Reifenfreigängigkeit bei Tieferlegung

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    • Reifenfreigängigkeit bei Tieferlegung

      Hallo zusammen,

      ich habe mir vor Kurzem in meinen 7R bei meinem "Freundlichen" ein KW Variante 3 einbauen lassen. Zug- und Druckstufe habe ich zur Werkseinstellung nur marginal verändert (zur KW Einstellung jeweils 2 Klicks weicher gestellt) - das heißt, wie es in der Anleitung steht erst komplett zu drehen auf Hart, anschließend entsprechende Klicks aufdrehen. (jaja... bevor wieder die Rundstreckenprofis kommen, das wird noch vernünftig mit Radlastwaage beim Weber eingestellt im Frühjahr wenn mein Kumpel aus Bayern in seinem 440 sein KW Var 3 bekommt)

      Vom Fahrverhalten her muss ich gestehen dass es sich wirklich traumhaft fährt, deutlich besser als Serie, nach meinem Empfinden sogar deutlich komfortabler und das obwohl der Wagen wirklich satt und tief dasteht.

      Eingetragen wurde das ganze durch den TÜV mit einer RMK von 320mm vorn sowie hinten. Die Abnahme war auch kein Problem. Ich fahre zur Zeit die Serien Pretoria (also 8 x 19 ET 50 - soweit ich weiß) Felge mit einem 235/35/19 Winterreifen (Continental TS850P). Soweit so serienmäßig. Eintragung war laut Werkstattmeister inkl. Verschränkungstest 0 Problemo.

      Nun ist jetzt aber so dass die Räder vorne schleifen (und das bei Serienbereifung ?( ?( ) bei bestimmten Umständen, also z.B. zügiges Durchfahren einer Kurve mit Lenkeinschlag von ca. einer viertel bis halben Umdrehung. Einer ne Idee wie das sein kann?

      Im Netz wird immer behauptet 8,5 x 19 ET 45 sei überhaupt kein Problem - ich möchte im Sommer gerne meine "alten" OZ Leggera fahren, die haben 8 x 19 ET 45 - habe hier zwei Reifen zur Wahl 225/35, 235/35 - gehen tun beide mit mehr oder weniger Auflagen (beim 235er mit ziemlichem Theater, beim 225er muss lt. Gutachten nur der Traglastindex passen).
      Eigentlich wollte ich gerne weiter den 235er fahren, aber bei ET45 steht das Rad ja dann auch weitere 5mm raus, die 5mm gibt es das Radhaus vorne beim besten Willen nicht her. Das ist im Ruhezustand schon dermaßen eng, wenn das Rad 5mm weiter raus steht, ich einlenke und das Auto federt knallt die Radlaufkante ziemlich sicher auf den Reifen. Es fahren ja auch genug tiefer durch die Gegend - angeblich mit Serienradhäusern (wers glaubt... :rolleyes: )

      Einer eine Idee wie man damit umgehen kann? Höher drehen werde ich Ihn sowieso müssen, so kann ich es ja schlecht lassen, auch wenn es gut aussieht. Ich habe vorn mal auf einer Seite den Reifen demontiert, aber keine Spuren sehen können, wobei dank der Witterung alles auch nass und versifft ist.

      Vielleicht hat ja einer ein ähnliches Problem.

      Grüße
      Marcus
    • Also ich fahre etwa das gleiche wie du und zwar RMK 320 aber mit ST XA (gleich KW V2)

      Winter: 8x19 ET 50 225/35 R19 Michelin
      Sommer: 8.5x19 ET 47 225/35 R19 Falken OZ Leggera

      Im Winter hatte ich zuerst auch 8.5x19 ET45 drauf mit den Michelins und das hat ordentlich geschliffen. Darum habe ich die Felgen gegen orginale Pretoria getauscht die 0.5 Zoll Schmaller sind und 5mm höhere ET haben.
      Nun schleift es nicht mehr.. aber um das zu erreichen musste ich zusätzlich zum Felgentausch auch die Kotflügel ziehen (etwa 5mm), die Lasche umlegen, die 12 Uhr Schraube rausnehmen un ddie Radhausschale am Rand ausschneiden..

      Im Sommer mit den OZ Leggera und den Falken-Reifen hat es bei 320 RMK nicht geschliffen und das ohne die ganzen Arbeiten am Radhaus was schon krass it. Dementsprechend müsste es bei mir eigentlich am Michelin Reifen gelegen haben. Obwohl die Masse des Reifen identisch waren zu den Falken Reifen...bei den Falken schleift es nicht.. wenn dann maximal minim aber nicht im Alltag.

      Vielleicht hiflt dir das ja etwas :)
      Golf 7 R vFL, R600, VWR Inlet, ST XA, DTH Reaper ab Turbo, APR Stage 2 etc. 8)
    • Ich empfehle dir folgenden Threads und die Suche.

      Gewindefahrwerk Thread

      ST XA / KW V2 Thread

      Bild Schleifspuren

      Wie mein Vorredner sagte:
      "Schraube auf 12 Uhr raus, Randhausschale hinter die 12 Uhr Lasche des Kotflügels (Serie vor dem Kotflügel). Lasche anlegen.
      Radhausschale warmebehandeln im vorderen Bereich und die Beulen flach drücken.

      Die richtigen Profis *Ironie* schneiden da Löcher rein.

      5-10 mm höher drehen, fertig ist die Laube.
      Alternativ 225er Reifen fahren. Beides auf Pretoria bezogen.
    • Hallo,

      danke für die Antworten. Dann werde ich am Wochenende nochmal eine genauere Bestandsaufnahme machen, ich geh mal davon aus dass es bei mir ebenfalls an dieser "Beule" in der Schale schleift, wie gesagt, zu sehen ist nichts aber momentan ist die Witterung echt beschissen - zumal ich das alles draußen machen "darf".

      Mir ist bloß ein Rätsel wie das beim Freundlichen durch die Probefahrt und die Abnahme beim Tüv gekommen ist.

      Gruß
      Marcus
    • Der muss theoretisch nicht Mal verschränken.
      Die originalen Rad Reifen Kombinationen auf dem G7 sind laut KW Gutachten mit RMK 320 voll funktionsfähig und vom TÜV so als Referenz abgenommen.
      Man soll bei Geschwindigkeitsschwellen und Bodenwellen Vorsicht walten lassen aufgrund der verminderten Bodenfreiheit.
      Eigentlich muss der Prüfer nur RMK, sowie Maße von Federteller zum letzten Befestigungspunkt prüfen, wie es im Gutachten steht. Nummern vergleichen, schauen ob alles fest ist und wenn er ganz viel Lust hat nochmal über den Hof rollen.

      Erst mit anderen Felgen, Reifen, Spurplatten als Serie ist mehr zu tun. Oder wenn die Maße aus dem Gutachten nicht eingehalten werden.

      Ich persönlich schätze zwar ganz Stark, das alle Gutachten dem GTI entsprungen sind, also mit 7,5er Felge und 225er Reifen herausgefahren wurden... Aber was solls
    • Servus,

      ich habe die aufklarende Witterung mal genutzt und mir das vorne angeschaut und bin noch etwas ratloser. Es schleift nicht an der Radhausschale.
      Auf der Beifahrerseite schleift es an der Schraube, die habe ich entfernt (beidseits). Ich habe dann auch die Radhausschale verformt (diese Beule warm gemacht und reingedrückt) - auch wenns nicht nötig wäre.
      Aber an der Fahrerseite schleift es hauptsächlich am Blech 8| und zwar noch vor der Schraube. Also stellt man sich das Rad als Uhr vor schleift es an der Blechkante etwa bei 10 Uhr - und da nicht mal im Radhaus selber, sondern direkt auf der Kante nach außen.

      Das habe ich so noch nie gesehen, vor allem nicht mit Serienbereifung - so tief ist RMK 320mm nun auch wieder nicht. Auf der Beifahrerseite ist gar nichts dergleichen zu sehen.

      Ich habe jetzt das Ganze erst mal wieder etwas höher gedreht - ca. 5mm das hat schon gereicht, ich vermute mal dass der Conti Winterreifen sehr breit baut, aber es wundert mich dass es fahrerseitig da schleift und beifahrerseitig nicht. Vielleicht hätte etwas mehr Sturz dem Ganzen abhilfe geschafft (ich denke mal 1 Grad würde schon reichen). Laut Achsmessprotokoll liegen vorne jetzt -0,1° an je Seite - ist das ohne verstellbare Domlager überhaupt einstellbar?

      Grüße

      /edit - so ein kurzer Zwischenstand. Jetzt passt alles, auch mit RMK 320mm. Aber da war ordentlich Arbeit notwendig, zumindest auf der Fahrerseite:
      - Schraube auf 12 Uhr Entfernen
      - Beule in der Radhauschale verformen mit Fön und eindrücken
      - auf der Innenseite der Radhauschale - zum Motorraum hin musste ich das Befestigungsloch versetzen und die Schale etwas Richtung Stoßstange schieben damit das passt.
      - die Radhausschale auf der Innenseite verformen, da hat es überall geschliffen
      - Blechkante vom Kotflügel zwischen 12 und 10 Uhr mit dem Gummihammer anlegen

      Testfahrt gemacht und alles passt... aber so von wegen Plug & Play kann da keine Rede sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von marcus_r ()