 6 wiederfand.

      Allerdings wurde am dritten und letzten Tag, dem Sonntag auf Schotter gefahren, und da hier die Startreihenfolge entsprechend der Gesamtplazierung ist, hielt sich die Dramatik letztendlich in Grenzen.
      Ogier konnte den dritten Tag aus Startplatz vier in Angriff nehmen, wobei bereits eine gewisse "Spur" von den drei vor ihm startenden Piloten frei gewesen ist.

      Ogier nutzte die Gunst der Stunde und brannte ein regelrechtes Bestzeitenfeuerwerk ab.
      Und als dann auch noch Dani Sordo aufgrund eines Ausrutschers aufgeben musste, und Jari matti latvala mit Flammen aus dem Motorraum seines Polos zu kämpfen hatte, war der Sieg für Ogier im Prinzip nur mehr Formsache.
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      Marie von Ebner-Eschenbach

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gordon shumway ()

    • Neue Fahrzeugklasse im Rallyesport!

      Nach den eher nicht mehr zeitgemäßen, und zudem relativ teuren S2000 Autos, sind jetzt die „R5“ Fahrzeuge an der Reihe.
      Diese Fahrzeuge besitzen einen 1600er Turbomotor, und leisten etwa 290 PS.
      Das Mindestgewicht beträgt 1200 kg.
      Die Kraftübertragung erfolgt über einen mitteldifferentiallosen Allradantrieb, der aber über ein Handbremsentkoppelungssystem am Hinterachsdifferential verfügt, damit der Einsatz der Handbremse, als „Lenkhilfe“ weiter gewährleistet wird.
      Mit der Standardübersetzung läuft der Wagen 173 km/h.
      Was angesichts der Leistung von 290 PS, selbst für „Rallyeverhältnisse“ schon eher kurz ist, wenngleich die Endübersetzung je nach Anforderung geändert werden kann.

      Diese Fahrzeuge bieten wie ich das sehe, das vielleicht beste Preis/Leistungsverhältnis, für den professionellen Einsatz!
      Die FIA definiert den maximalen Preis eines R5 Renners mit 180.000 Euro (netto).
      Für einen S2000 Renner kann man grob das Doppelte kalkulieren, für ein WRC reicht selbst die 3fache Summe kaum aus.
      Möglich wird dies durch das vorschreiben ganz spezifischer Bauteile (Gewicht, Ausführung, Abmessungen etc.).
      Auch stammen bei diesen Autos, die Teile vorwiegend aus dem Serienbau.

      Beispielsweise der Ladeluftkühler des Ford Fiesta R5 soll aus dem Audi V6 stammen, fast schon ein wenig kurios.

      Am ersten Blick scheint der Unterschiede von R5 zu WRC nicht allzu groß zu sein, das beide im Prinzip dieselbe Basis haben.
      Die Würze liegt hier aber wie so oft im Detail, und das summiert sich.
      Während ein WRC etwas mehr Leistung und Drehmoment auf die Rolle bringt, werden dort auch kaum Serienteile verwendet, und der technische Aufwand im Allgemein ist deutlich höher!
      Alles ist einfach hochwertiger, und auch Standfester, angefangen von der Bremsanlage bis hin zum Turbo.
      Gerade bei langen Wertungsprüfungen von über 40 km können die R5 Renner, so Malcom Wilson thermisch schon mal an die Grenze der Belastbarkeit kommen.

      Was vielleicht auch noch interessant ist, sind die „Running costs“, sprich die Kosten die ein Rallyeauto je gefahren Kilometer im Einsatz verursacht.
      Beim R5 sind es 50 Euro je Kilometer, beim S2000 sind es 60 Euro, und beim WRC spricht man von 90 Euro je gefahrenen Kilometer.
      Zum Vergleich ein R2 Fahrzeug (1600 ccm Saugmotor, Vorderrad, Seriennah) verursacht gerade mal 12 Euro an Kosten je gefahrenen Kilometer

      Und zu guter Letzt, ein Golf R schlägt mit gerade mal 1 Euro je gefahrenen Kilometer zu Buche, ist natürlich nur ein grober Richtwert, verglichen zu einem Rallyeboliden, aber fast schon ein Schnäppchen.

      Quelle: rallyemagazin.de
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      Marie von Ebner-Eschenbach
    • Ja, die R5 dürften noch recht interessant werden!
      IMHO eine sehr gute Idee, ein vergleichsweise günstiges Auto zuzulassen, welches aber dennoch in hohem Maße wettbewerbsfähig ist.
      Vermutlich wird die Einführung der R5-Klasse vor allem jungen Fahrern zugute kommen, was ein sehr guter Schritt in Richtung Nachwuchsförderung ist. :)
      Gruß Stefan - meinR.com Super Moderator

      2018er Golf 7 R Variant Facelift in Indiumgrau

      Audi TTS Clubsport
    • Kubica fuhr in der WRC2 Klasse mit einem Citroen DS3 RRC, das ist ein S2000 Auto mit einem 1600er Turbomotor, hat aber dennoch etwas weniger Leistung als ein WRC, welches ja ebenfalls über einen 1600er Turbo verfügt, zudem ist beim RRC der allgemeine technische Aufwand geringer als bei einem WRC.
      Die neuen R5 Fahrzeuge sind daher unterhalb von S2000, unterhalb von RRC, und natürlich auch unterhalb der WRC´s angesiedelt, zumindest was den technischen Aufwand betrifft.

      Welche gefahrene Zeiten mit einem R5 im verhältniss zu einen S2000 oder RRC möglich sind, kann ich so auch nicht sagen.
      Auch weiß ich nicht genau ob es dann eine R5, eine RRC, eine WRC und eine S2000er Klasse gibt, oder ob dann RRC und S2000 einfach "gestrichen" werden, da bin ich überfragt.
      Denke aber das sich früher oder später die nicht mehr zeitgemäßen S2000 Autos ebenso aufhören werden, wie die "unwirtschaftlichen" RRC Fahreuge.
      Im Rallyesport wird, zumnindest kommtes mir zeitweise so vor, versucht für jeden Fahrer eine eigene Klasse zu machen, die speziell auf seine Bedürfnisse zu geschnitten ist, jetzt natürlich ein wenig überzogen formuliert :)

      @Fox906bg
      Bin auch schon gespannt, in wie weit sie diese Fahrzeuge bei uns in Österreich durchsetzen, gerade von der Kostenstruktur her dürften sie für den einen oder anderen nicht ganz uninteressant sein.

      Hier noch ein link zu der R5 Version des Ford Fiesta, einschließlich Fahraufnahmen
      http://www.youtube.com/watch?v=kkkUQqGN7Rs
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      Marie von Ebner-Eschenbach